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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Keine Hilfe für Anlieger der Scharnhorstkaserne in Aussicht
Zwischenüberschrift:
Steigendes Grundwasser und feuchte Keller: Stadt unternimmt nichts
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Feuchte Keller und Schimmelprobleme beklagen die Nachbarn der ehemaligen Scharnhorstkaserne, seit die Kasernengebäude an der Sedanstraße abgerissen sind. Zum wiederholten Mal hat sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt damit befasst wieder ohne Ergebnis.

Der Osnabrücker Bürgerbund (BOB) hatte das Thema erneut auf die Tagesordnung gesetzt und den Antrag gestellt, dass die Stadt etwas gegen die anhaltende und weitere Überflutung der anliegenden Grundstücke sowie das Eindringen von Wasser in Gebäudeteile″ unternehmen soll. Wir sind als Stadt gut beraten, hier Verantwortung zu übernehmen″, sagte das hinzugewählte BOB-Mitglied Steffen Grüner. Die Stadt habe dazu auch eine moralische Verpflichtung″.

Wo früher die Scharnhorstkaserne stand, erstreckt sich nun der Wohn- und Wissenschaftspark, erschlossen hat ihn die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (OBG), der auch die Fläche gehört. Das Problem der Nachbarn aus dem Bereich Sudeten- und Artilleriestraße sowie Julius-Heywinkel-Weg: Der Grundwasserspiegel steigt. 46 Anwohner hatten sich schon vor über einem Jahr in einem Brief an die OBG und an Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) gewandt und die Stadt aufgefordert, für eine wirksame Entwässerung zu sorgen. Die Antwort der Stadt fiel negativ aus, die Anwohner fühlen sich im Stich gelassen. Einige lassen auf eigene Kosten Drainagen bauen.

Stadtbaurat Frank Otte sagte in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses das Gleiche wie schon in der Sitzung zuvor: Das Rechtsamt habe die Situation überprüft. Wir sehen keine Veranlassung, uns mit diesem Thema noch mal zu befassen.″ Volker Bajus (Grüne) warnte davor, zu schnell und blauäugig″ über den BOB-Antrag zu beschließen. Das solle nicht heißen, dass die Probleme der Anlieger nicht ernst genommen würden. Es geht darum, die haftungsrechtlichen Rechte der Stadt zu wahren.″ Katharina Pötter (CDU) sagte: Wir sind als Stadt in der Verantwortung zu überlegen, wie wir die Anwohner unterstützen können.″ Beschlossen wurde jedoch nichts. Die Ausschussvorsitzende Anette Meyer zu Strohen (CDU) sprach sich dafür aus, den Punkt noch einmal dem OBG-Aufsichtsrat vorzulegen und ihn im Finanzausschuss zu behandeln, bevor darüber der Rat sprechen soll.

Bildtext:
Mit dem Abriss der Scharnhorstkaserne an der Sedanstraße fingen die Probleme für die Nachbarn an: Der Grundwasserspiegel steigt. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2014.

Foto:
Archiv/ Gert Westdörp
Autor:
sdo


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