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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Markt für exklusive Nachrichten bleibt
 
Journalismus muss unbequem sein
 
Zeitungs-ABC
 
Werte bewahrt und Wandel vollzogen
 
Journalistisches Grundgesetz überzeugt
 
Brandt-Rücktritt zwingt zum Kraftakt
 
Morde, Proteste und Versöhnung
 
Affären bringen Brandt und Nixon zu Fall
 
CITIPOST: Großer Briefdienstleister
 
basecom: Partner für Software
 
MSO Medien-Service: Werbung wirkt
 
MSO Digital: Für erfolgreiche digitale Strategien
 
Zustell-Logistik: 3900 Zusteller und 100 Fahrer unterwegs
 
ehorses und bald edogs
 
Lieblingsrezepte aus Nähe zu Lesern
 
„Die Wirtschaft″ für Entscheider
 
HKR: Spezialist für Kurzreisen
 
Servicecenter: Visitenkarte des Verlages
 
Kaffeekochen für Königin Silvia
 
Von Eiern und blauen Hemden
 
Auf der Hasebrücke nachts um halb zehn
 
Besser denn je
Zwischenüberschrift:
Die Herausgeber der Neuen OZ über die Aufgaben einer der zehn größten Mediengruppen Deutschlands
 
Neue Osnabrücker Zeitung präsentiert sich seit Gründung als regional verwurzeltes, weltoffenes, tolerantes Medium
 
Technikchef Hermann Dransmann: „Wollte beweisen, dass das fast Unmögliche möglich gemacht werden kann″
 
1967–1971: Von der Radikalisierung der deutschen Studenten zur Gründung der RAF – Mondlandung und Kniefall
 
1972–1976: Watergate und DDR-Spion belasten Regierungen – Ölkrise beendet Wirtschaftswunder – Ende des Vietnamkriegs
 
Lokalreporter mit der Lizenz zum Aufbrühen beim Friedens-Jubiläum 1998
 
Wenn Reportereinsätze körperlich werden
 
Als das Internet noch laufen lernte
 
Im Osnabrücker Newsroom arbeiten Redakteure eng zusammen, und das für Leser zwischen Holland und Rostock
Artikel:
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Originaltext:
Seit 50 Jahren begleiten die Neue Osnabrücker Zeitung und ihre Regionalausgaben die Menschen in den Regionen Osnabrück und Emsland, bieten Informationen und eine Meinungsplattform. Und immer waren, sind und werden es Menschen sein, die Akzente setzen.

Gestern. Heute. Morgen. Der Untertitel der Jubiläumsbeilage verrät viel vom Stolz über das bisher Erreichte, aber auch von der Aufbruchstimmung, die im Unternehmen herrscht.

Nicht in Stein gemeißelt, aber wie in Blei gegossen und für jedermann verständlich, präsentierte die Neue Osnabrücker Zeitung am Montag, 2. Oktober 1967, auf der ersten Titelseite ihre publizistische Grundausrichtung. Dieses journalistische Grundgesetz hat auch ein halbes Jahrhundert später Bestand. An den Zielen und Werten der ersten Stunde musste bis heute nicht geschraubt werden. Es spricht für die Weitsicht der Gründungsherausgeber, der Redaktion vom ersten Tag an journalistische Leitplanken mit auf den Weg gegeben zu haben, die nicht einengen, gleichwohl aber Orientierung bieten.

Damit wurden auch die Grundlagen journalistischer Unabhängigkeit zementiert, die den Wert eines freien, meinungsstarken Mediums ausmachen und die Neue Osnabrücker Zeitung zu einem wie wir finden Markenzeichen haben werden lassen. Den publizistischen Auftrag löst die Redaktion ein, Tag für Tag, ob in gedruckter oder digitaler Form.

Was aber wäre ein Verlag ohne Kunden und Abonnenten? Ein schnelles Ende stünde bevor. Schon aus diesem Grund erweitert der Verlag seit vielen Jahren seine wirtschaftliche Basis, investiert in neue Geschäftsfelder, die wir auf den folgenden Seiten exemplarisch vorstellen.

Die Zeitung bildet aber nach wie vor das wirtschaftliche Rückgrat. Und das Schöne: Die Leserinnen und Leser lieben ihre″ Zeitung. Denn nicht anders kann man die vielen, teilweise sehr persönlichen Lebenserinnerungen deuten, die wir in dieser Jubiläumsbeilage in der Rubrik Meine Zeitung und ich″ veröffentlichen dürfen.

Auch die Redaktion gibt an dieser Stelle gerne etwas von sich preis. Redakteure schreiben über individuelle Erlebnisse, die sie berührt haben oder einen besonderen Stellenwert besitzen, eben Redaktion persönlich″.

Die Produktion der Jubiläumsbeilage hat viel Spaß gemacht, weil wir einiges Neues ausprobieren konnten und mit unseren Vorstellungen auf Gegenliebe gestoßen sind. Ein Beispiel: Prominente, von Bundeskanzlerin Angela Merkel bis zum niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil, gaben statt eines opulenten Vorworts gerne ihre Glückwünsche im ungewohnten Twitter-Format ab. Mehr als 140 Zeichen standen keinem zur Verfügung, eine echte Herausforderung. Herausgekommen ist ein originelles Geburtstagsgeschenk.

Gestern. Heute. Morgen. Die Zukunft kommt bestimmt. Deshalb nehmen wir Sie mit auf eine Zeitreise. Wie schätzen Medienexperten die nächsten Jahre ein? Was passiert mit der gedruckten Zeitung? Welche Rolle spielt die Presse in unserer demokratischen Gesellschaft? Wann übernimmt Kollege Roboter das Verfassen von Nachrichten?

Gerade die Medienbranche wandelt sich extrem schnell. Manch einer erwartet gar disruptive Veränderungen, also Innovationen, die eine bestehende Technologie, bestehende Produkte oder existierende Dienstleistungen möglicherweise vollständig und innerhalb kurzer Zeit verdrängen.

Die unaufhaltsame Zeitenwende lässt sich gut am veränderten Stellenwert der klassischen Nachricht verfolgen. Einst war die Nachricht die ureigene Domäne der Zeitung, die Paradedisziplin. Doch im digitalen Zeitalter relativiert sich der Wert der klassischen Nachricht. Denn die Relevanz hat sich sprunghaft verändert.

Besaßen vor 50 Jahren Nachrichten in der Zeitung trotz der Konkurrenz durch Radio und Fernsehen oft noch einen hohen Neuigkeitswert, so ist davon heute oft nichts mehr zu spüren. Das Internet hat zu grundsätzlichen Veränderungen im Journalismus geführt. Der Takt, in dem Nachrichten produziert werden, wird immer schneller. Die Halbwertszeit von Nachrichten sinkt rapide. Der Druck, quasi in Echtzeit zu produzieren, darf aber nicht dazu führen, fehlerhafte Informationen zu verbreiten.

Was zählt, ist der Umgang mit der Nachricht, die Aufmerksamkeit, die mit ihr erzielt werden kann. Hier setzt die Arbeit der Redaktion an. Denn für exklusive Nachrichten wird es immer einen Markt geben.

Das Gliedern, Gewichten und Einordnen von Nachrichten kennzeichnet seit Langem den Qualitätsjournalismus. Die Neue Osnabrücker Zeitung sieht neben der Produktion von exklusiven lokalen, regionalen und überregionalen Inhalten hierin weiter eine ihrer Kernaufgaben. Die Zeitung will der regionale Leuchtturm im weiter wachsenden Informationsmeer bleiben.

Nie waren die Möglichkeiten größer als heute, schneller an Informationen jedweder Art zu gelangen. Nur ist das eher Fluch oder Segen? In der globalisierten Welt gibt es keinen Redaktionsschluss. Publiziert wird immer. Von wem auch immer!

Seriöse, nachprüfbare Informationen gewinnen zunehmend an Wert. Je breiter die Quellenlage, desto höher die Chance zur korrekten Einschätzung von Sachverhalten. Unterschiedliche Nachrichtenagenturen und eigene Korrespondentennetzwerke tragen maßgeblich dazu bei, dass die Neue Osnabrücker Zeitung diesem Anspruch gerecht werden kann.

Worte sind mächtige Waffen. Entsprechend eingesetzt, können sie die Welt verändern. Unsere Redakteure wissen das. Und sie wissen auch, dass aktives Weltverändern, das Faktenschaffen nicht zu unseren Aufgaben zählt.

Sehr wohl aber wollen wir Sachverhalte klar benennen. Und wenn Kommentare den Lauf der Dinge beeinflussen und die öffentliche Diskussion bereichern nur zu!

Die Gretchenfrage bleibt die nach der Glaubwürdigkeit der Nachricht( en), die verbreitet wird (werden). Denn die Wahrheit ist nicht nur einen Klick weit entfernt, wie Google & Co. so gerne suggerieren. Das wäre in der Tat so wunderschön einfach, ist aber nichts anderes als Volksverdummung.

Qualitätsjournalismus hat einen Preis. Die Redaktion wird weiter hochwertige Inhalte liefern. Das ist unser Geburtstagsversprechen…

Neue Osnabrücker Zeitung

Chefredaktion

Ralf Geisenhanslüke

Dr. Berthold Hamelmann

Burkhard Ewert

Dr. Anne Krum

Bildtext:
Auf dem Dach des Osnabrücker Verlagsgebäudes am Breiten Gang positioniert Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke (l.) das redaktionelle Neue-OZ-Führungsteam mit Anne Krum (Chefredaktion/ Leitung NOZ digital), Burkhard Ewert (stellvertretender Chefredakteur) und Berthold Hamelmann (r., Stellvertreter des Chefredakteurs).
Foto:
Gert Westdörp

HERAUSGEBER:

Verlag Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG., Breiter Gang 10–16, 49074 Osnabrück, Telefon 05 41/ 310-0

REDAKTION:

Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG

V.i.S.d.P.:

Ralf Geisenhanslüke

KONZEPTION:

Berthold Hamelmann, Julia Kuhlmann

AUTOREN:

Daniel Benedict, Constantin Binder, Michael Clasen, Janine Dahlweid, Ralf Döring, Burkhard Ewert, Ralf Geisenhanslüke, Jean-Charles Fays, Susanne Fetter, Dirk Fisser, Heinz Flock, Berthold Hamelmann, Wilfried Hinrichs, Holger Jansing, Michael Jonas, Johannes Kapitza, Bastian Klenke, Michael Krechting, Julia Kuhlmann, Rainer Lahmann-Lammert, Harald Pistorius, Joachim Schmitz, Claudia Sarrazin, Elke Schröder, Michael Schwager, Marcus Tackenberg, Carmen Vosgröne, Uwe Westdörp, Stefanie Witte, Johannes Zenker

FOTOGRAFEN:

AFP, Kerstin Balks, Birgit Brockschmidt, Michael Clasen, Ralf Döring, dpa, Jörn Martens, David Ebener, Friso Gentsch, Michael Gründel, Berthold Hamelmann, Andre Havergo, Michael Hehmann, Swaantje Hehmann, imago, Alexander Klay, Julia Kuhlmann, Uwe Lewandowski, Klaus Lindemann, Hermann-Josef Mammes, Jörn Martens, Thomas Osterfeld, Hermann Pentermann, Photovision DH, Svea Pietschmann, Maike Plaggenborg, Claudia Sarrazin, Stefan Schoening, Nicky Seidenglanz, Sven Simon, Michael Wessels, Gert Westdörp, Uwe Westdörp

ART DIRECTOR:

Matthias Michel

GRAFIK/ LAYOUT:

Birgit Brockschmidt, Reiner Stroeve

ANZEIGEN-/ WERBEVERKAUF:

MSO Medien-Service GmbH & Co. KG, Große Straße 17–19, 49074 Osnabrück, Postfach 29 80, 49019 Osnabrück, Telefon 05 41/ 310-500, Geschäftsführer: Sven Balzer, Sebastian Kmoch (V.i.S.d.P.), Verantwortlich für Anzeigen-/ Werbeverkauf: Sven Balzer

TECHNISCHE HERSTELLUNG:

Druckzentrum Osnabrück, Weiße Breite 4

JUBILÄUMSAUSGABE

50 Jahre Neue OZ

GESTERN HEUTE MORGEN

Verlagsbeilage für die Region Osnabrücker Land, Teil 1

Ein halbes Jahrhundert nach der Fusion der Neuen Tagespost und des Osnabrücker Tageblattes nehmen die Herausgeber zu Aufgaben der Zeitung und zu aktuellen politische Veränderungen Stellung.

