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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Am Nordhang des Westerberges ensteht ein neues Wohnviertel
Artikel:
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Originaltext:
Am Nordhang des Westerberges entsteht ein neues Wohnviertel
... Am Nordhang des Westerberges wird gebaut. Zwischen der Artilleriestraße und der Straße " Zum Schlehenbusch" entsteht ein kleines neues Wohnviertel. Vor etwa 40 Tagen begann die Stadt mit den Kanalisationsarbeiten, die schon in den nächsten Tagen ihren Abschluß finden. Dann werden die Wasserleitungen gelegt. Unmittelbar im Anschluß daran erhalten die vorgesehenen Straßen ihre erste Packlage, damit die Baufahrzeuge die Baustellen überhaupt erreichen können. Mitten im freien Feld des Nordhanges des Westerberges sollen sich schon im nächsten Jahr 43 Osnabrücker Familien über ein Eigenheim im Grünen freuen dürfen. Für die ersten sieben Häuser wurde bereits das Fundament gegossen, für weitere Neubauten haben die Ausschachtungsarbeiten begonnen. Offizieller Baubeginn auf der Großbaustelle wird in zwei Monaten erwartet.
Das Bauprojekt " Nordabhang Westerberg" entstand aus der Notwendigkeit heraus, daß für Landesbedienstete in Osnabrück Bauland beschafft werden mußte. Dafür bot sich der im Besitz der Domänenverwaltung des Landes Niedersachsen befindliche Grund und Boden am Westerberg an, der allerdings noch nicht erschlossen war. Als Träger des Bauvorhabens wurde die Vereinigte Wohnungsbau- und Bauhilfe GmbH, eine Tochtergesellschaft der Sozialen Wohnungsbau-Genossenschaft eGmbH Osnabrück, gewonnen.
75 Prozent der als Bauparzellen ausgewiesenen Grundstücke konnten an Landesbedienstete vergeben werden. Die restlichen Bauplätze erwarben andere Interessenten. Sämtliche Häuser sind Eigentumsmaßnahmen. So entstehen am Nordhang des Westerberges keine uniformierten Neubauten, sondern Eigenheime, von denen jedes das Gesicht bekommen wird, das sich sein Bauherr wünscht, oder das der jeweilige Architekt vorschlägt.
Von der Artilleriestraße aus, etwa in Höhe der Grenze des Kasernenkomplexes, führt auf dem Plan halbkreisförmig ein neuer Straßenzug zur Straße " Zum Schlehenbusch". An der Nordseite dieser neuen Straße sind Doppelhäuser vorgesehen, während an der Südseite meist freistehende Einzelhäuser gebaut werden. Eine kleine Sackgasse zweigt zur Bergkuppe hin von der neuen Straße ab. An ihr werden noch einmal einige Einfamilienhäuser liegen. Die Südfront des Baugebietes wird begrenzt durch einen im Grünen liegenden Gehweg, der als ausgesprochener Spazierweg den Osnabrückern einen weiteren Teil des Westerberges erschließt.
Unberührt von dem Bauvorhaben bleibt der ehemalige Barbarabunker, dessen Eingänge an der Artilleriestraße und an der Straße " Zum Schlehenbusch" nach dem letzten Krieg gesprengt wurden. Ob der Bunker, der im Innern noch gut erhalten sein soll, später wieder Luftschutzzwecken zugeführt wird, darüber ist noch keine Entscheidung gefallen. Der Bunker bleibt jedoch im Besitz der Stadt Osnabrück. Die Bunkerzugänge sind in der Lageskizze als Grünflächen ausgewiesen. Über dem Eingang des Bunkers an der Artilleriestraße will man 18 Garagen bauen. - Spaziergänger beobachten die ersten Anzeichen der Bauvorhaben schon heute mit großem Interesse. Ende dieses Jahres, daran besteht kaum noch ein Zweifel, werden die ersten Besitzer in die Einfamilienhäuser des neuen kleinen Wohnviertels am Westerberg einziehen.


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