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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sanierungsbeirat: Gegen den Durchstich des Walls keine grundsätzlichen Bedenken
Zwischenüberschrift:
Neue Heimat: "Wir haben keine Zerstörung vor"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sanierungsbeirat: Gegen den Durchstich des Walls keine grundsätzlichen Bedenken - Neue Heimat: " Wir haben keine Zerstörung vor"

Keine grundsätzlichen Bedenken erhob der Sanierungsbeirat auf seiner letzten Sitzung, zu der erstmals die Öffentlichkeit zugelassen war, gegen den heiß diskutierten Vorschlag, wegen der notwendigen besseren Anbindung des nordöstlichen Stadtteils an die Innenstadt den Herrenteichswall zu durchstoßen. Einwände kamen nur noch von Seiten des Bistums (" Die Lösung durchsticht ein geschlossenes Gebiet und hat weitreichende Konsequenzen für unsere Bauplanung"), vom Landeskonservator und aus Naturschutzkreisen (" Der Herrenteichswall ist ein Naturschutzriegel"). Senator Ernst Weber, der die Sitzung im Ratssitzungssaal leitete, fand jedoch keine Stimme, die sich grundsätzlich dagegen aussprach.
Vorher hatte Dipl.-Ing. Schröpel von der " Neuen Heimat" übe die gestalterischen Vorschläge der Einfahrt in die nördliche Innenstadt gesprochen. Es ständen, so sagte er, nur noch zwei Alternativen zur Debatte:
1) Eine Fortführung des Nonnenpfades Richtung Hase- und Lohstraße mit Durchstoß durch den Herrenteichswall und
2) Eine Fortführung der Ziegelstraße südlich vom Hasetorbahnhof mit direkter Verbindung zu Hase- und Lohstraße.
Aus der Sicht des Verkehrsplanes sprach er sich für die erste Lösung aus. Die zweite beinhalte eine geringere Leistungsfähigkeit und größere Kosten. Schröpel wandte sich gegen emotionale Vorurteile und stellte nachdrücklich fest: " Wir haben keine Zerstörung des Herrenteichswalles vor! Fünf Sechstel werden von der Maßnahme überhaupt nicht berührt."
In der Diskussion betonte Senator Lause, daß ein Durchbruch des Nonnenpfades eine der drei Möglichkeiten für die Schinkelaner schaffe, in die Stadt zu kommen. Buersche Straße und Wittekindstraße würden dadurch entlastet. Senator Nettelnstrot nannte den ersten Vorschlag verkehrlich, aber auch gestalterisch und städtebaulich interessanter. " Wir können uns als Osnabrücker mit gutem Gewissen dafür einsetzen." Zu den in Leserbriefen lautgewordenen Bedenken, die Stadtsilhouette würde durch diese Baumaßnahme beeinträchtigt, meinte Syndikus Bonte, daß dies wohl mehr durch ein zwanzigstöckiges Hochhaus geschehe ...


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