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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Brückenschlag über den Pappelgraben
Zwischenüberschrift:
Die Wüsteninitiative feiert am Sonntag mit einer bunten Bürgerparade
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sie könnte aus Stahl sein, aus Holz oder Stein, vielleicht auch aus Bambus. Die Wüsteninitiative will eine Brücke über den Pappelgraben bauen, breit genug für Fußgänger und Radler. Am Sonntag, 17. September, findet deshalb von 15 bis 17 Uhr eine Bürgerparade an der Schreberstraße statt.

Osnabrück. Die Schreberstraße soll aufgeweckt″ werden, kündigt Wolfgang Timm von der Wüsteninitiative an. In den 70er-Jahren gab es einmal Pläne, die Straße als breiten Zubringer durch die Wüste zu treiben mit entsprechender Brücke über den Pappelgraben. Heute sind die Anwohner froh, dass dieser autogerechte Wahnwitz nicht realisiert wurde. Aber eine Brücke, wenn auch ein paar Nummern kleiner, steht jetzt auf ihrem Wunschzettel.

Gerade auf diesem Abschnitt des Pappelgrabens fehle eine praktische Querverbindung, sagt Wolfgang Timm. Mit einer Bürgerbrücke könnten die benachbarten Einrichtungen verkehrssicher erreicht werden dazu zählen vier Kitas und vier Schulen, mehrere Geschäfte, die Post und die Kleingärten der Deutschen Scholle. Wolfgang Timm erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Straßen rund um das Moskaubad an schönen Sommertagen oft zugeparkt sind. Die Brücke, so hofft er, könnte den einen oder anderen Autofahrer bewegen, mit dem Rad zum Schwimmen zu fahren.

Schon im Mai 2016 gab es einen Workshop, bei dem die Wüsteninitiative gemeinsam mit dem Forschungsprojekt Urbane Interventionen″ Ideen für eine Überquerung des Pappelgrabens gesammelt hat. Dabei wurde auch vorgeschlagen, die Brücke zu einem Treffpunkt zu gestalten, als Skatebahn oder als Informationsinsel, wie Prof. Dirk Manzke von der Hochschule Osnabrück berichtet.

Ihm geht es nicht nur um den reinen Nutzen, den ein solches Bauwerk stiften könnte. Sondern vor allem darum, dass sich möglichst viele Wüstenbewohner für ihren Stadtteil engagieren. Das soll bunt sein!″, kündigt er an, und auch die Brücke stellt er sich schön bunt vor.

Die Bürgerparade beginnt um 15 Uhr mit der Aufstellung am Wüstensee, Ecke Carl-Diem-Straße. Von dort geht es entlang der Schreberstraße zum Pappelgraben und zur Rehmstraße, wo eine Bewohnergruppe des Bischof-Lilje-Altenzentrums abgeholt wird, um gemeinsam zum Festplatz am Pappelgraben/ Ecke Schreberstraße zu gehen.

Steckfähnchen säumen den Weg, und die Wüsteninitiative ermuntert ausdrücklich zur kreativen Beteiligung an der Parade. Um 16.30 Uhr beginnt das Pappelgrabenfest, mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten, Informationen zu diversen Brückenideen und weiteren Infoständen. Dazu gibt es musikalische Brückenschläge von drei Gruppen.

Bildtext
An dieser Stelle soll eine Brücke für Fußgänger und Radler über den Pappelgraben entstehen.

Foto:
Michael Gründel
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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