Herr Prof. Ebke: 50 Jahre Verlag Neue Osnabrücker Zeitung welche Erinnerungen fallen Ihnen zum Geburtsjahr 1967 ein?

Prof. Dr. Werner F. Ebke: Ich erinnere mich noch gut an das Geburtsjahr 1967: Ich war damals 16 Jahre alt, Schüler am Gymnasium Carolinum und regelmäßiger Zeitungsleser. Meine Eltern hatten die Neue Tagespost aus dem Druck- und Verlagshaus Fromm abonniert, unsere Nachbarn das Osnabrücker Tageblatt aus dem Hause Meinders & Elstermann. Die Zeitung war damals neben dem Rundfunk und Fernsehen die wichtigste Quelle für Nachrichten, Hintergrundinformationen, Analysen, Kommentare, Berichte über lokale, regionale, bundes- sowie weltweite Ereignisse. Hinzu kamen die spannende Sportberichterstattung, die umfangreichen Anzeigen und die bunte Werbung. Natürlich waren wir besorgt, dass die Fusion der beiden Zeitungen das Informationsangebot einschränken könnte. Einseitigkeit oder Unausgewogenheit der Berichterstattung in der Neuen Osnabrücker Zeitung befürchteten wir dagegen nicht. Denn es war klar, dass eine große neue Zeitung die Vielfalt der politischen Ansichten sowie der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und weltanschaulichen Ausrichtungen der Leserschaft abbilden muss, wollten die Verleger nicht Gefahr laufen, geschätzte Abonnenten zu verlieren. Insgesamt überwog die Neugier auf das neue Produkt.

War es aus heutiger Rückschau damals eine weitsichtige Entscheidung der Familien Elstermann auf der einen und Fromm auf der anderen Seite, ihre Zeitungen Osnabrücker Tageblatt und Neue Tagespost zu fusionieren?

Jan Dirk Elstermann: Ja, das war ohne Einschränkungen eine richtige und sehr weitsichtige Entscheidung.

Wäre eine derartige Fusion nach heutiger Gesetzeslage nach möglich?

Ebke: Nach heutiger Gesetzeslage wäre eine solche Fusion wohl nicht möglich.

Mit wie viel Stolz blicken Sie auf die 50 Jahre Neue Osnabrücker Zeitung zurück?

Ebke: Ich schaue mit großem Respekt auf die damalige Entscheidung der beiden Verlegerfamilien Fromm und Elstermann, durch die vorausschauende Zusammenführung der Tageszeitungen die wirtschaftliche, unternehmerische und institutionelle Grundlage zu schaffen für ein starkes, zukunftsorientiertes Medienhaus, das sich im Wandel der Zeiten am Markt behaupten, seinen Kunden attraktive Angebote machen und seiner Belegschaft gute und sichere Arbeitsplätze bieten kann.

Elstermann: Die damals Verantwortlichen haben den unternehmerischen Geist der Gründerfamilien weiterleben lassen. Das war die Voraussetzung für die ungebrochene Erfolgsgeschichte der letzten 50 Jahre. Die vorläufige Krönung ist der Kauf dreier Verlage im Jahr 2016: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag in Flensburg, Zeitungsverlag Schwerin und A. Beig Druckerei und Verlag in Pinneberg. Wir haben unsere Auflage damit mehr als verdoppelt, sind in die Gruppe der zehn größten Zeitungsverlage Deutschlands aufgerückt und haben damit ganz wichtig unsere bekannte und geschätzte journalistische Kompetenz in der deutschen Presselandschaft unterstrichen.

Was zählt zu den Erfolgsgaranten der Neuen Osnabrücker Zeitung?

Elstermann: Die Antwort ist ganz einfach, aber in ihrer Umsetzung extrem schwierig. Man braucht die richtigen Mitarbeiter zum passenden Zeitpunkt an der richtigen Stelle. Wir brennen für guten Journalismus, für seriöse Recherche, für die spannende Information unserer Leser. Wir sind sehr technikaffin, gerade wenn es um den Nachrichtenfluss auf den digitalen Ausgabemedien geht. Wir verlangen viel von unseren Mitarbeitern, das wissen wir. Und umso größer ist auch unser Dank an unsere starke Mannschaft. Viele Verlage und Journalisten schauen mit Neugier nach Osnabrück, Flensburg, Schwerin und Pinneberg. Wir machen ein paar Dinge sehr erfolgreich anders, das freut mich sehr, und das ist das Verdienst unserer Mitarbeiter.

Welche Funktion hat die Neue Osnabrücker Zeitung in diesen 50 Jahren für die Menschen in unserer Region gehabt?

Ebke: Die Neue Osnabrücker Zeitung hat seit ihrer Gründung vor 50 Jahren die Aufgabe, ihre Leserinnen und Leser mit qualitativ hochwertigem Journalismus, verlässlicher Berichterstattung über lokale, regionale, überregionale und internationale Ereignisse, tiefschürfenden Analysen, kritischen Kommentaren, herrlichen Karikaturen, unterhaltenden Artikeln zu Themen aus Kultur, Literatur und Sport sowie einer Fülle sonstiger Informationen zu versorgen. Das setzt ein Gespür für relevante Themen, sorgfältige Recherchen, Kreativität, die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit der Leserinnen und Leser zu gewinnen, und eine klare Sprache voraus. Diese Aufgaben bestehen dem Grunde nach fort, werden aber durch das Aufkommen der Neuen Medien und die zunehmenden Erwartungen der Kunden täglich immer wieder auf den
Prüfstand gestellt. Die wichtige Funktion moderner Medien, die Welt der Informationen zu ordnen, ist angesichts der wachsenden Informationsflut und der zunehmenden Verbreitung alternativer Fakten″ bzw. kontrafaktischer Erdichtungen″ („ Fake News″) wichtiger denn je.

Wie definieren Sie Ihre Aufgabe als Herausgeber?

Ebke und Elstermann: Die Herausgeber überwachen die geistige Haltung der Zeitung unter Beachtung der Bestimmungen des Presserechts und der einschlägigen Gesetze, so steht es in unserem Gesellschaftsvertrag. Dadurch, dass sie die Einhaltung der Richtlinien für die geistige Haltung der Zeitung verantworten, prägen die Herausgeber die Zeitung. Zu diesem Zweck arbeiten die Herausgeber mit der Chefredaktion, der Geschäftsführung, den Gesellschaftern und dem Beirat eng und vertrauensvoll zusammen, geben Empfehlungen und Anregungen.

Wie haben sich das Selbstverständnis und die Rolle der Herausgeber in diesen 50 Jahren verändert?

Ebke: Die Herausgeber der Zeitungen des Medienhauses Neue OZ waren in der Vergangenheit stets auch Gesellschafter bzw. Gesellschaftervertreter. In dieser Doppelfunktion tragen sie nicht nur publizistische, sondern auch verlegerische Verantwortung. Diese besondere Verantwortung hat das Selbstverständnis der Herausgeber von Anfang an geprägt. Das Aufkommen der Neuen Medien hat die Rolle der Herausgeber über die traditionell bestehenden Aufgaben hinaus erweitert. Es gilt, die Einhaltung der hohen Standards für die Printmedien auch in den Formaten der Neuen Medien zu sichern. Hinzu kommt die Verantwortung der Herausgeber für den Prozess der Integration der Redaktionen, die der Erwerb der Zeitungen der mh: n- und der Beig Gruppe durch das Medienhaus Neue OZ im Jahre 2016 mit sich bringt.

Herausgeberschaft ist eher prägend und beobachtend. Juckt es Ihnen manchmal in den Fingern, selbst einen Kommentar oder einen Artikel zu schreiben?

Elstermann: Ohne Zweifel ja.

Ebke: Ja, natürlich.

Wie wichtig ist im Allgemeinen und Ihnen persönlich die Unabhängigkeit des redaktionellen Teils?

Ebke: Ohne Unabhängigkeit des redaktionellen Teils von Presseerzeugnissen sind eine freie, unabhängige Berichterstattung und Meinungsbildung nicht denkbar.

Elstermann: Vor dem Hintergrund der offenen verbalen und körperlichen Angriffe auf Journalisten und Verlage ist die Verteidigung der Unabhängigkeit der Presse unmittelbar mit der Bewahrung der freien Meinungsäußerung verbunden. Wir werden auf jeden Fall weiterhin klar Position beziehen. Wir werden noch genauer hinschauen und uns nicht scheuen, unbequem zu sein. Das ist die ureigene Aufgabe des freien Journalismus. Wir werden unsere Redaktionen befähigen, unsere Leser zum Beispiel mit noch besserer Hintergrundinformation zu versorgen; mit Informationen, die staatsgelenkte Medien unter Umständen mit verminderter Motivation veröffentlichen wollen. Wir konkurrieren mit einem durch Gebühren finanzierten Medienkraken, der fern einer öffentlich-kritischen Wahrnehmung mittlerweile weit mehr als die ihm zustehende Grundversorgung übernimmt. Noch dazu bedienen sich diese monströsen öffentlich-rechtlichen Medienapparate aus dem Werbeetat. Die Schieflage zuungunsten der freien und unabhängigen Presse könnte größer kaum sein, aber leider ist sie politisch wohl gewollt. Sollte es uns nicht gelingen, die freie und unabhängige Presse wieder erstarken zu lassen, ist schlussendlich die Demokratie gefährdet. Das heißt aber auch, dass, wer eine Gleichschaltung der Presselandschaft vermeiden will, die Inhalte der unabhängigen Presse nicht umsonst bekommen wird.

Schauen Sie angesichts dieses Bekenntnisses zur unabhängigen Redaktion nicht mit Sorge in die Türkei oder gar in die USA?

Elstermann: Ja, was in der Türkei passiert, zeigt uns, wie verwundbar Meinungs- und Pressefreiheit sind. Leider steht die Türkei symptomatisch für viele Länder, in denen die Meinungsfreiheit auf dem Rückzug und staatsgelenkter Nachrichtenbrei auf dem Vormarsch ist. Was ich aber mit wirklicher Sorge betrachte, ist die offensichtliche Planlosigkeit im Umgang mit aufkeimenden politischen Systemen, die die freie Meinungsäußerung mit Füßen treten. Was Herrn Trump angeht, frage ich mich, wieso sich der Präsident der USA mit Twitter begnügt. Hat er mehr nicht zu sagen? Mister Trump, wenn Sie mal das Bedürfnis verspüren sollten, wirklich reden zu wollen, dann laden wir Sie sehr gerne zu einem Interview ein und zeigen Ihnen, dass selbst der Präsident der USA keine Angst vor seriösen deutschen Interviewjournalisten haben muss. Mister President, if you′re sick of the limit of 140 characters, just call us, we′re listening.

