User Online: 2 | Timeout: 12:57Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Fröhliche Parade mit ernstem Anliegen
Zwischenüberschrift:
Bunte Aktion für eine Bürgerbrücke in der Wüste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mit einer bunten Parade entlang der Schreberstraße machten Bewohner des Stadtteils Wüste am Sonntag auf die Notwendigkeit einer Bürgerbrücke″ aufmerksam.

Osnabrück. Bevor es losgeht, werden Tröten verteilt, Steckfähnchen an Fahrrädern und einer Rikscha befestigt und die fantasievollen Kostüme einzelner Teilnehmer bestaunt. Packt mal eure Instrumente aus, Jungs″, ruft die 80-jährige Hedwig Veerkamp gut gelaunt ihren Enkeln zu, die mit Saxofon und Posaune gekommen sind.

Kunterbunt, lautstark und fröhlich präsentierte sich eine Gruppe engagierter Bewohner des Stadtteils Wüste, die sich am Sonntagnachmittag von der Kreuzung Carl-Diem-Straße/ Schreberstraße zu einer Bürgerparade der besonderen Art aufmachte. Organisiert vom Verein Wüsteninitiative und dem Projekt Urbane Interventionen″ der Hochschule Osnabrück, steckten hinter dieser Initiative Brückenschlag″ bei allem Spaß durchaus ernste Anliegen: die Belebung des Stadtteils sowie die Erweckung″ der Schreberstraße. Denn durch das Fehlen einer direkten Fußgänger- und Radlerbrücke über dem Pappelgraben wird die in mehreren Abschnitten getrennte Straße nicht als praktische Querverbindung durch die Wüste wahrgenommen.

Abhilfe schaffen soll eine Bürgerbrücke″, durch die zudem benachbarte Einrichtungen wie Kitas, Schulen, Moskaubad oder die Kleingärtneranlage Deutsche Scholle besser erreichbar wären. Dabei weiß auch Wolfgang Timm als Vorsitzender der Wüsteninitiative, dass solche Pläne durch fröhliche Gemeinschaftsaktionen allein nicht durchführbar sind: Wenn Bürger eine Brücke bauen wollen, ist klar, dass sie das nicht allein schaffen können.″ Für die finanziellen Aspekte seien Stadt und Stadtverwaltung Teil der Lösung″.

Am spätsommerlichen Sonntag führte Timm mit Hochschul-Professor Dirk Manzke erstmal die Parade an, an der sich rund 70 Personen beteiligten. Zwischen Pappelgraben, Schreberstraße und Rehmstraße ging es mit Fahrradgeklingel und fröhlichem Getröte bis zum Bischof-Lilje-Altenzentrum. Dort schloss sich eine Bewohnergruppe der Parade an, darunter sogar eine Seniorin im fahrbaren Bett. Mit einem Pappelgrabenfest klang diese erste Bürgerparade in de Wüste bei Kuchen, Waffeln und Live-Musik fröhlich aus.

Bildtext:
Laut und lebendig: Bürgerparade und Stadtteilfest in der Wüste.

Foto:
Elvira Parton
Autor:
Uta Biestmann-Kotte


Anfang der Liste Ende der Liste