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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wie Plastikmüll die Kreativität anregt
Zwischenüberschrift:
Monika Schotemeier gestaltet mit Kindern und Jugendlichen neue Kunstwerke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Dissen. Ein Schmuckkästchen, eine Dose für Fischfutter oder eine bunte Figur: Beim Upcycling mit Monika Schotemeier ist Kreativität gefragt. Sie macht die pädagogische Abfallberatung im Landkreis und gestaltet mit Kindern neue Kunstwerke aus Müll.

Wie viel Müll sich so in einem Haushalt ansammelt, ist Kindern oft nicht klar. Deshalb lässt Schotemeier sammeln. Wenn 20 Kinder ihren Müll auf einen Haufen werfen, kommt eine Menge zusammen, sagt sie. Sie erklärt den Schülern, was Mülltrennung bedeutet. Alles, was raschelt, gehört in den gelben Sack″, ist eine ihrer Eselsbrücken. Wieso eine Milchtüte nicht aus Papier sein kann, zeigt sie mit einem Test. Sie nimmt eine Toilettenpapierrolle und füllt Wasser hinein. Sie weicht durch, und die Kinder verstehen, warum man Flüssigkeiten nicht in Papier abpacken kann.

Für Schotemeier steht ihre Arbeit unter dem Motto Vermeiden, vermindern, verwenden″. Daher zeigt sie Kindern, wie man mit Müll etwas basteln kann. In der Grundschule lassen die Kinder oft ihrer Kreativität freien Lauf. Sie suchen sich aus dem Müll etwas heraus und basteln Figuren, Dosen für Schmuck oder Fischfutter. Kinder würden besonders gerne Dinge bauen, in denen etwas rollen, hinausfallen oder gesammelt werden kann, sagt Schotemeier. Auch Marionetten oder Kleidung für eine Modenschau sind aus Plastikmüll schon entstanden.

Eine bekannte Idee für Upcycling ist das Wiederverwerten von Tetra-Paks, zum Beispiel für ein kleines Portemonnaie oder Taschen, erklärt Schotemeier. Anleitungen dafür gibt es im Internet.

Aber egal, was die Kinder aus dem Müll machen, sie lernen, das Müll etwas Wertvolles ist, und bekommen ein Bewusstsein dafür, nicht alles sofort wegzuschmeißen.

Serie
Zeitbombe Plastikmüll

Bildtext:
Was man aus Plastik Kreatives gestalten kann, haben die FÖJler Mareike Müller (von links) und Malte Bergmeyer mit Monika Schotemeier ausprobiert.

Foto:
Nina Strakeljahn
Autor:
nst


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