Ebke: Die Einschränkungen der Meinungsfreiheit, der Pressefreiheit und der Informationsfreiheit in vielen Ländern der Erde, vor allem aber der aktuelle Umgang mit kritischen Journalisten in der Türkei geben Anlass zu großer Sorge und unterstreichen einmal mehr, wie wichtig es ist, für die Erhaltung der Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit zu kämpfen.

Die Presse als vierte Gewalt im Staat trifft das zu?

Ebke: Staatstheoretisch betrachtet, sind Medien keine vierte Gewalt″ im Staat, denn sie haben nach unserem Grundgesetz keine der Legislative, Exekutive und Judikative vergleichbar herausgehobene Stellung und Legitimation. Gleichwohl nehmen Medien in unserem Staat eine fundamental wichtige Funktion wahr, wie das Bundesverfassungsgericht mit Recht hervorgehoben hat. Medien ermöglichen die Auseinandersetzung mit verschiedenen Ansichten, den Kampf um die vorzugswürdige Meinung, der für unsere freiheitlich-demokratische Staatsordnung essenziell ist. Für die freiheitlich-demokratische Grundordnung wiederum sind das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, die Pressefreiheit und die Informationsfreiheit schlechthin konstituierend. Durch die Ausübung der Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit tragen Medien zum Funktionieren der freiheitlich-demokratischen Grundordnung wesentlich bei. Wenn man das bildlich als vierte Gewalt″ im Staate bezeichnen möchte, mag man das tun. Wesentlicher scheint mir zu sein, dass die Medien den ihnen rechtlich eröffneten Aufgaben verantwortungsvoll gerecht werden.

Der Bundestag ist nach der Wahl am 24. September ein anderer geworden. Muss sich eine Zeitung darauf jetzt anders einstellen?

Elstermann: Nein. Unsere Rolle als Medienvertreter bleibt die gleiche. Wir müssen kritisch, unabhängig und objektiv über die Politik in unserem Land berichten. Die Zusammensetzung des Bundestages haben die Wähler so gewollt. Das ist gelebte Demokratie. In Anbetracht der zu erwartenden aufgeladenen politischen Diskussionen müssen wir unseren Lesern umso eher eine hochinformative, aber neutrale Berichterstattung bieten.

Eine Frage wird Herausgebern sicherlich immer gestellt. Werden wir in zehn oder zwanzig Jahren noch eine gedruckte Zeitung lesen?

Ebke: Ja, davon bin ich überzeugt.

NOZ MEDIEN, praktisch die Mutter der Neuen Osnabrücker Zeitung, ist gewachsen und hat zur Familie die mh: n-Gruppe sowie die Beig Gruppe aus den Bundesländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinzugefügt. Braucht man im Medienmarkt heutzutage eine relevante Größe, um zukunftsfähig zu sein?

Elstermann: Ja, das sehen wir so.

Ebke: Ja, das ist zweifellos richtig.

Lokales, Politik, Kultur oder Sport. Was lesen Sie morgens immer zuerst?

Elstermann: Das differiert je nach Nachrichtenlage, sehr gerne lese ich Hintergrundberichte und erfreue mich an aussagekräftigen und ungewöhnlichen Fotos.

Haben Sie ein Lieblingsressort oder Spezialthema?

Ebke: Ich lese regelmäßig zuerst die Kommentare, schaue mir dann die Karikaturen an und lese danach die Zeitung systematisch von vorne nach hinten.

Was wünschen Sie der Neuen Osnabrücker Zeitung sowie ihren Leserinnen und Lesern für die nächsten 50 Jahre?

Ebke: Den Zeitungen des Medienhauses NOZ und der mh: n wünsche ich auflagenstarke Zeiten, kluge Geschäftsführer, kreative Redakteure, die Bereitschaft und Fähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Herausforderungen des technologischen Wandels anzunehmen, und eine solide wirtschaftliche Grundlage, damit die Zeitungen im Konzert der Neuen Medien mit bekannt hoher Qualität, Aktualität und Tiefe weiterhin an vorderer Stelle mitspielen können. Den Leserinnen und Lesern wünsche ich Freude an den gedruckten, digitalen und sonstigen Produkten des Medienhauses sowie ausreichend Zeit und Muße für die Lektüre.

Elstermann: Den Wünschen von Prof. Ebke kann ich mich nur anschließen. Habe aber zu ergänzen: 50 Jahre sind nicht zu überblicken. Für die nächsten zehn Jahre wünsche ich mir viele Leser und Neu-Leser, die unsere fundierte Berichterstattung mögen. Leser, die Lust auf den Blick hinter das scheinbar Offensichtliche haben. Leser, die unsere Publikationen als notwendige Informationsquelle erachten.

Bildtext:
Prof. Dr. Werner F. Ebke
Jan Dirk Elstermann
Acht Zeitungstitel erscheinen im Verbreitungsgebiet der Neuen Osnabrücker Zeitung.
Grafik:
Monika Wegmann

Aufmacher: Das jeweils wichtigste Thema des Tages bildet den Aufmacher einer Seite. Der Beitrag ist der größte auf der Seite und hat die größte Überschrift. Er macht die Seite auf, signalisiert bereits optisch, dass es um ein Thema mit großer Relevanz geht.

Bericht: Was? Wann? Wo? Wer? Warum? Wie? Wozu? Ein Bericht beantwortet diese sogenannten W-Fragen. Er beschreibt einen Sachverhalt oder eine Handlung objektiv, ohne dass der Autor sie bewertet.

CMYK: Gedruckt wird mit vier Farben: Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Schwarz. Weil Schwarz in den Bildern vor allem die Konturen verschärft, wird es als K″ (Key) bezeichnet.

Dialog: Beliebte letzte Seite im ersten Zeitungsbuch in den Titeln der Neuen OZ. Hier haben Leserbriefe ihren Platz, Rätsel, das Wetter, der Comic, Horoskope und die Rubrik Spruchreif, für die der Redaktion dank der Kreativität der Leser von morgen nie das Futter ausgeht.

Erscheinungsweise: Die gedruckten Zeitungen des Verlags Neue Osnabrücker Zeitung erscheinen seit dem 2. Oktober 1967 außer an Feiertagen immer montags bis samstags. Und zwar ausnahmslos seit 50 Jahren.

Feuilleton: Das Feuilleton bezeichnet den Kulturteil einer Zeitung: Berichte, Essays, Kommentare und Besprechungen kultureller und gesellschaftlicher Ereignisse, Entwicklungen und Neuheiten.

Glosse: Pointierte kurze Texte, die ironisch, satirisch oder gar polemisch verfasst sein können und lustige und ernste Themen behandeln. Glossen können sich sowohl auf Weltpolitisches als auch auf Lokales und Alltägliches beziehen.

Herausgeberpreis: Die Herausgeber der Neuen Osnabrücker Zeitung würdigen monatlich hervorragende Arbeiten der Redaktion mit Preisen in den Kategorien Berichterstattung, Foto/ Optik und Kommentar. Aus den gekürten Arbeiten gehen am Jahresende die Preise des Jahres hervor.

Interview: Gespräch zwischen Reporter und einem Gesprächspartner. Es kann persönlich oder telefonisch geführt werden. Bei Interviews können die Gesprächspartner die geschriebene Fassung ihrer mündlichen Aussagen einsehen und zum Druck freigeben. Dieser Vorgang nennt sich Autorisierung. Bei anderen Texten ist das nicht üblich.

Journalist: Ein Journalist ist jemand, der beruflich Informationen sammelt, auswertet, prüft und Nachrichten aufbereitet und an die Öffentlichkeit vermittelt oder Medien zur Veröffentlichung bereitstellt. Die meisten Journalisten haben studiert und dann ein Volontariat bei einem Verlag absolviert. Die Berufsbezeichnung Journalist ist allerdings nicht geschützt, so darf sich jeder nennen. Ein Redakteur ist jemand, der in einer Redaktion arbeitet, und ein Reporter ist ein Journalist, der vor Ort berichtet.

Kommentar: Eine Stellungnahme zu einem Beitrag. Der Kommentar hat eine Überschrift, die die Meinung des Autors transportiert. Der Text nimmt die Nachricht auf, wägt Argumente ab und kommt zu einem Schluss, der die Meinung des Autors wiedergibt. Kommentare sollen dazu anregen, sich eine eigene Meinung zu einem Thema zu bilden.

Leserbrief: Leser haben die Möglichkeit, sich zu Themen zu äußern, über die die Zeitung berichtet hat. Die Redaktion überprüft vor der Veröffentlichung, ob der angegebene Verfasser bestätigt, den Leserbrief geschrieben zu haben. Leserbriefe geben die Meinung ihrer Verfasser wieder, nicht die der Redaktion. Auch auf der Homepage der Neuen Osnabrücker Zeitung noz.de gibt es Leserbriefe, hier Kommentare genannt. Ein unangenehmes Phänomen im Internetzeitalter sind sogenannte Trolle, Internetnutzer, die durch Pöbeleien auffallen. Trolle stören die Debattenkultur im Internet erheblich. Verstoßen Kommentare gegen die Geschäftsbedingungen, in denen festgehalten ist, dass keine beleidigenden Inhalte eingestellt werden dürfen, löscht die Redaktion die Kommentare. Sie kann uneinsichtige Nutzer zum Schutz anderer sperren.

Meldung: Kurze Nachricht im reinen Nachrichten-Stil. Was ist wann, wo und wie geschehen oder wird geschehen? Wer sind die Beteiligten? Und welches ist die Quelle für diese Nachricht?

Na klar!: Die tägliche Erzählnachricht erklärt das Weltgeschehen für Kinder. Die Kindernachricht hat aber auch viele Fans unter Lesern, die schon etwas erwachsener sind.

Öffentlichkeitsarbeit: Vereine, Verbände, Parteien und weitere Institutionen informieren Medien über ihre Aktivitäten oder beziehen Stellung zu Themen, die für sie relevant sind. Das geschieht oft über Pressemitteilungen. Ob solche Mitteilungen veröffentlicht werden und in welcher Form, entscheidet die Redaktion.

Presserat: Printmedien sind gesetzlich angehalten, Selbstkontrolle zu üben. Dazu haben sie den Presserat geschaffen, der von den großen Verleger- und Journalistenorganisationen getragen wird. Er tritt für Pressefreiheit ein. Beschwerdeausschüsse kümmern sich um Beschwerden aus der Leserschaft, die auf der Basis des Pressekodex bewertet werden. Spricht der Presserat eine öffentliche Rüge aus, wird diese in dem betroffenen Medium veröffentlicht. Im Pressekodex sind publizistische Grundsätze festgehalten, die Maßstäbe für die Berichterstattung und für das journalistische Verhalten festlegen. Mit ihnen wird die Wahrung der Berufsethik sichergestellt. Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit gehören dazu.

