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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bebauungsplan für das Krankenhaus Westerberg wird endlich genehmigt
Zwischenüberschrift:
RP versprach, Plan sofort der Stadt zuzusenden - Mit Landesministern Bauvorbereitungen erörtert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
-

Wo soll der Neubau der Städtischen Krankenanstalten errichtet werden? Diese Frage ist endgültig beantwortet: Auf dem Westerberg. Gestern morgen trafen sich Oberstadtdirektor Fischer, Regierungspräsident Dr. Egon Friemann und Vertreter des niedersächsischen Sozialministeriums sowie des Finanzministeriums zu einer eingehenden Erörterung des Krankenhausproblems im Regierungsbezirk und in der Stadt   Osnabrück. Am Ende dieser Gespräche versprach   Regierungspräsident Dr. Egon Friemann, der Stadt unverzüglich   die Genehmigung zum Bebauungsplan 142 (Krankenhaus Westerberg   zuzuleiten. Damit ist die Frage des Standortes für die neuen   Städtischen Krankenanstalten endgültig geklärt.
Im Verlauf der Konferenz wurden noch mit den Vertretern des Ministeriums Absprachen zur Vorbereitung des Bauvorhabens getroffen. Ziel der Verhandlungen war, einen baldmöglichen Baubeginn zu sichern.
- Der Bebauungsplan 142 (Krankenhaus Westerberg) führte bereits zu Beginn des Jahres zu einer offenen Kontroverse zwischen der Stadt und der Regierung in Osnabrück.
Nach Angaben der Stadt wurde der Bebauungsplan 142 am 21. November beim Regierungspräsidenten zur Genehmigung vorgelegt. Fernmündlich, so erklärte die Stadt, habe der Regierungspräsident um die Gutachten gebeten, die vor dem Aufstellen des Bebauungsplanes von Professor Wortmann (Technische Hochschule Hannover) und von der Wetterwarte Osnabrück eingeholt wurden. Beide Gutachten sind dem Regierungspräsidenten am 8. Dezember zugeleitet worden.
Die Genehmigung des Bebauungsplanes für den Standort der neuen Städtischen Krankenanstalten ließ lange auf sich warten. " Wo bleibt die Genehmigung der Regierung für den Bebauungsplan?" Das fragten sich nicht nur die Spitzen der Stadtverwaltung. Sie wurden auch von Ratsmitgliedern gefragt und in die Zange genommen. Auf die Frage, was man zu tun gedenken, antwortete Oberstadtdirektor Fischer: " Wir geben uns mit der Verzögerung bei der Bearbeitung nicht zufrieden."
Im Februar erklärte Regierungspräsident Dr. Egon Friemann auf einer Pressekonferenz, die Bearbeitung des strittigen Bebauungsplanes werde längere Zeit in Anspruch nehmen. Nach seiner Ansicht müßte die Stadt auf Grund ihres finanziellen Engpasses das Krankenhausprojekt noch auf lange Zeit vertagen.
Die Stadt drängte jedoch auf schnelle Bearbeitung

des Bebauungsplanes und damit auf Klarheit über die Frage: Kann und darf auf dem Westerberg ein Krankenhaus gebaut
werden? Bei negativer Antwort hätte sie für Ersatzgelände sorgen müssen. Welche Form und Gestalt das neue Krankenhaus einmal haben soll, das sind Fragen, die in dem
Genehmigungsverfahren beim Regierungspräsidenten nicht akut waren.
Inzwischen hat der Rat gezeigt, daß es ihm ernst mit dem Neubau eines städtischen Krankenhauses ist. Nach einem Ratsbeschluß vom 18. April soll bereits in vier Jahren mit dem Neubau begonnen werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, nunmehr mit der Planung zu beginnen und die Finanzierung des Krankenhausneubaus zu klären. nth


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