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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Lichter in den Höfen″ trotzte dem Regen
Zwischenüberschrift:
Buntes Programm an 19 Orten rund um den Rosenplatz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Rund um den Rosenplatz sorgten am Samstag unter dem Motto Lichter in den Höfen″ verschiedene Veranstaltungen an 19 Orten für eine Belebung des Quartiers.

Osnabrück. Dabei war beim mittlerweile siebten, von der Quartiersarbeit Rosenplatz veranstalteten Nachbarschaftsfest für jeden etwas dabei. Bereits am Nachmittag gab es etwa in der ehemaligen Teutoburger Schule ein buntes Kinderprogramm mit Spielmobil, Puppenspiel, Murmelbahn und Seifenblasen. Währenddessen konnte man dem Venner Folktrio lauschen, bevor am Abend Kurzfilme erst für Kinder und dann für Erwachsene gezeigt wurden. Wer dem Regen trotzte, konnte sich in die zahlreichen, effektvoll illuminierten Gärten und Höfe wagen. Aber auch für alle anderen Besucher fanden ausreichend Veranstaltungen im Warmen und Trockenen statt.

In der Lounge des Projekts 36 in der Johannisstraße etwa präsentierten im gemütlichen Wohnzimmerambiente gleich drei lokale Singer/ Songwriter ihre zu Liedern gewordenen Geschichten als Auftakt zur neuen, monatlichen Reihe Raufaserkonzerte″, die in Zukunft auch auswärtige Künstler ins Quartier bringen soll. Nebenan im Café Mandela hatte es zuvor einen Tag der offenen Tür mit Kuchen, Kaffee und Tee gegeben, der von Familien mit Kindern bis hin zu Frauen mit Katzen gut angenommen worden ist.

Zum ersten Mal öffnete auch die Frauenberatungsstelle um die Ecke in der Spindelstraße Hof und Türen für das Lichterfest. Zum Abschluss der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen gab es dort Foto-Shootings im Superheldinnenkostüm, ein Schätzspiel und einen Wunschbrunnen für Kinder. Neben der Feuertänzerin Runa der Phönix″ feierte im Abendprogramm der 15-köpfige, rhythmische Frauensprechchor sprachvoll″ seine Auftrittspremiere mit eigenen Texten und Body-Percussion.

In der Jugendkirche an der Klöntrupstraße durften sich Künstler der Region musikalisch und literarisch präsentieren, während nebenan der Tatortreiniger″ zu sehen war. Wer selbst kreativ sein wollte, konnte im offenen Werkraum an der Meller Straße drucken, stempeln und eigene Buttons oder Magnete herstellen, im Quartiersbüro an der Iburger Straße Jute-Beutel gestalten oder in der Kunstwerkstatt der städtischen Musik- und Kunstschule am Johannistorwall zu Live-Musik vom Klavier unter fachkundiger Anleitung töpfern, Lichtbilder bauen oder Gläser als Kerzenhalterung gestalten passend zum Thema Lichter.

Viel Kerzenlicht gab es auch bei Wein und Imbiss in der Lutherkirche zu sehen oder auf dem Weg zum Hof des Deko-Ladens Schöngeist in der Sutthauser Straße, wo die Autorin und Lehrerin an der Rosenplatzschule Tina Schick zu mediterranen Gaumenfreuden und zwischen Puppen, Taschen, Knöpfen und anderen Accessoires aus ihrem neuen Krimi zur Osnabrücker Reformation las.

Von 1890 bis heute

Eine Ecke weiter lohnte sich ein Blick in den Hof bei Glosemeyer, wo man bei Bratwurst und frisch gezapftem Bier aus der Garage etwas über die Geschichte des Rosenplatzes erfahren konnte. Mit einem Beamer vom Balkon gegenüber wurden auf eine Hauswand der ehemaligen Bäckerei historische Bilder projiziert, auf denen man die Entwicklung und die Veränderungen des Platzes und der umliegenden Häuser seit 1890 nachvollziehen konnte.

Bildtext:
Bei Bratwurst und Bier aus der Garage im Hinterhof wurde an der Hauswand der ehemaligen Bäckerei bei Glosemeyer die Geschichte des Rosenplatzes mit historischen Bildern illustriert.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Matthias Liedtke


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