Quelle: Jede Nachricht hat einen Ursprung, die sogenannte Quelle oder mehrere Quellen, die im Text angegeben werden. Eine eiserne Regel im Journalismus lautet, sich nicht allein auf eine einzige Quelle zu verlassen, sondern mindestens zwei heranzuziehen. Wird ein Ereignis aus eigener Anschauung berichtet oder kommt von einem Korrespondenten oder einer Nachrichtenagentur, reicht das als Quelle aus. Die Berichterstatter ihrerseits müssen aber belegen können, was sie behaupten oder woher sie die Informationen haben.

Redaktionsschluss: Irgendwann ist Schluss mit dem Einsammeln von Informationen, denn schließlich muss die Zeitung gedruckt und pünktlich ausgeliefert werden. Für die gedruckte Zeitung gilt das auch heute noch. Die erste Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung wird in der Regel um 23 Uhr angedruckt, die letzten Zeitungen sind um 2.30 Uhr fertig. Im modernen Medienhaus gibt es aber eigentlich gar keinen Redaktionsschluss mehr. Beiträge, die auf digitalen Kanälen veröffentlicht werden, werden aktualisiert, sobald Neues bekannt wird. Die Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung ist regulär von 5 Uhr morgens bis nach Mitternacht besetzt, bei wichtigen Ereignissen auch rund um die Uhr.

Social Media: Soziale Medien sind Plattformen, auf denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen. Die Neue Osnabrücker Zeitung hat über 78 000 Freunde auf Facebook und ist auf den Kanälen Twitter, Whatsapp und Instagram aktiv.

Titelseite: Die Redaktion nennt sie die Eins″. Die Titelseite ist das Gesicht der Zeitung und dient als Schaufenster in die Ausgabe. Alle entscheidenden Themen werden hier behandelt, oft als Kurzfassung mit Verweis, an welcher Stelle der Zeitung mehr dazu zu lesen ist. Täglich findet sich hier der Kommentar zum wichtigsten Thema des Tages.

Umbruch: Gemeint ist das Zusammenfügen aller Elemente auf einer Zeitungsseite.

Unterzeile: Während die Überschrift die Nachricht des Beitrags nur kurz anreißen kann, ist in der Unterzeile etwas mehr Platz für Informationen zum Thema. Überschrift und Unterzeile ergeben zusammen eine informative Einheit.Vorspann: Der Vorspann führt den Leser in einen Beitrag ein und enthält in Kurzform die Nachricht.

Werbung: Zeitungen bieten Raum für werbliche Mitteilungen, für den Kunden bezahlen. In der Zeitung wird klar zwischen redaktionellem Teil und Anzeigen unterschieden.

X-beliebig sind die Themen in den Titeln der Neuen Osnabrücker Zeitung nie. Die Redaktion fragt sich täglich bei der Themenauswahl, - gewichtung und - aufbereitung, welche Themen für ihre Leser Relevanz haben.

Y-Titty: Das bei jungen Internetnutzern bekannte Comedy-Trio ist ein Beispiel dafür, dass es bei der Neuen Osnabrücker Zeitung Themen für verschiedene Zielgruppen gibt. Über die Videos der jungen Leute wurde auf noz.de berichtet, aber nicht in der gedruckten Zeitung.

Zitat: Wichtige Aussagen von Personen werden oft wörtlich wiedergegeben. Das wird durch An- und Abführungszeichen kenntlich gemacht. Journalisten müssen die Aussagen ihrer Gesprächspartner korrekt wiedergeben und dürfen sie nicht sinnentstellend kürzen.

50Jahre nachdem aus der Neuen Tagespost und dem Osnabrücker Tageblatt die Neue Osnabrücker Zeitung wurde, gehört NOZ
MEDIEN heute zu den zehn
größten Zeitungsverlagsgruppen Deutschlands. Wir haben die Grundwerte unseres traditionsreichen Osnabrücker Verlagshauses bewahrt und gleichzeitig den Wandel zu einem modernen Medienunternehmen vollzogen.

Dabei stand eines immer fest: Das Fundament von NOZ MEDIEN ist die Neue Osnabrücker Zeitung mit ihren Lokal- und Regionalausgaben, und damit gehen Qualität und journalistische Exzellenz einher. Dafür sind wir weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, und dafür werden wir geschätzt von unseren Lesern, unseren Kunden und unseren Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Parallel zu unserem Kerngeschäft haben wir in den vergangenen Jahren auch Pfeiler eingeschlagen, um unser Fundament zu stärken hier in der Region und darüber hinaus. Neue Geschäftsfelder wurden entwickelt und ausgebaut, um in Zeiten eines intensiver werdenden Wettbewerbs zukunftsfähig zu bleiben. Wir als Unternehmen sind gewachsen auch an unseren Herausforderungen.

Gemeinsam mit der 2016 erworbenen mh: n MEDIEN beschäftigt NOZ MEDIEN mittlerweile mehr als 3000 Mitarbeiter an Standorten in Osnabrück, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Das wirtschaftliche Rückgrat von NOZ MEDIEN bilden nach wie vor die zahlreichen Tageszeitungstitel sowie die Anzeigenblätter. Daneben reicht das Angebot von Online-Vermarktung über IT-Dienstleistungen bis hin zum Online-Pferdemarkt.

Dazu kommen noch die etablierten Bereiche Druck, Versand und Zustellung, die ebenfalls ständig weiterentwickelt und ausgebaut werden. Erst kürzlich haben wir einen Millionenbetrag in einen unserer Druckstandorte investiert.

Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung unserer Digitalprodukte. Auch hier investieren wir: Zurzeit stecken wir mitten in der Planung für den Ausbau unserer Digital-Einheiten.

Es sind spannende Zeiten, um in einem Medienunternehmen zu arbeiten. Mit unseren Zeitungstiteln stehen wir für Meinungsvielfalt in Norddeutschland. Den Lesern ist es in Zeiten von Fake News und damit auch dem Einsatz von Meinungsrobotern in sozialen Netzwerken extrem wichtig, dass sie sich auf Inhalte und Fakten in unseren Zeitungen verlassen können. Deswegen danken wir besonders unseren Lesern und Kunden für ihre Treue.

Wir freuen uns, die Zukunft von NOZ MEDIEN und damit auch dieser Region mitgestalten zu dürfen und ein Stück zur Geschichte dieses Unternehmens beizutragen.

50 Jahre liegen hinter NOZ MEDIEN wir sind gespannt und freuen uns auf die nächsten Jahre.

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Mittendrin: Zentral liegt das Verlagsgebäude mit zahlreichen Büros und der Geschäftsstelle an der Großen Straße.
Im Verlagsgebäude am Berliner Platz in Osnabrück entsteht der redaktionelle Teil der Zeitung.
Axel Gleie: Geschäftsführer NOZ MEDIEN.
Joachim Liebler: Geschäftsführer NOZ MEDIEN.

Wir sind die Neue Osnabrücker Zeitung oder kurz Neue OZ. So endete der prägnante Begrüßungstext, mit dem sich am Montag, 2. Oktober 1967, die neue Tageszeitung auf der Titelseite ihrer Leserschaft vorstellte.

Die Neue Osnabrücker Zeitung war das Ergebnis einer Fusion vom Osnabrücker Tageblatt aus dem Verlag Meinders & Elstermann und der Neuen Tagespost aus dem Druck- und Verlagshaus Fromm.

Werktags kostete das Blatt 35 Pfennig, samstags 50 Pfennig. Ein vierfarbiger Druck, heute Standard in der Zeitungslandschaft, war nicht einmal ansatzweise erkennbar und so unvorstellbar wie der Mann auf dem Mond.

Die Bilder waren schwarz-weiß. Und die drucktechnischen Möglichkeiten ließen maximal eine Zusatzfarbe auf bestimmten Seiten zu.

Auf der Titelseite der 28 Seiten starken Erstausgabe prangte ein dicker grüner Balken mit weißer Schrift, der auf einen besonderen Artikel im Sportteil hinwies: Erfolgstrainer für 2000 Mark.″ So viel verdiente Fritz Langner, Fußballtrainer des Bundesligisten Werder Bremen. Wie sich die Zeiten ändern.

Beeindruckend das Selbstbewusstsein der Neuen Osnabrücker Zeitung, mit dem das Blatt an die Öffentlichkeit trat: Wir sind ein Zeitungsverlag, der auf fester und breiter wirtschaftlicher Grundlage steht. Deshalb können wir Ihnen versprechen, eine Zeitung unserer Zeit herauszugeben: schnell, zuverlässig und sauber.″

Der Markteintritt erfolgte 1967 mit einer verkauften Auflage von 124 658 Exemplaren. Print war Trumpf und das Informationsmedium Nummer eins. Die Auflage stieg und stieg.

Das Allzeithoch kam im ersten Quartal 1999. Beeindruckende 180 323 Exemplare wurden von der Neuen Osnabrücker Zeitung und ihren Bezirksausgaben in der Stadt und im Landkreis Osnabrück (Meller Kreisblatt, Wittlager Kreisblatt, Bramscher Nachrichten, Bersenbrücker Kreisblatt) sowie im Emsland (Lingener Tagespost, Meppener Tagespost, Ems Zeitung) verkauft.

Durch die digitale Revolution, die seit Ausgang des 20. Jahrhunderts einen Wandel in allen Lebensbereichen brachte, mussten sich traditionelle Zeitungshäuser plötzlich neuen Herausforderungen stellen. Jüngere Zielgruppen interessierten sich nicht mehr wie gewohnt für die gedruckte Zeitung. Und selbst Ältere konsumieren heute Nachrichten über Smartphone und Tablet. Das Mediennutzungsverhalten verändert sich stetig in Abhängigkeit von technischen Möglichkeiten.

Die Neue Osnabrücker Zeitung, heute unter dem Markendach von NOZ Medien, meistert die Herausforderungen des digitalen Wandels. Noch nie war die Reichweite in der Summe von Lesern der gedruckten Ausgaben und Nutzern der digitalen Produkte so hoch wie heute. So haben gegenwärtig bereits über 40 000 Abonnenten die digitalen Produkte der Neuen OZ und ihrer Regionalausgaben abonniert. Und zum Frühjahr 2016 erlebte NOZ Medien einen riesigen Wachstumsschub. Mit über 30 neu erworbenen Zeitungstiteln in Schleswig-Holstein (unter anderem das Flensburger Tageblatt) und Mecklenburg-Vorpommern (u. a. die Schweriner Volkszeitung) liegt die Gesamtauflage bei 460 000 Exemplaren.

Doch zurück ins Gründungsjahr der Neuen OZ. Klar und eindeutig fiel 1967 das Redaktionsprogramm aus, quasi das journalistische Grundgesetz″, dem sich die Zeitung seitdem verpflichtet fühlt. Einige Kernaussagen: Wir sind an keine Parteien gebunden. Wir stehen zu dem Staat, in dem wir leben. Wer diesen Staat zersetzen oder zerstören will, ist unser Gegner. Diese Zeitung steht auf dem Boden des Christentums. Alle Konfessionen haben unseren Respekt. Wir helfen mit, Gegensätze zu überwinden und Brücken zu schlagen.″

Ein Bekenntnis, das der Tradition der Heimatstadt der Neuen OZ folgt, in der neben Münster 1648 der Westfälische Frieden geschlossen wurde.

Das redaktionelle Konzept der Neuen Osnabrücker Zeitung strahlt seit Beginn Modernität aus.

Von wegen Only bad news are good news nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten″. Nein, das war nie der ausschließliche Stil der Zeitung.

