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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Achtgeschossige Wohnblocks für 93 Familien
Artikel:
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Originaltext:
Achtgeschossige Wohnblocks für 93 Familien

Eine kleine Siedlung kann man das Bauvorhaben des Heimstättenvereins nennen. Eine Siedlung auch dann, wenn die Pläne nur drei Häuser auf dem unbebauten Viereck zwischen dem Lotter Kirchweg, der Mozartstraße und am Hirtenhaus vorsehen. 93 Familien mit etwa 350 Menschen finden in diesen drei Wohnblocks ein Heim. Wohnraum nach modernsten Gesichtspunkten. Das war der Leitgedanke bei der Ausarbeitung der Baupläne. Auf einer kleinen Baufläche sollten Wohnungen für viele Menschen entstehen, schöne Wohnungen und keine Menschensilos oder Wohnkasernen. Dieser Gefahr entging der Heimstättenverein durch die gärtnerische Ausgestaltung der unbebauten Fläche. Wer kann in diese Wohnungen einziehen? Jedermann. Die Wohnungen werden an Interessierte verkauft nach dem Motto: " Das Eigenheim auf der Etage".
Sichtbeton und Ziegelverblendung werden nach den Plänen des Architektenbüros Professor Dr. Ing. F. W. Kraemer aus Braunschweig bei der Gestaltung der Außenwände kombiniert. Diese Zusammenstellung soll verhindern, daß die große Baumasse der achtgeschossigen Wohnblocks einen eintönigen Eindruck bietet. Auch der Grundriß - bei allen drei Häusern gleich - beugt der Gefahr vor ........
Zweckmäßigkeit und Schönheit. NAch diesen Überlegungen wurde die unbebaute Fläche verplant. 98 Parkplätze stehen für die Hausbewohner zur Verfügung. Wer will, kann sich auf seinem Parkplatz auch eine Fertiggarage stellen lassen. Für die Kinder entsteht ein Spielplatz mit Sandkiste. Aufgelockert wird der Platz durch Grünflächen, Baumpflanzungen und Buschgruppen.
Bereits 1964 war die Hochhaussiedlung am Lotter Kirchweg im Gespräch. Am 10. März setzte der Rat in nichtöffentlicher Sitzung auf vierzehn Geschosse fest. Der neue Plan der Heimstätte sieht aber nur acht Stockwerke vor.
- Aber noch stehen die Häuser nicht. Noch liegen die Pläne beim Bauordnungsamt. Aber - so wurde uns versichert - gegen die Pläne bestehen keine Einwände. Noch in diesem Jahr - etwa Mittel April - ist nach Angaben des Heimstättenvereins Baubeginn. In etwa 15 Monaten steht das erste Haus bezugsfertig. Jeweils beim Richtfest eines Blocks gibt der Heimstättenverein grünes Licht für den Baubeginn am nächsten Haus. Nach insgesamt zweieinhalb Jahren steht dann die kleine Siedlung.


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