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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Einstimmiges "Ja" des Rates zu Hochhäusern an Rheiner Landstraße
Zwischenüberschrift:
Zustimmung für geplantes Studentenwohnheim an den Steinbrüchen - Entscheidung über Hochhausprojekte beim Regierungspräsidenten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
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Die Hochhausprojekte am Westerberg sollen Wirklichkeit werden! Das ist der Wille des Rates der Stadt, der sowohl zu den drei Hochhäusern, die auf dem Gelände zwischen der Rheiner Landstraße und der Mozartstraße geplant sind, als auch zu dem Studentenwohnheim, das neben den Steinbrüchen am Westerberg entstehen soll, am Dienstag in seiner nichtöffentlichen Sitzung - über die öffentliche Sitzung berichteten wir ausführlich - ja sagte. Dieses Ja des Rates der Stadt erfolgte in einem Falle sogar einstimmig: zu den Hochhausprojekten an der Rheiner Landstraße, die seit langen Wochen eines der " heißesten Eisen" in der öffentlichen Diskussion bilden. Während der Rat dem Bebauungsplan Nr. 14, der die Errichtung der drei Hochhäuser an der Rheiner Landstraße vorsieht, ein einmütiges Ja gab, tat er es zu dem Bebauungsplan Nr. 69, der den Bau des jetzt auf acht Geschosse fixierten Studentenwohnheimes ausweist, mit Mehrheit. Das letzte Wort über die beiden jetzt vom Rat der Stadt genehmigten Bebauungspläne hat der Regierungspräsident als zuständige Aufsichtsbehörde.
Die in der nichtöffentlichen Ratssitzung gefaßten Beschlüsse wurden gestern vormittag in einer Pressekonferenz, die im Dienstzimmer von Stadtbausenator Cromme stattfand, bekanntgegeben.

Die drei Hochhäuser

Die drei Hochhäuser an der Rheiner Landstraße werden auf jenem 1, 3 ha großen Gelände errichtet, dass vom Lotter Kirchweg, der Mozartstraße, dem sogenannten Heger-Laischafts-Weg und der Straße Am Hirtenhaus begrenzt wird; für dieses festumrissene Gelände seien in der Endplanung, so hieß es, nur die drei Hochhäuser, von denen jedes vierzehn Geschosse zählen wird, vorgesehen. Jedes Hochhaus werde rund 42 Meter hoch sein.
In jedem der Hochhäuser werden etwa 50 Wohnungen, von denen drei bis vier auf einer einzelnen Etage angeordnet werden, entstehen.
Für die Baupläne zeichnet Professor Dr.-Ing. Kraemer, Inhaber eines Lehrstuhls an der Technischen Hochschule in Braunschweig, verantwortlich. Dessen Pläne, nach denen von den insgesamt entstehenden 150 Wohnungseinheiten jeweils etwa 40 Prozent einen Raum oder zwei Zimmer sowie 20 Prozent drei Räume umfassen soll, bezeichnete Senator Cromme gestern vormittag als " sehr geschickt".
Wie der Bausenator weiter sagte, sei der einstimmige Ratsbeschluß, die Hochhäuser zu bauen, u. a. als eine Maßnahme gegen die weitere Zersiedlung der Landschaft anzusehen. Durch die Hochhäuser würde die Sichtmöglichkeit für die Bewohner der benachbarten Flachbauten nicht beeinträchtigt. Weiter hieß es, dass das Gelände schon zum größten Teil im Besitz des Heimstättenvereins, der es zu normalen Preisen erworben hat, sei. Der Heimstättenverein ist Bauträger des geplanten Projektes.

Das Studentenwohnheim

Auch das Studentenwohnheim - es war wie das Projekt an der Rheiner Landstraße in den vergangenen Wochen in der öffentlichen Diskussion heiß umstritten - soll Wirklichkeit werden. Das ist der Wunsch des Rates.
Das Wohnheim, dessen Bauherr die Innere Mission ist, wird auf einem Gelände, das vom Edinghäuser Weg, von der Blumenthalstraße und von einer noch nicht benannten Straße (nördlich der Zeppelinstraße) begrenzt wird, mit acht Geschossen errichtet. Im Rat, so hieß es gestern, sei der Wille, das Hochhaus auf dem den Steinbrüchen am Westerberg benachbarten Gelände zu bauen, einmütig gewesen-
Der Abstand von dem geplanten Hochhaus zu den in der Nähe liegenden Flachbauten, so äußerte sich Senator Cromme, sei größer als der zwischen den hoch- und den flachgehaltenen Häusern am Kalkhügel.


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