Natürlich bildet mediale Aufmerksamkeit nach wie vor ein extrem kostbares Gut. Es gibt Untersuchungen, wonach es nur ein Prozent aller Nachrichten schafft, in Zeitungen, im Web, im Fernsehen oder Radio gebracht zu werden. Der Rest wandert in den Papierkorb.

Ganz klar und leider wahr: Schlechte Nachrichten erreichen schnell die Aufmerksamkeit der Leser, Hörer oder Zuschauer.

Aber Lust an Untergangsszenarien, Schwarzmalerei, das Fischen in menschlichen Abgründen waren nie ein Anliegen (oder gar Geschäftsmodell) dieser Zeitung, die sich seit dem Start zur Region bekannte: Wie die Menschen unserer Heimat leben, was sie tun und wie sie denken das werden Sie bei uns lesen.″ Dieses Versprechen, gewürzt mit viel Optimismus in die Zukunft und niedergeschrieben in der Erstausgabe, gilt heute wie damals: Erst recht werden wir Ihnen nicht den Lichtblick des Guten und Positiven vorenthalten. Sie sollen sich mit uns darüber freuen, dass diese Welt auch bunt und freundlich sein kann.″

Dieses journalistische Grundsatzprogramm, das Grundgesetz″ der Neuen Osnabrücker Zeitung aus dem Jahr 1967, liest sich wie ein Vermächtnis. Es ist Auftrag und Perspektive zugleich.

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Die Erstausgabe enthielt auch ein klares Bekenntnis zur publizistischen Ausrichtung.

Die Nachricht vom Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt kam erst kurz nach Mitternacht. Und doch erhielten Zehntausende Leserinnen und Leser ihre Tageszeitung mit dieser Top-Story, weil in Osnabrück der Produktionsleiter Hermann Dransmann das unmöglich Scheinende doch noch möglich machte.

Es war die Nacht von Montag auf Dienstag, den 7. Mai 1974. Um 0.01 Uhr schickte die Nachrichtenagentur dpa die Eilmeldung um den Globus: ndr: brandt soll rücktritt eingereicht haben.″

Zu nachtschlafender Zeit platzte in Deutschland eine politische Bombe. Viele Zeitungen waren schon produziert. Auch der Druck der Blätter aus dem Verlag Neue Osnabrücker Zeitung lief um diese Zeit an den beiden damaligen Produktionsstandorten der Verlage Fromm und Meinders & Elstermann längst auf Hochtouren.

In der Druckerei Fromm waren sie mit der Ems-Zeitung beschäftigt″, erinnerte sich Hermann Dransmann. Seit seinem Firmeneintritt 1960 hatte er bereits viele mediale Stürme erlebt. Den Brandt-Rücktritt und den anschließenden nächtlichen Produktionskraftakt hat er aber niemals vergessen.

Die Redaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung befand sich bis auf Chefredakteur Franz Schmedt und ein, zwei Redakteuren″ längst im wohlverdienten Feierabend.

Die Mettage, damals zentrale Einheit der Zeitungsproduktion, war menschenleer. Bis auf Hermann Dransmann. Der hielt zusammen mit einem Schriftsetzer, der gleichzeitig als Korrektor fungierte, die Stellung. Dransmann, der bis zur Rente 1997 beim Druck- und Verlagshaus Fromm beschäftigt war, packte der Ehrgeiz. So eine Hammernachricht. Da muss doch was zu machen sein. Ich wollte beweisen, dass das fast Unmögliche möglich gemacht werden kann.″

Denn dass die Information vom Brandt-Rücktritt tatsächlich das Potenzial für eine aktualisierte Zeitung mit neuem Top-Aufmacher besaß, war jedem klar.

Beim Chefredakteur Schmedt rannte Dransmann die sprichwörtlich offenen Scheunentore ein. Die nächtliche Rumpfredaktion stand schnell Gewehr bei Fuß. Der laufende Druck der Zeitungen wurde gestoppt, der Vertrieb über die neue Situation informiert.

Nur ohne technisches Personal war Hängen im Schacht. Wo heute wenige Klicks mit der Computermaus reichen, um Texte zu bearbeiten, Seiten zu layouten und zu belichten, waren 1974 noch mehrere Arbeitsschritte und verschiedene Spezialisten notwendig. Und die waren überall nur nicht in der Firma.

Wir waren aber ein eingeschworener Haufen und kannten uns gut.″ Folglich wusste ein Produktionsleiter wie Hermann Dransmann, in welcher Kneipe seine Jungs das Feierabendbier tranken. Etwa im Blauen Dragoner in der Osnabrücker Innenstadt oder in einer Eckkneipe an der Buerschen Straße.

Dransmann stürmte zu seinem Wagen und fuhr los. Schnell waren zwei Kollegen ausfindig gemacht. Bezahlt euer Bier und ab in die Firma wir machen eine neue Zeitung.″

Zwischenzeitlich waren auch zwei Mitarbeiterinnen aus den Betten geklingelt worden, die die Steuerlochstreifen für die automatische Setzmaschine schrieben. Der Husarenritt gelang.

Soweit ich mich erinnere, bekamen die Neue Osnabrücker Zeitung und mehrere Bezirksausgaben komplett aktualisierte Titelseiten″, so Dransmann. Die frische Schlagzeile der Dienstagsausgabe lautete Dramatische Entwicklung in Bonn: Bundeskanzler Brandt zurückgetreten″.

Der Technik-Chef freute sich auch 43 Jahre später noch diebisch, hatte diese Aktion doch wieder einmal die Leistungsfähigkeit der Zeitung unter Beweis gestellt. Und Aktualität war nun einmal ein entscheidender Wettbewerbsvorteil in einer Zeit ohne Internet.

Viele in der Branche, die diesen sensationellen Coup staunend zur Kenntnis nahmen, zogen den Hut. Da war sie wieder die besondere Zeitungsqualität made in Osnabrück. Und so fügte die Neue OZ an diesem Tag einen weiteren kleinen Baustein zur journalistischen Erfolgsgeschichte hinzu.

Für Hermann Dransmann war diese besondere Nachtschicht allerdings noch nicht beendet. Damals wie heute versorgte die Neue Osnabrücker Zeitung kleinere Zeitungen mit überregionalen (Mantel-) Seiten. Die aktualisierte Titelseite mit dem Brandt-Rücktritt war echtes Lesegold mit einem extrem hohen Nachrichtenwert und die Kunden waren heiß auf die neue Titelseite.

Und so wurde aus dem Produktionsleiter Hermann Dransmann noch schnell ein Kurierfahrer. Zusammen mit einem Metteur, der sich als gebürtiger Papenburger bestens im nördlichen Verbreitungsgebiet der Zeitung auskannte, sauste Dransmann in seinem goldfarbenen K70 im Tiefflug über menschenleere Straßen bis hoch nach Aurich und Norden eine 200-Kilometer-Tour. Im Kofferraum die kostbaren Zeitungsmatern, die Gießformen der Seiten, die damals noch für den Zeitungsdruck vonnöten waren. Und so erschien selbst die Norderneyer Badezeitung mit der Nachricht des Tages auf der Titelseite.

Entspannt, mit angepasster Geschwindigkeit, ging es zurück nach Osnabrück. Endlich schlafen…″

Doch bevor es so weit war, musste noch ein familiäres Drama entschärft werden. Tränenüberströmt erwartete Ehefrau Helga ihren erschöpften Ehemann, den sie seit langen Stunden vermisste. Anrufe in den Osnabrücker Kliniken und bei der Polizei waren erfolglos geblieben und hatten die Furcht nur noch gesteigert.

Warum er sich denn nicht gemeldet habe? Dransmanns verschmitzte Antwort im Jahr 2017: Hätte ich nachts angerufen, hätte es zu lange gedauert, bis ich meine Frau wach geklingelt hätte. Und die Zeit war nicht da…″ Eine typische Zeitungsmann-Antwort?

Positiv registrierte Hermann Dransmann am nächsten Tag das dicke Lob seines Verlegers Leo Victor Fromm und des Verlagsdirektors Willi Genz für ein ganz herausragendes Engagement.

Das Gespräch mit Hermann Dransmann über die aufregende Produktionsnacht fand am 31. Januar 2017 statt. Kurz vor Vollendung seines 84. Lebensjahres starb der ehemalige Produktionsleiter Zeitung überraschend am 13. Mai.

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Aktueller geht es nicht: Dramatische Entwicklung in Bonn: Bundeskanzler Brandt zurückgetreten″, lautet der Titel der mehrfach aktualisierten Ausgabe vom 7. Mai 1974. Hermann Dransmann erinnerte sich noch in diesem Jahr voller Stolz an den Kraftakt.
Zügig umgeplant: Die Nachricht vom Brandt-Rücktritt kam am 7. Mai 1974 um 0.01 Uhr. Die ersten Ausgaben der Ems-Zeitung waren bereits gedruckt. Die Aktualisierung („ Heute morgen: Willy Brandt zurückgetreten″) erreichte aber noch einen großen Teil der Abonnenten.
Repro:
Sebastian Scholtysek

E Benno Ohnesorg erschossen

Bei einer Demonstration gegen den Schah von Persien am 2. Juni in West-Berlin erschießt der Polizist Karl-Heinz Kurras den 26-jährigen Studenten Benno Ohnesorg. Die Tat sowie der Freispruch des Schützen tragen zur Radikalisierung der westdeutschen Studentenbewegung bei.

E Sechstagekrieg in Nahost

Vom 5. bis 10. Juni befindet sich Israel mit Ägypten, Jordanien und Syrien im Krieg. Israel verdreifacht sein Staatsgebiet und kontrolliert am Ende den Gazastreifen, den Sinai, die Golanhöhen und das Westjordanland.

E Fernsehen wird farbig

Seit dem 25. August gibt es in Westdeutschland Farbfernsehen.

E Tod eines Revolutionärs

Der Revolutionär Che Guevara wird am 9. Oktober in Bolivien exekutiert.

E Erste Herztransplantation

Der südafrikanische Herzchirurg Christiaan Barnard führt mit seinem Operationsteam am 3. Dezember in Kapstadt die weltweit erste Herztransplantation bei einem Menschen durch.

E Psychologischer Wendepunkt

Im Vietnamkrieg starten am 30. Januar die nordvietnamesische Armee und Einheiten der Nationalen Front die groß angelegte Tet-Offensive gegen US-Truppen in Südvietnam. Zwar scheitert die Offensive militärisch, aber vor allem in den USA werden die Proteste gegen den 1955 begonnenen Krieg immer lauter.

E King wird ermordet

Am 4. April wird in Memphis der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King erschossen, der sich für die Rechte von Schwarzen eingesetzt hat. Als Reaktion auf das Attentat kommt es in mehr als 100 Städten zu Ausschreitungen.

E Attentat auf Dutschke

Der Arbeiter Josef Bachmann schießt am 11. April Rudi Dutschke in West-Berlin nieder. Der Wortführer der Studentenbewegung erleidet schwere Hirnverletzungen, an deren Spätfolgen er 1979 stirbt. Nach der Tat kommt es in der Bundesrepublik zu Krawallen. Ein Großteil der Wut richtet sich gegen den Axel-Springer-Verlag, dessen Zeitungen in den Wochen zuvor negativ über Dutschke und die Studentenbewegung berichtet hatten.

E Mord an Robert Kennedy

Robert F. Kennedy, Politiker und Bruder des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, wird am 5. Juni ebenfalls Opfer eines Attentats. Am Tag darauf stirbt er an den Verletzungen.

