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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Grüngestaltung an zwei Punkten der Innenstadt
Zwischenüberschrift:
Umgestaltung des Augustenburger Platzes und der Grünanlage an der Hase nahe dem Hauptbahnhof zwischen Heinrich-Heine-Straße und Friesenring
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Für Maßnahmen zur Schaffung und Erweiterung von Grünanlagen und Kinderspielplätzen durch das städtische Garten- und Friedhofsamt sind im außerordentlichen Haushalt der Stadt für das Jahr 1964 knappe 900 000 DM vorgesehen. Die Maßnahmen, die in der Planung des Garten- und Friedhofsamtes so weit gediehen sind, daß sie in Kürze in Angriff genommen werden können, sind die Grünanlage an der Hase zwischen Heinrich-Heine-Straße und Friesenring sowie die Umgestaltung des Augustenburger Platzes. Aus den Plänen des Garten- und Friedhofsamtes ist zu erkennen, wie die endgültige Gestaltung dieser Anlagen aussehen wird, für die im außerordentlichen Haushalt 46 000 DM (Heinrich-Heine-Straße) und 33 000 DM (Augustenburger Platz) eingesetzt sind.
Nach dem Ausbau der Heinrich-Heine-Straße, der mit Einbruch wärmerer Witterung vollendet werden soll, wird auch die Umgestaltung der Grünanlage an der Hase zwischen Friesenring und Heinrich-Heine-Straße in Angriff genommen. Der Fußgängerweg entlang der Hase, eine bereits vorhandene Verbindung zwischen den beiden Straßen, wird bestehen bleiben. Neu hinzu kommen zwei weitere Fußpfade, die auf den geplanten Mittelpunkt der Anlage führen. Hier sollen auf einem Plattenplatz um ein winkliges, mit Blumen bepflanztes Beet Ruhebänke aufgestellt werden, von denen man den Blick auf Heinrich-Heine-Straße und Friesenring hat. Auch an den Fußwegen, etwas zurückgesetzt, werden Bänke zu einer Ruhepause einladen. Die Grünflächen sollen mit Ziersträuchern und Blumen bepflanzt werden. Auch einige neue Bäume werden hinzukommen. Neugestaltet wird die Böschung zur Hase hinab.
Auf dem Augustenburger Platz sollen der Spielplatz und die Grünanlage optisch und akustisch voneinandergetrennt werden. Wichtig ist, daß der Spielplatz zur Sicherheit der Kinder nun eine Einzäunung erhält. Wie auch schon vorher, wird der Spielplatz mit einem Sandkasten für die kleineren und Spielgeräte für die größeren Kinder versehen werden. Sandkasten, Rutschbahn, Klettergerüst, Laufrolle, Wippe und dergleichen werden jedoch neu geordnet.
Vom Spielplatz durch eine sogenannte Palisadenwand aus Baumstämmen getrennt entsteht die Grünanlage. Hier sind, als Abschirmung gegen den Staub und den Lärm der Augustenburger Straße, fast zwei Meter hohe Mauern vorgesehen, die zum Teil von Pergolen verdeckt werden sollen. Die Mauern und Pergolen sollen zur Straße hin mit Zier- und Decksträuchern und von schattenspendenden Rankgewächsen verdeckt bzw. verkleidet werden. In einem plattenbelegten Platz vor der Pergola in der Nähe der Palisadenwand werden Beete mit den jeweils den Jahreszeiten entsprechenden Blumen geschaffen. Sehr dekorativ werden auch die viereckigen Beete des vorgesehenen Fußweges aussehen. Von allen Bänken aus hat man den Blick auf die verhältnismäßig ausgedehnten Rasenflächen des Platzes. Mit der Umgestaltung des Augustenburger Platzes wird zwischen Augustenburger Straße, Adolf- und Katharinenstraße ein Ort der Ruhe und Erholung geschaffen werden.
Weitere Projekte zur Schaffung oder Umgestaltung von Grünflächen befinden sich bereits in Planung durch das Garten- und Friedhofsamt. So die Grünanlagen am Kalkhügel (zweiter Bauabschnitt), die Anlagen an der Rosenkranzkirche, die Grüngestaltung an der Böschung des Herrenteichswalles und der Grünzug an der Oberen Martinistraße (Verbindung von Mittagskamp bis Bredowstraße). Am Röthebach soll ein neuer Kinderspielplatz entstehen. Im außerordentlichen Haushalt der Stadt ist außerdem ein größerer Beitrag für die " Wiedereingrünung" des Schloßgartens vorgesehen. Ebenso wurden für den Ausbau von Friedhöfen Mittel eingesetzt.


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