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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Wagenschlangen vor der Kreuzung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Als der Wall " beackert" und in ein modernes Verkehrsfließband verwandelt worden war, glaubten die Planer, eine Aufgabe gelöst und ein Problem bewältigt zu haben. Der Verkehr aber hat inzwischen noch größere Formen angenommen. Pausenlos rollen die Fahrzeuge über den Wall und ordnen sich vor den Kreuzungen ein, um entweder geradeaus, nach rechts oder nach links zu fahren. So ließen die Planer den Linksabbiegern vom Wall auf den Neuen Graben eine Spur, die sich an der Spitze der Anlagen zwischen zwei hohen Bäumen hindurchschlängelt.
  Um diese Spur ging es schon im vergangenen Sommer. Damals kam die Verwaltung auf den Gedanken, die Wallanlage zwischen der Katharinenstraße und der Kreuzung noch einmal anzuknabbern, um den Linksabbiegern eine doppelte Fahrspur zu bescheren. Heute ist die Straßenfluchtlinie abgesteckt, die den neuen Verlauf der Bordsteinkante kennzeichnen soll. Immerhin dürfte der Fahrbahnfläche ein zusätzlicher Streifen in einer Breite von rund eineinhalb Metern zugeschlagen werden. Dort, wo sich im Bereich der Kreuzung der Verkehr teilt, befindet sich eine kleine Insel. Auch sie wird um einige Zentimeter verkleinert, während auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls mit einem bescheidenen Einschnitt zu rechnen ist. Den beiden Bäumen droht jedoch die Axt.
Die Verwaltung sieht keinen anderen Ausweg, als die Fahrspu für die Linksabbieger vom Wall in den Neuen Graben zu verbreitern, um die Wagenschlangen zu verkürzen und damit die notwendige Bewegungsfreiheit im Stauraum zu garantieren. Vor allem wird die Maßnahme den Linksabbiegern die Gelegenheit bieten, sich paarweise einzuordnen (bis jetzt reihen sich die Fahrzeuge in einer langen Kette hintereinander) um bei Grünlicht in einem größeren Schub über die Kreuzung hinwegzurollen.


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