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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zur Ueberschwemmung.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nachdem nun die Straßen von dem Wasser frei sind und besonders die Bewohner der Neustadt den Schaden bei Lichte besehen, tritt die Frage heran, wie Sie gestern schon sagten, wer ist schuld daran? Es ist nicht wegzuleugnen, daß der Mühlenpächter schon vor 14 Tagen das Stadtbauamt auf die Gefahr einer Ueberschwemmung aufmerksam gemacht hat. Man hat das einfach ignorirt; die durch die neue eiserne Brücke geschaffene Lage erforderte in diesem Jahre eine besondere Aufmerksamkeit seitens des Stadtbauamts. Jeder vernünftige Mensch mußte sich sagen, das Wegreißen der Eisbrecher, der einbau eines dicken Strompfeilers werden veränderte Verhältnisse bei Hochwasser schaffen. Aber nein, man läßt den Mühlenpächter und seine Mahnungen unberücksichtigt. Am Sonntag Morgen bittet der Pächter um 8 1/ 2 Uhr per Telephon die Polizei um Hülfe, nach einer kleinen Stunde nochmals. - Keine Hülfe! Gegen 11 Uhr wiederholte Vorstellung bei einem Magistrats-Mitgliede. Da erscheinen endlich drei " Rathsfaule", die Feuerwehr tritt später rühmlichst ein, aber - was machen? Die Eisschollen setzen sich unter der eisernen Brücke fest, die Eisbrecher waren fort, die Ueberfluthung kommt, - Da hätte noch mit genügendem Nachdrucke eingegriffen werden können, ein kleiner Damm von 50 Cent. hätte verhindert, daß die Fluthen bei der Bade-Anstalt sich zur Bischofsstraße, Holtstraße, Johannisstraße ergossen. Nichts geschah! Bei solcher Sachlage müssen die Bürger eine gerichtliche Untersuchung beantragen gegen die Schuldigen, aber sind wir schutzlos den betreffenden Behörden gegenüber? -


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