User Online: 1 | Timeout: 21:55Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Architektenwettbewerb soll die Gestaltungs-Möglichkeiten zeigen
Zwischenüberschrift:
Sanierungsbeirat diskutierte die Hase-Überbrückung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Mochten im Sanierungsbeirat die Meinungen in Detailfragen auch weit auseinanderklaffen - in einem Punkt herrschte Übereinstimmung: die nördliche Altstadt muß im Bereich zwischen dem Berliner Platz und dem Hasetor eine Zufahrt vom Inneren Stadtring erhalten und gleichzeitig muß ein verkehrsgerechter Anschluß des nordwestlichen Stadtteils (Haste-Dodeshaus) an den Inneren Ring erfolgen.

Zur Debatte standen drei Pläne:
Plan A (den Stadtverwaltung und Neue Heimat vertreten): Durchbruch vom Nonnenpfad in Richtung auf die Hasestraße - mit einer Brücke über die Hase, deren Weiterführung auf die Lohstraße trifft. Damit verbunden ist eine Durchbrechung des Herrenteichswalles etwa an der Stelle, wo sich jetzt der Aufgang (vom Nonnenpfad her gesehen) links neben dem Lyrastein befindet.
Plan B (der auf eine Initiative des Ratsherrn Möller zurückgeht): Unterführung des Bahndamms zwischen Nonnenpfad und Hasetor von der Ziegelstraße her und in Verlängerung dieses Durchbruches Einmündung in die Hasestraße, ebenfalls in Höhe der Lohstraße.
Plan C (der auf eine Initiative von Berufsschuldirektor Müller zurückgeht): Etwa vom Nonnenpfad her eine Untertunnelung des Herrenteichswalles und der Hase - mit der Mündung im Bereich des Nikolaiorts, wobei sich der Verkehr teilweise in zwei Ebenen abwickeln muß.
Neben dem im Sanierungsbeirat bereits verschiedentlich diskutierten Plan A der Stadtverwaltung und der Neuen Heimat waren auch die beiden Alternativ-Vorschläge planerisch aufgebessert worden, um eine weitgehend objektive Information der Mitglieder des Sanierungsbeirats zu ermöglichen.
In der Diskussion kam relativ klar zum Ausdruck, daß die verkehrsgerechteste Lösung für die Sanierung der Altstadt und   für die Anbindung des nordwestlichen Stadtteils vom Plan A   geboten wird, daß aber mit ihm die Durchstoßung des Herrenteichswalles verbunden ist, die von verschiedenen   Sprechern als erheblicher Nachteil angesprochen wurde.
Trotz dieses Nachteils tendierte jedoch die Mehrheit der Mitglieder des Sanierungsbeirates zum Plan A - vielleicht nicht zuletzt deshalb, weil der Plan C erhebliche zusätzliche Kosten verursacht und mit seiner Tunnellösung nicht gerade städtebaulichen Gewinn verspricht. Als mögliche Alternative wurde der auf eine Initiative des Ratsherrn Möller zurückgehende Plan B angesprochen.
Beide Lösungsvorschläge sollen, wie Stadtrat Cromme in eine anschließenden Pressekonferenz mitteilte, in einem Architektenwettbewerb, dessen Form noch mit den Architekten zu verabreden ist, weiter untersucht werden, um zu klaren Gestaltungsvorstellungen zu kommen. Der Wettbewerb soll im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein. Stadtrat Cromme betonte in diesem Zusammenhang noch einmal, daß es bei diesen Plänen nicht darum gehe, Recht zu behalten, sondern das Rechte zu tun.
Da über die Planung der Weiterführung des Nonnenpfades, des Durchbruchs durch den Herrenteichswall und die Überbrückung der Hase in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit teilweise falsche Vorstellungen entstanden sind, wird die " Neue OZ" in der nächsten Wochenendausgabe als Beitrag zu der zu begrüßenden öffentlichen Diskussion die Pläne und Zukunftsansichtsskizzen veröffentlichen.


Anfang der Liste Ende der Liste