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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Dieses Mal kamen nur acht Hunde
Zwischenüberschrift:
Tiersegnung vor dem Dom: Bei trübem Wetter blieb der große Andrang aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Heilige Franz von Assisi ist der Schutzpatron der Tiere. Da sein Gedenktag am Mittwoch, 4. Oktober, ist und somit in diesem Jahr auf einem Wochentag fällt, segneten die Diakone der Domgemeinde, Gerrit Schulte und Carsten Lehmann, bereits am Samstag eine Reihe von Tieren vor dem Osnabrücker Dom. Diesmal kamen nur die Herrchen von acht Hunden mit ihren Tieren zur Segnung.

Osnabrück. Zwar blieb es während der Tiersegnung am Samstag vor dem Osnabrücker Dom trocken, doch es sah trübe aus, und im Anschluss begann es auch zu regnen. Das Wetter könnte somit der Grund gewesen sein, warum dieses Mal nur die Besitzer von acht Hunden zur Tiersegnung vor das Hauptportal des Doms gekommen waren.

Die Diakone der Domgemeinde, Gerrit Schulte und Carsten Lehmann, traten gemeinsam mit Domküster Ansgar Stuckenberg aus dem Dom, wo unter anderem schon Königspudel Dana mit Frauchen Monika Setny wartete: Dana hat leider eine Gerinnungsstörung, wir wissen nicht, wie gut sie damit leben kann″, so Setny, die hoffte, dass ihr Königspudel mit Gottes Segen″ ein langes Leben haben wird. Vielleicht könnte diesbezüglich West Highland Terrier Jacky ein gutes Vorbild sein: Wir sind mit Jacky bereits zum 16. Mal bei der Tiersegnung″, berichtete sein Frauchen Carina Kriegeskorte, und auch Mathilda (11) war mit ihrer Familie gekommen, damit Polly gesegnet wird″. Polly ist ein zweijähriger Havaneser, der dem Geschehen entspannt folgte, während Chihuahua Baily auf Herrchens Arm war und von oben ganz neugierig umherschaute.

Tiersegnungen gibt es bereits seit vielen Hundert Jahren″, erklärte Schulte. Nach einer kurzen Lesung betonte der Diakon in seiner Ansprache zudem, dass Tiere Mitgeschöpfe″ seien und die Menschen daher Verantwortung für die Tiere übernehmen müssten.

Er erinnerte daran, dass Tiere nicht nur oft die Einsamkeit von Menschen durchbrechen, sondern Hunde Behinderten im Alltag helfen würden, beispielsweise als Blindenhund. Rettungshunde würden sogar oft ihr Leben im Einsatz in Katastrophengebieten lassen. Und dann sind da noch die Nutztiere, die wir nicht ausbeuten dürfen, sondern verantwortlich nutzen müssen″, so Schulte, und Lehmann bat: Gott, schenke uns Freude an Tieren, die du uns geschaffen hast.″

Bildtext:
Chihuahua Baily drehte erschrocken den Kopf zur Seite, als Diakon Gerrit Schulte den Hund bei der Tiersegnung am Samstag vor dem Dom segnete.

Foto:
Claudia Sarrazin
Autor:
Claudia Sarrazin


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