E Ende des Prager Frühlings

Truppen des Warschauer Paktes marschieren am 21. August in die Tschechoslowakei ein und beenden gewaltsam den Prager Frühling: die Reformbemühungen der Regierung Dubcek, einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz″ zu schaffen.

E Erste Mondlandung

Die USA gewinnen gegen die Sowjetunion den Wettlauf ins All: Am 21. Juli betreten Neil Armstrong und Buzz Aldrin im Zuge der Mission Apollo 11 als erste Menschen den Mond.

E Höhepunkt der Flower Power

Beim Woodstock-Musifestival im US-Bundesstaat New York feiern vom 15. bis 18. August etwa 400 000 Menschen unter freiem Himmel. Das Event gilt als Höhepunkt der Hippiebewegung.

E Brandt wird Kanzler

Nach der Bundestagswahl am 28. September stellen CDU/ CSU erstmals nicht den Bundeskanzler. Willy Brandt (SPD) folgt auf Kurt Georg Kiesinger (CDU).

E Startschuss fürs Internet

Von der Universität von Kalifornien in Los Angeles aus wird am 29. Oktober eine Textnachricht an einen 500 Kilometer weit entfernten Computer geschickt die Geburtsstunde des Internets.

E Gründung der RAF

Am 14. Mai befreit eine Gruppe um die Journalistin Ulrike Meinhof den wegen Brandstiftung inhaftierten Andreas Baader bei einem genehmigten Bibliotheksbesuch. Die Befreiung gilt als Gründung der linksextremen Terrororganisation Rote-Armee-Fraktion, die unter anderem bis 1993 33 Menschen ermordet.

E Zyklon trifft Ostpakistan

Ein Zyklon mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 km/ h und bis zu zehn Meter hohen Flutwellen trifft am 12. November Ostpakistan (heute Bangladesch). Mit einer Zahl von 300 000 bis 500 000 Todesopfern handelt es sich um eine der folgenschwersten Naturkatastrophen der jüngeren Geschichte.

E Kniefall von Warschau

Während seines Polenbesuchs fällt Bundeskanzler Willy Brandt am 7. Dezember vor dem Ehrenmal für die Opfer des Warschauer Gettos auf die Knie eine Geste der Entschuldigung für die deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs. Zudem unterzeichnet Brandt am selben Tag den Warschauer Vertrag und erkennt die bestehende Grenze zu Polen an. Ein Jahr später erhält er für seine auf Versöhnung zielende Ostpolitik den Friedensnobelpreis.

E Kampf des Jahrhunderts

Joe Frazier gewinnt am 8. März in New York seinen Boxkampf nach Punkten gegen Muhammad Ali und bleibt Weltmeister im Schwergewicht. Da beide Sportler zum Zeitpunkt des Aufeinandertreffens ungeschlagen waren, gilt das Duell als Kampf des Jahrhunderts.

E Honecker kommt an die Macht

Walter Ulbricht tritt am 3. Mai in der DDR als Erster Sekretär des Zentralkomitees der SED zurück. Sein Nachfolger wird Erich Honecker.

E Überfall mit Geiselnahme

In München begehen am 4. August zwei Männer den ersten Banküberfall mit Geiselnahme in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Bei einem Schusswechsel werden die Geisel und ein Mittäter getötet.

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Der Bürgerrechtler Martin Luther King wird am 4. April 1968 erschossen. Bundeskanzler Willy Brandt kniet vor dem Denkmal für die Opfer des Warschauer Gettos in Warschau nieder. An diesem Tag unterzeichnet er auch den Warschauer Vertrag.
Foto:
imago/ ZUMA Press, imago/ Sven Simon

E Transitabkommen

Das Transitabkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR tritt am 3. Juni in Kraft. Es erleichtert Reisen zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin.

E Watergate-Affäre

In den USA nimmt die Watergate-Affäre ihren Anfang. Nachdem am 17. Juni fünf Menschen in die Büros der Demokraten im Washingtoner Watergate-Gebäudekomplex eingebrochen sind, gibt das FBI am 10. Oktober bekannt, dass die Täter im Auftrag des Weißen Hauses gehandelt haben. Der republikanische Präsident Richard Nixon wird am 7. November dennoch wiedergewählt.

E Geiselnahme von München

Terroristen der palästinensischen Organisation Schwarzer September″ nehmen am 5. September während Olympia in München elf Athleten des israelischen Teams als Geiseln. Sie fordern unter anderem die Freilassung von 232 Palästinensern in Israel. Bei einer gescheiterten Befreiungsaktion am selben Tag sterben alle Geiseln, fünf Terroristen und ein Polizist.

E Brandt stellt Vertrauensfrage

Aufgrund der umstrittenen Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt wechseln Parlamentarier der sozialliberalen Koalition zur CDU/ CSU-Fraktion, sodass es im Bundestag zu einer Pattsituation kommt. Am 20. September stellt Brandt die Vertrauensfrage und verliert zwei Tage später wie geplant die Abstimmung. Bei den Neuwahlen am 19. November wird die SPD erstmals stärkste Kraft, Brandt bleibt Kanzler.

E Waffenstillstand

Die USA, Nord- und Südvietnam unterzeichnen am 27. Januar den Vertrag von Paris, der den Ausstieg der USA aus dem Vietnamkrieg regelt. Bis Ende März sollen alle US-Einheiten abgezogen sein. Zwischenzeitlich kämpften mehr als 500 000 US-Soldaten in Asien.

E Grundlagenvertrag

Der Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR tritt am 21. Juni in Kraft. Darin werden die Unverletzlichkeit der Grenzen, Gewaltverzicht und der Austausch ständiger Vertreter festgelegt.

E Militärputsch in Chile

Die demokratisch gewählte Regierung Chiles unter dem Sozialisten Salvador Allende fällt am 11. September einem vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA initiierten Militärputsch unter der Führung Augusto Pinochets zum Opfer.

E Aufnahme in die UN

Die Bundesrepublik und die DDR werden am 18. September als 133. und 134. Mitglied in die Vereinten Nationen aufgenommen.

E Ölpreiskrise und Fahrverbot

Arabische Staaten drosseln am 16. Oktober die Ölfördermenge, Öl wird 70 Prozent teurer. Die Länder wollen westliche Nationen unter Druck setzen, die im Jom-Kippur-Krieg zwischen Israel und Ägypten/ Syrien die Israelis unterstützen. Die Krise trifft die Industrienationen stark und führt in Deutschland zum Ende des Wirtschaftswachstums nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Reaktion führt die Bundesregierung ab dem 25. November an vier Sonntagen ein Fahrverbot ein.

E Auf Brandt folgt Schmidt

Günter Guillaume, persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt, wird am 24. April als Spion der DDR enttarnt. Daraufhin tritt Brandt am 7. Mai zurück wohl aber auch wegen fehlenden Rückhalts in der eigenen Partei. Zum Nachfolger wählt der Bundestag am 16. Mai seinen SPD-Parteikollegen Helmut Schmidt.

E Punkte in Flensburg

Seit dem 1. Mai gibt es in der Bundesrepublik das Mehrfachtäter-Punktsystem″, mit dem Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung sanktioniert werden.

E Weltmeister im eigenen Land

Die Bundesrepublik gewinnt am 7. Juli das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2: 1 gegen die Niederlande und holt im eigenen Land den Pokal.

E Nixon tritt zurück

Nach mehreren Missbräuchen von Regierungsvollmachten, unter anderem der Behinderung der Justiz bei der Aufklärung des Watergate-Einbruchs, tritt US-Präsident Richard Nixon am 9. August zurück. Sein Nachfolger wird Gerald Ford.

E Rumble in the Jungle

Am 30. Oktober gewinnt Muhammad Ali gegen George Foreman in Kinshasa, Zaire (heute Kongo), den Weltmeistertitel im Schwergewichtsboxen durch K. o. Der Kampf vor 100 000 Zuschauern gilt für viele als der größte Boxkampf aller Zeiten.

E Volljährigkeit

Das Volljährigkeitsalter sinkt in der Bundesrepublik zum 1. Januar von 21 auf 18 Jahre.

E Ende des Vietnamkriegs

Der Vietnamkrieg endet am 30. April mit der Einnahme Saigons durch die kommunistischen Streitkräfte des Nordens. Die jahrelang von den USA unterstützte südvietnamesische Regierung kapituliert bedingungslos.

E Verheerender Taifun

Infolge eines Taifuns am 8. August brechen in China 62 Staudämme, es sterben schätzungsweise 231 000 Menschen.

E Anschnallpflicht

Die Gurtpflicht auf Vordersitzen von Autos gilt seit dem 1. Januar.

E Ulrike Meinhof tot

Die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof wird am 9. Mai in ihrer Gefängniszelle in Stuttgart-Stammheim erhängt aufgefunden.

E Schweres Erdbeben in China

Bei einem starken Erdbeben am 27. Juli sterben in China 650 000 bis 800 000 Menschen gemessen an den Todesopfern die schlimmste Naturkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

E Mao Zedong stirbt

Der chinesische Diktator Mao Zedong, der die Volksrepublik China 1949 gegründet hat, stirbt am 9. September in Peking. Forscher gehen davon aus, dass seiner Regentschaft 50 bis 70 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Dennoch wird er auch noch heute von vielen verehrt.

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Das Wrack eines Hubschraubers vom Bundesgrenzschutz nach der gescheiterten Geiselbefreiung 1972 in München.
Die Weltmeister Franz Beckenbauer (links) und Torhüter Sepp Maier halten und küssen den eroberten WM-Pokal.
Fotos:
dpa

Seit dem 1. Oktober 2005 ist die CITIPOST Osnabrück als mittelständisches Unternehmen im Bereich der privaten Briefzustellung für die Region Osnabrück/ Emsland zuständig. Es werden zwischen 80 000 und 120 000 Briefe pro Tag verarbeitet. Mehr als 1500 Mitarbeiter bearbeiten und verteilen die Post von mehr als 1000 Kunden.

Die CITIPOST steht für eine schnelle und zuverlässige Verarbeitung der Geschäftspost. Die Logistik in der Region erfolgt durch erfahrene Brief- und Zeitungsboten. Für die bundesweite Zustellung gibt es eine Kooperation mit der Mail Alliance, einem Verbund mehrerer Briefdienste. Weltweit übernimmt der Partner Spring Global Mail die Zustellung.

Die CITIPOST Osnabrück gehört zu den größten privaten Briefdienstleistern Deutschlands. Die Zuverlässigkeit, mit der die CITIPOST arbeitet, wird durch die offizielle TÜV-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 bestätigt. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Dokumentenlogistik″ (DDL) bietet das Unternehmen neben dem klassischen Briefversand auch eine digitale Lösung an.
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Die blauen CITIPOST-Autos gehören längst ins Stadtbild. Das Blau findet sich auch bei den Fahrrädern der Zusteller wieder.

Bereits seit 1998 als Dienstleister und Internetagentur mit eigenen digitalen Produkten wie dem überregional bekannten Sozialen Netzwerk OScommunity′, Apps und Websoftware am Markt, entwickelte sich basecom unter dem Dach der NOZ MEDIEN zu einem schlagkräftigen Partner für Softwareprojekte.

Mit mehr als 70 Mitarbeitern steht basecom heute für die Planung, die Realisierung sowie den Betrieb von individuellen Softwarelösungen auf Basis von Open Source Technologie.

