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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
UWG will nach tödlichem Unfall Lkw in der Stadt zählen lassen
Zwischenüberschrift:
Partei bittet Mitbürger um Hilfe – ADFC stellt Samstag Ghostbike auf
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Nach dem tödlichen Unfall am Montag, bei dem eine Radfahrerin ums Leben gekommen war, will die UWG den Anteil des Lkw-Verkehrs an den Ein- und Ausfallstraßen prüfen , etwa am Hasetor, der Hannoverschen und Iburger Straße.

Im Fokus stehe dabei insbesondere der Anteil der Lkw der Osnabrücker Unternehmen, die die Abkürzung durch die Innenstadt nehmen statt die Autobahnen und Schnellstraßen zu nutzen, sagt Wulf-Siegmar Mierke, einziges Ratsmitglieder der UWG, im Gespräch mit unserer Redaktion.

Für eine solche Zählung bitte er um die Mithilfe der Bürger, die sich morgens von etwa 6 bis 8 Uhr und abends von etwa 17 bis 19 Uhr an diese und weitere Punkte stellen, die Lkw zählen und die Kennzeichen notieren. Interessierte sind am 25. Oktober um 19 Uhr zum UWG-Stammtisch im Foyer der Lagerhalle eingeladen.

Hintergrund der geplanten Zählung ist erneut der Tod einer Radfahrerin . Am Montag hatte ein Lkw an der Kreuzung Lengericher Landstraße und An der Blankenburg die 71-Jährige erfasst und getötet. Das ist mir dermaßen aufgestoßen″, sagt Mierke. Nach mehreren getöteten Fahrradfahrern in den vergangenen Jahren habe der zurückliegende Unfall das Fass zum Überlaufen gebracht″, sagt Mierke. Seit 2014 kamen auf den Straßen Osnabrücks acht Fußgänger und Radfahrer bei Unfällen mit Lkw ums Leben.

Mit der Zählung wolle die UWG ein Zeichen setzen und beweisen, dass viele Lkw-Fahrer der hiesigen Speditionen und Subunternehmer die Innenstadt als Abkürzung nutzen. Es geht nicht darum, ihnen den schwarzen Peter zuzuschieben″, sagt Mierke. Vielmehr gehe es darum, Firmen und Fahrer für die Gefahren im Innenstadtverkehr zu sensibilisieren und die Gefahrenlage zu verringern.

Zuletzt hatte die Verwaltung mit Einführung der Umweltzone im Jahr 2010 die Zahl der Lkw in der Stadt zählen lassen. Aktuelle Zahlen gibt es nicht.

Weiteres Ghostbike

Für den Samstag lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu einer stillen Fahrt zu der Unfallkreuzung ein. Dort will der ADFC Blumen niederlegen, Kerzen entzünden und ein Ghostbike aufstellen. Solche weiß angestrichenen Räder dienen als Mahnmale. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr am ADFC-Infoladen am Stadtgaleriecafé und um 18 Uhr an der Stadthal
Autor:
yjs


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