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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Muss man Verkehrsteilnehmer zwingen?
Zwischenüberschrift:
Meinungsverschiedenheit beim 3. Forum Mobile Zukunft – Einige Projekte in der Startphase
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Organisatoren des Forums Mobile Zukunft″ präsentierten beim jüngsten Treffen zehn sogenannte Pocket-Projekte. Trotz positiven Fazits über erste Erfolge blieb auch beim dritten Forumstreffen Dissens über die Umsetzung kluger Mobilitätslenkung hörbar.

So setzte Stadtrat Frank Otte bei der Frage, was er sich von den Bürgern in Sachen Zukunft der Mobilität wünsche, auf ein Umdenken im Kopf: 50 Prozent aller Autofahrten finden unter einem Kilometer statt. Ich wünsche mir, dass jeder sich vorab fragt: Welches Verkehrsmittel ist für welche Strecke am sinnvollsten?

Diesem Ansatz von Otte fuhr Ratsherr Michael Kopatz (Bündnis 90/ Die Grünen) in die Parade. Die Verkehrswende finde nicht in den Köpfen statt. Die Menschen machen nicht, was sie für richtig halten″, meinte Kopatz. Er plädierte für eine Änderung der Strukturen. Dann verändern auch die Menschen ihr Verhalten.″

Dennoch: Über die Auswirkungen, miteinander zu sprechen, zeigten sich alle Beteiligten positiv überrascht. Ich habe mich seit 25 Jahren mit Verkehrskonzepten wie der Stadtbahn oder veränderten Ampelschaltungen auseinandergesetzt und Vorschläge gemacht. Immer hörte ich vonseiten der Stadt: Das geht nicht″, berichtete beispielsweise ein Bürger aus der Zeit vor dem Forum. Kleine, überschaubare Projekte im Dialog mit der Bevölkerung zu initiieren habe auch einen Lerneffekt bei der Stadtverwaltung gehabt.

Zehn Projekte sie wurden beim Forumstreffen im Frühjahr entwickelt wurden jetzt den gut 70 Besuchern vorgestellt. Mal geht es um eine sichere Fahrradabstellanlage am Nikolaiort, mal um Mobilitätsstationen entlang der Buslinie 41. Manche der sogenannten Starter- oder Pocket-Projekte sind schon in der Erprobung, wie etwa das Bezahlen von Bustickets mit dem Smartphone (VOS-Pilot) oder das Park-and-Ride-Angebot vom Kinderhospital ab Oktober. Andere Projekte müssen erst noch den Stadtentwicklungsausschuss passieren, bevor sie beginnen. 2018 ist für die allermeisten Projekte das Umsetzungsjahr″, sagte Brigitte Strathmann von der Stadtverwaltung.

Vor dem Forumstreffen in den Räumen der IHK fand dort ein Treffen von Verbänden statt. Der Stadt und den Stadtwerken nebst der Politik als Initiatoren und Mitträgern des Forums , Mobile Zukunft′ ist es wichtig, auch die Wirtschaft mit ins Boot zu holen″, sagte Brigitte Strathmann.
Autor:
steb


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