Dabei ist das Unternehmen auf Content-Management-Systeme, E-Commerce-Lösungen sowie komplexe Portal- und Anwendungsentwicklung für App und Web spezialisiert.

Kunden profitieren von einem Rundum-Service von der strategischen Beratung und Konzeption über die Entwicklung und das Design bis hin zum Betrieb und dem Support.

Als Teil der NOZ MEDIEN fungiert basecom zudem als Dienstleister für interne sowie externe Softwarelösungen für das Verlagswesen.

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Modern ist nicht nur das Geschäftsfeld der basecom, auch die Büros in Osnabrück haben ein ausgesprochen frisches Design.

Im Jahr 2007 gründete sich aus der Anzeigenabteilung der Neuen Osnabrücker Zeitung die Firma MSO Medien-Service. Sie ist Ansprechpartner für Werbung in Print und Online in der Region Osnabrück/ Emsland und verfügt über das größte Medienangebot der Region.

Werbung in den klassischen Medien oder in den digitalen Kommunikationskanälen der MSO Medien-Service mit rund 180 Mitarbeitern bietet Kunden innovative und maßgeschneiderte strategische Kommunikationslösungen, die bei den Zielgruppen der Kunden ankommen.

Kunden finden in den MSOTeams Ansprechpartner für Werbung in Zeitungen und Magazinen, Online-Portalen und Apps sowie für Gestaltung, Druck, Unternehmenspublikationen, Online-Marketing und die Verteilung von Prospekten. Dabei bleiben die Bedürfnisse der Menschen in der Region immer fest im Blick. Der Firmensitz ist in Osnabrück. Mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht der Medienvermarkter den Kunden zwischen Melle und Papenburg vor Ort zur Seite.

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Nah an den Kunden sind die Mitarbeiter der Firma MSO Medien-Service. MSO-Standorte gibt es im ganzen Verbreitungsgebiet.

MSO Digital ist eine Performance-Marketing-Agentur für Unternehmen, die mit einer erfolgreichen digitalen Strategie wachsen wollen. Die Agentur bietet kanalübergreifende Kampagnen für Unternehmen aller Art, Online-Werbe-Lösungen sowie technisch ausgereifte Vermarktungs- und Monetarisierungsoptionen.

Dabei setzt MSO Digital auf Maßnahmen für Sichtbarkeit der Kunden und ihrer Marken und Produkte, Kundenbindung und Umsatzsteigerung. Genauso rasant wie der Markt entwickelt sich MSO Digital mit dem Anspruch, Kunden topaktuell über neue Entwicklungen und Herausforderungen in den digitalen Geschäftsfeldern zu beraten. MSO Digital ist die einzige Agentur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die offizieller Träger des Google Publishing-, Google Analytics- sowie Google Premier Partner-Zertifikats ist.

Seit 2017 gehört auch die Kölner Online-Marketing-Agentur netspirits zur MSO Digital. Zu den Referenzkunden zählen der Schuhhändler Reno, der Kaffeeautomaten-Spezialist Kaffee Partner, der Sender Antenne Bayern und der Bekleidungshersteller Bugatti.

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Kanalübergreifende Kampagnen für Unternehmen sowie Vermarktungsstrategien entstehen in engem Dialog mit den Kunden.

Die Zustell-Logistik als Teil der NOZ MEDIEN steuert und verantwortet die logistischen Wege aller Verteilprodukte nach dem Produktionsprozess, bis diese ihr Ziel erreicht haben.

Mehr als 4000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmensbereichen Transport-Logistik, NOZ Medienvertrieb Osnabrück, NOZ Medienvertrieb Emsland und TA Zustellservice sorgen dafür, dass Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Briefsendungen und weitere Produkte verladen, pünktlich ausgeliefert und zuverlässig an die Empfänger verteilt werden.

Damit der Transport und die Zustellung aller Produkte reibungslos gelingen, stehen die Firmen der Zustell-Logistik in engem Kontakt mit vielen Abteilungen im Verlag Neue Osnabrücker Zeitung.

TA Zustellservice ist dabei für die Transport-Logistik der Verlagsprodukte der NOZ MEDIEN verantwortlich und hat zu Beginn des Jahres 2017 zusätzlich die Logistik der CITIPOST übernommen. Täglich werden zwischen 50 000 und 75 000 Briefe eingeholt.

Für die Zustellung sind die NOZ Medienvertriebe in Osnabrück und im Emsland zuständig. Vieles geschieht in der Zustell-Logistik bereits vor dem Frühstück. Etwa 60 Nutzfahrzeuge werden für die Auslieferung der Zeitungen eingesetzt, die insgesamt etwa 7000 Kilometer pro Tag zurücklegen.

Rund 1700 Mitarbeiter sind dann für die Zustellung der Tageszeitung und weiterer Produkte im Einsatz.

Durch die kontinuierliche Anpassung der Prozesse und Strukturen an sich wandelnde Aufgaben und Herausforderungen hat sich die Zustell-Logistik der NOZ MEDIEN einen guten Ruf als zuverlässiger Logistikdienstleister in der Region Osnabrück und Emsland erworben.

Insgesamt 40 Depots nutzt die Zustell-Logistik in der Region als Abladestellen und zur Briefsortierung, um flexibel vor Ort zu sein und zuverlässige Zustellung an knapp 420 000 Haushalte zu garantieren.

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Pünktliche Zustellung der Zeitung und weiterer Produkte gewährleisten die Mitarbeiter der Medienvertriebe,

ehorses wurde 1999 als erster Pferdemarkt im Internet gegründet und hat sich auf die erfolgreiche Vermittlung von Pferden weltweit spezialisiert. Das auf dem Rittergut Osthoff bei Osnabrück ansässige Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu Europas führendem Pferdemarkt entwickelt.

Täglich werden über 250 neue Verkaufspferde eingestellt, alle 20 Minuten wird ein Pferd über ehorses verkauft, monatlich wird die Seite über 1, 6 Millionen Mal besucht. Die Idee von ehorses ist es, Pferdesportbegeisterten einen Marktplatz für Verkaufspferde zur Verfügung zu stellen. Freizeit- sowie Sportpferde aller Rassen und Eignungen finden hier schnell neue Besitzer. Anbieter, die ihre Pferde bei ehorses.de inserieren, erreichen pferdesportinteressierte Kunden in ganz Deutschland und im Ausland. Durch das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sichert der Marktplatz den Beteiligten einen hohen Verkaufserfolg.

Neben ehorses ist nun auch edogs in Planung ab Dezember 2017 können Hundeinteressierte ihren neuen Hund auf edogs finden.

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Alle 20 Minuten wird über ehorses ein Pferd verkauft.

Von den köstlichsten Rezepten für Weihnachtsplätzchen über schmackhafte Aufläufe und Eintöpfe bis hin zu süßen Desserts zum Dahinschmelzen und die kreativsten Salate in den Magazinen Unsere Lieblingsrezepte″ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Name der Magazinreihe ist dabei Programm: Unsere Lieblingsrezepte″ hat sich längst zum Lieblingsprojekt entwickelt und zwar bei Lesern wie Mitarbeitern des Verlages Neue OZ gleichermaßen.

Mit überwältigender Resonanz reichen Leserinnen und Leser der Tageszeitung ihre persönlichen Rezepte ein, was wiederum den Mitarbeitern der Neuen OZ ein Riesen-Vergnügen ist. Genauso wie das Nachkochen aller Rezepte und das Auswählen der allerbesten fürs Magazin.

Die Lieblingsrezepte erscheinen dreimal jährlich: zwei Hauptausgaben (je 4, 95 Euro) und eine Spezialausgabe (3, 95 Euro). Die Magazine sind in den Geschäftsstellen der Zeitungen erhältlich sowie fast überall da, wo es Zeitschriften gibt. Online sind die Lieblingsrezepte unter noz.de/ shop erhältlich sowie telefonisch unter 05 41/ 310-10 44.

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Praxistest: Landfrauen aus Schledehausen und Mitarbeiter der Neuen OZ probieren in der Studioküche alle Lieblingsrezepte aus.

DIE WIRTSCHAFT informiert die Entscheider der Region Osnabrück/ Emsland/ Grafschaft Bentheim alle zwei Monate über aktuelle Wirtschaftsthemen. Neben exklusiven Nachrichten enthält die regionale Wirtschaftszeitung , Porträts und serviceorientierte Analysen. Zu den Hauptzielgruppen zählen Führungskräfte regionaler Unternehmen, Vertreter der Wirtschaftsverbände und Gewerbetreibende, denen die Wirtschaftszeitung exklusiv zugestellt wird.

Der Spezialtitel, der im Dezember 2011 erstmals erschien, erfreut sich heute einer zunehmenden Nachfrage. Redaktionell verantwortet die Chefredaktion der Neuen OZ das Blatt. Die Zahl der verteilten Exemplare beträgt 30 500.

Neben ihrem hohen redaktionellen Anspruch ist DIE WIRTSCHAFT auch ein zielgruppenspezifischer Werbeträger für eine direkte Business-to-Business-Kommunikation in Form von Anzeigen, Firmen-Porträts oder Beilagen.

Dank der Zusammenarbeit mit neun Verlagen beträgt die Auflage der Wirtschaftskombi in Nordwestdeutschland bis zu 179 000 Exemplare.

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Der regionalen Wirtschaft hat sich die Wirtschaftszeitung der Neuen Osnabrücker Zeitung verschrieben.

HKR Hotel und Kurzreisen Vertriebsservice ist ein Reiseveranstalter im Kurzreise- und Hotelgutscheinsegment. Seit der Gründung im Jahr 2013 ist HKR ein innovatives Reiseunternehmen unter dem Dach der NOZ MEDIEN. HKR arbeitet bundesweit mit renommierten Tages- und Wochenzeitungen zusammen und vermarktet Gruppenreisen, Eventkombinationen und Hotelgutscheine.

HKR ist spezialisiert darauf, zielgruppenorientierte Angebote für Zeitungsleser zu entwickeln. Dabei arbeitet HKR mit mehr als 2000 Hotels zusammen und bietet seinen Kunden abwechslungsreiche Ideen für Kurztrips in Deutschland und auch europaweit, die ihnen mit der Zeitung nach Hause geliefert werden. Die Angebote reichen vom Konzert mit Helene Fischer und Übernachtung im Maritim Hotel über die Tatort-Münster-Krimitour, Reisen zur Internationalen Gartenschau in Berlin, einer Reise zum Udo-Lindenberg-Musical nach Hamburg bis hin zu entspannten Wohlfühltagen am Meer. Die Reiseangebote sind in der Tageszeitung zu finden und online unter www.noz.de/ reise.

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Kennt sich mit Reisezielen gut aus: Reiseexpertin Maren Lübbers mit Zeitungsmaskottchen Ole in Timmendorfer Strand.

Das NOZ Servicecenter ist für alle Bereiche der NOZ MEDIEN tätig. Ein Großteil des telefonischen und schriftlichen Anzeigen- und Leserservice aller Lokalausgaben und Anzeigenblätter aus Niedersachsen wird hier bearbeitet. So ist das Servicecenter die Visitenkarte des Verlages für die Kunden aus dem Anzeigen- und Lesermarkt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten die Anzeigenkunden von der Beratung über die kaufmännische Erfassung von Aufträgen und die Anzeigengestaltung bis hin zur Zusendung von Belegexemplaren zum Beispiel bei gewerblichen Anzeigen. Seit der Einführung der digitalen Medien zählen der Service rund um das Digitalabo und die Unterstützung und Hilfestellung für Leserinnen und Leser bei Bildergalerien, Votings und Tippspielen ebenfalls zu den Aufgaben des NOZ Servicecenters.

