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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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In 30 jahren werden die Osnabrücker den Wert des "grünen" Westerberges erkennen
Artikel:
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Originaltext:
In 30 Jahren werden die Osnabrücker den Wert des " grünen" Westerbergs erkennen.
... Senator Cromme ging in seinem Vortrag davon aus, daß man das Projekt Westerberg aus der Perspektive des Ganzen sehen müsse. Die frühere Bebauung des Gebietes Nordwest sei nicht sehr glücklich, weil Eversburg zu weit der Stadt vorgelagert sei. Außerdem sei nach Westen zum Heger Holz hin leider an der Gluckstraße durch den Wohnungsbau für britische Familien eine Sperre vorgelagert worden. Senator Cromme stellte dann den ursprünglichen Entwurf dem Ausführungsentwurf gegenüber. Dabei stellte er fest, daß niemals geplant gewesen sei, eine Anlage oder etwas Parkähnliches zu schaffen. Der landwirtschaftliche Charakter soll erhalten bleiben. Man werde erst in etwa 30 Jahren die volle Schönheit dieses Wanderweges ermessen können, weil dann die gepflanzten Bäume und Büsche ausgewachsen seien.
Der Senator gab in seinen weiteren Ausführungen zu bedenken, daß die bebaute Fläche im Verhältnis zur Riesenfläche doch sehr klein sei. Die Bebauung werde auch nicht weiter betrieben werden. Wenn man von geringfügigen Ausnahmen absehe, sei der erste Plan eingehalten worden. Man verzichte jedoch darauf, eine Gaststätte oder ähnliches auf der Kuppe zu bauen. Der Blick zum Teutoburger Wald und zum Wiehengebirge sei auch durch die Randbebauung freigehalten worden, wie jeder Spaziergänger vom Westerberg aus feststellen könne. Welcher Wert auch von den Osnabrücker Bürgern der Ausgestaltung des Westerberges beigemessen sei, werde aus der Tatsache ersichtlich, daß schon jetzt ein Strom von Fußgängern in die freie Landschaft über den Berg ziehe, obwohl doch noch nicht die günstigsten Voraussetzungen gegeben seien, einen Spaziergang über die Kuppe des Berges zu machen. Dort, wo heute die Ingenieurschule gebaut werde, sei auch ursprünglich eine Bebauung vorgesehen gewesen. Der Redner sagte weiter, daß für das Projekt nicht nur das Gut Muesenburg angekauft worden sei, sondern daß auch ein größeres Gebiet vom Fiskus mit einbezogen werden konnte.
An der Westseite des Westerberges, oberhalb des Schlehenbusches, soll nach neueren Plänen eine Dauerkleingartenanlage mit etwa 40 Gärten geschaffen werden. Diese Anlage werde nicht abgeriegelt und in der bisher üblichen Form geplant. Sie werde ganz offen bleiben, und Spazierwege würden durch die Anlagen führen. Die Erholungszone in den Gärten würde abseits von den Wegen liegen.
Abschließend behandelte Senator Cromme den Plan, vom Rißmüllerplatz bis zum Heger Holz und darüber hinaus einen durchgehenden Spazierweg im Grünen zu schaffen...
Dieser Plan sei ein echtes Geschenk an die Stadt. Der Plan sei vom Rat beschlossen, liege aber zur Zeit in den Schubladen. Er habe leider auch Ablehnung erfahren. Er selbst würde es begrüßen, wenn der Plan verwirklicht werden könne. Der Weg werde gleichzeitig eine schöne Verbindung zu dem geplanten See am Rubbenbruch darstellen. Allerdings hätten die Untersuchungen leider ergeben, daß der See in der Länge nur eine Ausdehnung von etwas mehr als einem Kilometer erhalten könne. Es sei beabsichtigt gewesen, ihn auf eine Länge von mehr als zwei Kilometern auszudehnen.
In den nächsten Monaten soll nach den Worten des Senators ein großer Teil der Fußwege ausgebaut werden, die in der Erholungszone des Westerberges liegen und praktisch die Verbindung zwischen den einzelnen bebauten Abschnitten herstellen. Dies sei erforderlich, weil ältere Fußgänger nicht immer in der Lage seien, die Kuppe des Westerberges zu erreichen. Auch könne man nach dem Ausbau der Offenbachstraße darangehen, die Albrechtstraße im oberen Teil, wie geplant, aufzuheben, damit keine Möglichkeit mehr vorhanden sei, über die Blumenthalstraße direkt zum Sedanplatz zu kommen.


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