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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Spiritualität soll helfen, globale Probleme zu lösen
Zwischenüberschrift:
Kongress zur Veranstaltungsreihe „Ganz Mensch Sein″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Den ganzen Menschen in den Blick nehmen: Das nahm sich in den vergangenen Monaten eine Veranstaltungsreihe mit Angeboten zum Mitmachen vor. Ein abschließender Kongress dazu fand jetzt am Wochenende in Osnabrück statt.

Organisator der Programmreihe war das Forum für Integrale Spiritualität. Der Grundgedanke der Veranstaltungsreihe: Modelle aufzeigen, die es möglich machen, den ganzen Menschen in seinem Bewusstsein, seiner Gesundheit sowie Spiritualität zu betrachten. Und das sowohl praxisorientiert ausprobierend als auch theoretisch beleuchtend. Acht Bildungsträger in der Region, darunter das Haus Ohrbeck, die Landesturnschule Melle oder die Lagerhalle, öffneten dafür von März bis August ihre Türen.

Meditation im Sitzen (Zen) und in Bewegung, wie Yoga, Qigong und Feldenkrais wurden als praktische Einstiegsangebote angeboten. Ebenso gab es in den vergangenen Monaten Vorträge und Filme zum Thema zu hören und zu sehen.

Zusammengeführt wurden die Veranstaltungen beim fachübergreifenden Abschlusskongress. Theologen, Mediziner, Psychologen sowie Pädagogen, Sportler und Soziale Berater kamen in die Osnabrücker Uni, um einen weiten Wissenschaftsbegriff auszuloten, der Objektivität und Subjektivität miteinander verbindet″, schilderte Organisator Klemens Speer.

Dazu habe auch gehört, die Übungswege der Weltreligionen″, wie Yoga, Tai-Chi oder Meditation, aus der Esoterikecke zu holen und deutlich zu machen, dass sie wissenschaftlich seriös seien. So machte Wilfried Kuhn deutlich, dass etwa Meditationsformen das autonome Nervensystem beeinflussen und zur Senkung des Blutdrucks führen könnten.

Franz Alt ging in seinem Vortrag den gegenwärtigen Krisen nach. Die gravierendste, die Klima- und Energiekrise, sollte auch auf ihre Chancen, ihre spirituelle Tiefe″, abgeklopft werden, meinte der ehemalige TV-Journalist. Warum gebe es 2017 noch Energieimporte, wenn die Sonne den ganzen Tag scheine? Ist das intelligent, sind wir da achtsam für das, was die Natur uns da gibt?″, fragte Alt. Statt im Angst- und Krisenmodus zu denken und zu agieren, sollten Lösungen von spirituellen Ebenen her entwickelt werden.

Bildtext:
Der Mensch und die Spiritualität standen im Mittelpunkt der Veranstaltungsreihe, die von Klemens Speer (rechts) organisiert wurde. Das Foto zeigt ihn mit dem ehemaligen Fernsehmoderator Franz Alt und Kim Lühmann.

Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
steb


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