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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Wohlstand entsteht nicht aus dem Nichts″
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Leserbrief von Heinz Kenkel Zu hohe Risiken bei Finanzpolitik″ (Ausgabe vom 2. Oktober) mit Bezug auf die wachsende Zahl atypischer Beschäftigung.

„[…] Ein Verbrauch von Volksvermögen liegt nämlich vor, wenn hohe Zinsen durch hohe Inflation bedingt werden. Nullzinsen bei sehr niedriger Inflation wie derzeit sind in der Regel für den Bürger besser. Denn die niedrigen Zinsen zahlt auch der Staat für seine Außenstände und muss dadurch nicht auf unsere Steuergroschen zum Bedienen von Großinvestoren zurückgreifen.

Keineswegs zielführend ist jedoch eine dauerhafte Staatsentschuldung. Für die angesammelten Notgroschen der Verbraucher, für deren Altersvorsorge und für die riesigen Vermögen der Superreichen muss es schließlich eine Anlagemöglichkeit geben.

Je mehr die Staaten mit seriöser Haushaltsführung sich aus der Schuldnerakquise zurückziehen, weil sie keine neuen Schulden mehr machen wollen, umso mehr müssen die vorhandenen Guthaben sich riskante und volatile Anlageformen suchen.

Große Geldmengen ohne seriöse Anlagemöglichkeit erzeugen zwangsläufig Spekulationsblasen. Niedrige Zinsen sind ein Beweis für seriöses Wirtschaften.

Menschen, die von den auflaufenden Zinsen ihres Ersparten leben wollen, schädigen den Wirtschaftskreislauf, weil nicht produziert und nichts verbraucht, aber trotzdem konsumiert wird. Im Rahmen einer Altersversorgung muss ein Kapitalstock auch aufgebraucht werden und darf nicht immer wertvoller werden.

Jeder muss wissen: Es gibt keinen Wohlstand aus dem Nichts. Alles muss irgendwann und irgendwo erwirtschaftet werden. […]″

Jürgen Ebert

Melle0
Autor:
Jürgen Ebert


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