Zu den Kundenbetreuern aus dem Servicecenter gehören deshalb heute Multimedia-Spezialisten für die digitalen Produkte des Verlages.

Unter diesen Telefonnummern ist das Servicecenter erreichbar: 05 41/ 310 320 (Abo-Service) und 05 41/ 310 310 (Anzeigen).

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Alles auf dem Schirm haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des NOZ Servicecenters.

Wer kann von sich schon sagen, er habe Königin Silvia einen Kaffee gekocht. Ich kann es, und das kam so: Es war beim Jubiläum 350 Jahre Westfälischer Frieden″ im Jahr 1998. In Osnabrück hatte sich nahezu der komplette europäische Hochadel eingefunden, dazu Staatspräsidenten und geistliche Eminenzen, die irgendwie mit dem Friedensschluss von 1648 in Verbindung zu bringen waren. Der Medienrummel war entsprechend und für Osnabrücker Verhältnisse beispiellos.

Die Folge: Fotografen und Reporter wurden in sogenannte Pools gepfercht. In die kamen sie nur nach Sicherheitscheck durch das Bundeskriminalamt mit Akkreditierung hinein und erst wieder heraus, wenn die Prominenz schon zum nächsten Schauplatz abgerauscht war. Dass dabei kaum voneinander zu unterscheidende Fotos und Beobachtungen resultieren würden, war schon vorher klar. Genau das aber weckte den journalistischen Ehrgeiz in der Osnabrücker Lokalredaktion. Irgendeinen Heimvorteil gegenüber den Große-weite-Welt-Kollegen wollten wir als Lokalmatadoren doch ziehen.

Wolfgang Hasheider, damals Leiter der Stadtredaktion, hatte die Idee: Wir recherchieren, getarnt als Kellner, und schauen der Hautevolee beim Häppchenessen im Hotel Walhalla zu. Das war der Ort, der von der Journaille gänzlich unbehelligt bleiben sollte. Denn dort sollte Bundespräsident Roman Herzog die Teilnehmer des hochkarätigen europäischen Betriebsausfluges in lockerer Atmosphäre begrüßen.

Hotelchef Andreas Bernard ließ sich von uns zu der Undercover-Operation überreden. Und ich rückte morgens um 6.30 Uhr mit den übrigen Hotelangestellten an, da konnte man gerade noch die weiträumigen Absperrungen der Altstadt passieren. Bernard platzierte mich im Vorraum hinter der Kaffeemaschine. Denn das Risiko, dass ich einem gekrönten Haupt den Cappuccino über die Bluse kippen würde, wollte er doch nicht eingehen. So erhaschte ich nur flüchtige Blicke auf Beatrix, Silvia oder Margrethe von Dänemark, wenn sie mit Gefolge an mir vorbeirauschten.

Ehrlich gesagt: Ob Königin Silvia wirklich einen von mir aufgebrühten Kaffee getrunken hat oder nur ein Mineralwasser, weiß ich gar nicht genau. Denn serviert wurde ja alles von richtigen Fachkräften. Den Kaffee könnten also auch Prinz Henrik, Johannes Rau oder ein BKA-Mann geschlürft haben: Oder alle zusammen, denn es waren schon ein paar Tassen, die an diesem Vormittag durch die Maschine gelaufen sind.

Wesentlichen Erkenntnisgewinn brachte die Aktion Kaffeemaschine″ offen gesagt nicht. Das Gesamtbild entstand erst in der Sonderausgabe, in der die Beobachtungen aller Kollegen zusammengetragen worden waren. Klar: Das Friedensjubiläum war für uns Lokaljournalisten schon etwas Besonderes. Aber unser Alltag sieht anders aus Gott sei Dank.

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350 Jahre Westfälischer Frieden am 24. Oktober 1998: Lokalredakteur Michael Schwager war ins Walhalla eingeschleust worden, das an sich für Journalisten tabu sein sollte. Trinkgeld gab′s nicht.

Bei Reporter-Einsätzen außerhalb der warmen Redaktionsstube kann es schon mal hoch hergehen. Sie haben vielleicht die Kollegen mit Stahlhelm und schusssicherer Weste vor Augen, die aus den Krisengebieten dieser Welt berichten. Ich meine aber eher Außentermine im friedlichen Osnabrücker Land, dem Emsland und darüber hinaus. Mehr als einmal wurde ich in den vergangenen Jahren am Kragen gepackt, bedroht, beschimpft und sogar mit Eiern beworfen. Ein Einsatz ist mir aber besonders in Erinnerung: der AfD-Parteitag in Stuttgart. Vor der Halle standen sich Demonstranten und Polizei gegenüber. Wer berichten wollte, der musste osmotisch durch diese Fronten sickern. Das gelang mir nur semi-gut. Aufgebrachte AfD-Gegner bauten sich vor mir auf und zerrten an mir. Erst eine Gruppe Polizisten mit Schlagstock in den Händen konnte mich aus der misslichen Lage befreien nicht ohne mich auf meine unpassende Kleiderwahl aufmerksam zu machen, denn mein Hemd strahlte in schönstem AfD-Blau. Seitdem achte ich etwas mehr auf meine Kleiderwahl. In der Halle selbst ging es übrigens dann weiter mit dem (Verbal-) Angriffen. Pressefreiheit tut manchmal eben auch dem Reporter weh.

Das Internet war im April 2010 zwar kein Neuland mehr, aber das Funkdatennetz im Landkreis Osnabrück noch ausbaufähig. Die Netzabdeckung und das Schicksal hatten sich offenbar verschworen, dass der Bericht vom Fußballspiel einer Landkreisauswahl gegen ein Perspektivteam des VfL Osnabrück niemals die Grenzen des Bersenbrücker Hasestadions verlassen sollte.

Das schien beim ersten Außeneinsatz nicht die beste Empfehlung für einen jungen Volontär, der von den Kollegen zuvor noch lückenlos in die Technik eingewiesen worden war. Rettung nahte in Person eines Bersenbrückers, der einen Lan-Anschluss in Stadionnähe in Aussicht stellte, aber den erreichten wir nie: Auf einer Brücke über die Hase nachts um halb zehn empfing der Laptop ein Funksignal. Der Artikel kam noch vor Redaktionsschluss an.

2017 ist die Netzabdeckung besser. Nur Stahlrohr-Stadiondächer oder Tausende Fans, die meistens in der Halbzeitpause gleichzeitig das Internet nutzen, können den Funkverkehr empfindlich stören. Die Lösung steckt in der Laptoptasche: Das Lan-Kabel ist immer dabei. Fehlt nur noch der freundliche Bersenbrücker, der immer weiß, wo der nächste Internetanschluss ist…

Digitale Techniken breiten sich aus, neue Anbieter drängen in den Markt, immer mehr Unternehmen und Behörden kommunizieren auf digitalen Kanälen direkt. Die Folge: Ehrwürdige Verlage geraten unter Druck, was auch traditionsreiche Titel treffen kann. Wie reagiert eine Redaktion auf die Herausforderungen und das veränderte Medienverhalten einer neuen Generation?

Qualität ist das eine Zauberwort, Zusammenarbeit das andere. In einem ersten Schritt hat die Neue Osnabrücker Zeitung bereits im August 2005 einen Newsroom eingeführt. Er bündelte die vorher getrennten Ressorts der Redaktion. Abgeschottet zu arbeiten war nicht mehr zeitgemäß: Politik und Wirtschaft lassen sich kaum mehr trennen, Kultur ist Teil des Alltags und kein Biotop, Serviceinformationen helfen in allen Lebenslagen und gehören bei nahezu sämtlichen Themen mitbedacht. Entsprechend arbeiten die Redakteure der Neuen OZ heute weit enger zusammen als vor 50 Jahren.

Den Anfang der Umstellungen machte die Einführung einer zentralen Einheit zur Steuerung von Nachrichten im Hauptgebäude der Redaktion in Osnabrück, die Newsdesk heißt. Jahr für Jahr folgten weitere Schritte der Integration. Eine fortlaufend aktualisierte und immer anspruchsvoller gestaltete Internetseite trat hinzu, verschiedene Apps für verschiedene Endgeräte gelangten ins Portfolio. Mit den Produkten wandelten sich die Uhrzeiten, an denen Inhalte bereitstehen müssten. Der klassische Andruck″ der Zeitung spielt immer noch eine wichtige Rolle, dominiert aber längst nicht mehr alle Arbeitsweisen unserer Journalisten. Der Bedarf an Koordination und Kommunikation ist hingegen drastisch gestiegen der Newsroom hilft, ihn zu bewältigen.

Parallel zur technischen Vielfalt wuchs die Zahl der Kunden, die von der Neuen Osnabrücker Zeitung überregionale Inhalte beziehen. Im vergangenen Jahr kam es zum bisher größten Schritt: dem Erwerb der Medienholding Nord mit dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, der Schweriner Volkszeitung, dem A. Beig Verlag in Pinneberg und weiteren Titeln im Norden. Zusammen mit der NOZ entstand einer der zehn größten Zeitungsverlage Deutschlands mit einer der wirkungsstärksten Redaktionen des Landes mit einem guten Namen nicht nur wegen ihres direkten Zugangs zu hochrangigen politischen Gesprächspartnern und ihrer regen Kommentierung.

Der Zeitungsmarkt mag in der Krise sein. Aber die Zahl der täglichen Zeitungsausgaben, die die Redakteure der NOZ mit überregionalen Inhalten versorgen, wuchs auf diese Weise beständig. In diesem Jahr stieg die Auflagenmarke auf zusammengerechnet eine Million Exemplare, was täglich rund 2, 5 Millionen Lesern von der holländischen Grenze quer durch den Norden bis Rostock entspricht mehr denn je. Die NOZ zählt zu den meistzitierten deutschen Medien und hat in der Regel in unabhängigen Rankings unter den 20 Top-Medienmarken der Republik ihren Platz.

Ein Chef vom Dienst steuert die Bedürfnisse der verschiedenen Kunden und Verbreitungsgebiete im Newsroom, wo die Spezialisten für die jeweiligen gedruckten und digitalen Produkte und Regionen arbeiten. Kollegen an den anderen Standorten wie Flensburg und Schwerin sowie Korrespondenten in Berlin, Hamburg, Kiel und Hannover unterstützen die Kernredaktion mit ihren bundesweit anerkannten Experten für Fachgebiete wie Agrar oder Kultur. Die neue Größe ermöglicht im 50. Jahr des Bestehens eine höhere Spezialisierung und damit eine bessere Qualität als jemals zuvor.
Autor:
Daniel Benedict, Constantin Binder, Michael Clasen, Janine Dahlweid, Ralf Döring, Burkhard Ewert, Ralf Geisenhanslüke, Jean-Charles Fays, Susanne Fetter, Dirk Fisser, Heinz Flock, Berthold Hamelmann, Wilfried Hinrichs, Holger Jansing, Michael Jonas, Johannes Kapitza, Bastian Klenke, Michael Krechting, Julia Kuhlmann, Rainer Lahmann-Lammert, Harald Pistorius, Joachim Schmitz, Claudia Sarrazin, Elke Schröder, Michael Schwager, Marcus Tackenberg, Carmen Vosgröne, Uwe Westdörp, Stefanie Witte, Johannes Zenker


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