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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Für den Rubbenbruchsee ist der Grunderwerb weit fortgeschritten
Zwischenüberschrift:
86 Prozent des benötigten Geländes erworben - Aber noch kein Baubeginn
Artikel:
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Originaltext:
Für den Rubbenbruchsee ist der Grunderwerb weit fortgeschritten - 86 Prozent des benötigten Geländes erworben - Aber noch kein Baubeginn

Wann wird mit der Anlage des Rubbenbruchsees begonnen? Diese Frage wird immer wieder von Bürgern gestellt, die Osnabrück um eine weitere Attraktion bereichert sehen möchten. Präzise Antworten auf diese Frage sind infolge der schwierigen Finanzlage kaum möglich. Nur eines steht fest: Der Grunderwerb ist weit fortgeschritten.
Stadtrat Dr. Heumann erklärte der Neuen OZ: " Rund 86 Prozent des benötigten Geländes sind inzwischen in den Besitz der Stadt übergegangen." Es bedurfte zahlreicher und schwieriger Verhandlungen. Das in Frage kommende Gelände vor dem Heger Holz war in viele kleine Grundstücke aufgeteilt. Man hatte es mit über 100 Parzellen zu tun, die alle unter den städtischen Hut gebracht werden mußten. Jetzt ist der Grunderwerb so weit getätigt, daß man praktisch mit den Arbeiten an der unteren Seehälfte beginnen könnte, wenn die Kasse stimmen würde. Aber nur 30 000 DM stehen für dieses Jahr zur Debatte. Damit ist nicht viel Wasser zu machen.
20, 5 Hektar müssen für die reine Seefläche erworben werden, und weitere 20 Hektar für die Umlandfläche. Vorgesehen ist, den derzeitigen Landschaftscharakter zu erhalten. Lärmquellen sollen nicht entstehen, so daß man hier auch in Zukunft seine Spaziergänge in Ruhe machen kann. Aber wie schön wird es sein, wenn man dabei auf einen See blicken kann. Seine Länge ist auf knapp einen Kilometer projektiert. Das ist schon eine ganz schöne Fläche.
Schon einmal hatte man für das Rubbenbruch große Pläne. Das war vor dem 2. Weltkrieg. Damals wollte man im Rahmen des Vierjahresplanes das ganze Gelände trockenlegen. Im barschen Ton wurden die Grundstücksbesitzer aufgefordert, sich beim Liegenschaftsamt zu melden, damit die Verkäufe verhandelt werden könnten. Als Preis wurden pro Quadratmeter 25 Pfennig angeboten.


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