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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aussprache zwischen Bürgerschaft und Verwaltung
Zwischenüberschrift:
Keine hochgeschraubten Wünsche
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auszüge:

Von Schinkeler Straßenproblemen
86 000 DM für den Ausbau der Bier- und Krahnstraße einschließlich des Nikolaiortes - Ratssitzung am kommenden Dienstag

Die am nächsten Dienstag stattfindende Ratssitzung sieht sich vor einer umfangreichen Tagesordnung, von der ein beträchtlicher Teil allerdings mehr routinemäßige Beschlüsse bringt. So gilt es, eine ganze Reihe von Beschlüssen über Satzungen zu fassen, darunter über die Satzung über den Anschluß der Grundstücke an die städtischen Entwässerungsanlagen und deren Benutzung, die Satzung über Straßenreinigung und Müllabfuhr und verschiedene Satzungen über die Erhebung von Gebühren für die Benutzung des Schlachthofes, des Schlachtviehmarktes und anderes mehr.

Unter den Empfehlungen zur Bereitstellung von außerordentlichen Haushaltsmitteln finden sich 86 000 DM, die der Rat für den Ausbau der Bier- und Krahnstraße einschließlich des Nikolaiortes bereitstellen soll. .... 15 500 DM sind für die Kanalisation der Lerchenstraße vom Reinhold-Tilling-Weg bis zum Haster Weg vorgesehen.

Daß für die Schinkeler Straßen baldig etwas getan werden muß, ist ein offenes Geheimnis, das die beiden Schinkeler Bürgervereine gerade in den letzten Tagen auf das ausdrücklichste an den Rat herangetragen haben.

(...)

LÜCKE IM VERKEHRSNETZ

Einige Teilnehmer wiesen auf eine Lücke hin, die im Nahverkehrsnetz die Fahrtmögllchkeiten der Bürger empfindlich einschränkt. Wie das " Osnabrücker Tageblatt" schon gestern berichten konnte, wird Klage darüber geführt, daß der letzte Abendbus nach Schinkel-Ost vom Hauptbahnhof wenige Minuten nach 20 Uhr verkehrt. Interessenten ist es also unmöglich, die abendlichen kulturellen Veranstaltungen im Stadtgebiet zu besuchen. Selbst die Jungen und Mädchen, die in der Berufsfortbildung stehen, haben keine Fahrtverbindung mehr. Auch die Bewohner Im Fledder kritisieren die dürftige Berücksichtigung, und zwar am Sonntarfmorgen, so daß gar ein Privatbus die Bürger zur Josefskirche fährt. So kam aus den Reihen der Bürger der Vorschlag, in etwa an den früheren Zustand anzuknüpfen und zwei Abendbusse nach 22 Uhr und nach 23 Uhr mit Gegenbussen laufen zu lassen«

ABENDBUSSE WERDEN EINGESETZT

(...)

EINPLANUNG EINES SPORTPLATZES

Über die Bebauung rund um die Rosenkranzkirche referierte der stellvertretende Geschäftsführer des im Rahmen der Projektierung federführenden Helmstättenvereins. Das " Osnabrücker Tageblatt" hat gestern die Planung im einzelnen gewürdigt, so daß nur die beabsichtigte Errichtung von 226 Wohnungen in Miethäusern, von insgesamt 292 Reihenhäusern und 24 freistehenden Einfamilienhäusern (zusammen etwa 800 Wohnungen) nachzutragen bleibt. Bausenator Cromme griff den Gedanken auf, eine Schule für dieses Aufbaugebiet einzuplanen.

(...)

ENTWURF LIEGT BALD VOR

Die Frage nach der genauen Führung der geplanten Umgehungsstraße ließ sich noch nicht beantworten, weil der aus Bonn erwartete Entwurf noch nicht vorliegt. Fest steht, daß die Umgehung an der Well-mannsbrücke stadtauswärts verläuft und in die Nordstraße einmündet. In diesem Zusammenhang appellierte Oberstadtdirektor Fischer an die Grundstückseigentümer, sich an den Verhandlungen mit der Verwaltung zu beteiligen und Einsicht zu haben, da es unmöglich sei, die für Osnabrück wichtige Entlastungsstraße (sie muß vor dem Autobahnbau fertiggestellt sein) um jedes einzelne Grundstück herumzuführen. Es wurde aus Bürgerkreisen zugesichert, keinen unnötigen Verwaltungsaufwand zu verursachen.

ZUERST DIE KANALISIERUNG

Das besondere Interesse galt der Schinkelbergstraße, zumal Interessanten in ihrer Absicht dort Häuser zu bauen, wegen der unklaren Straßenbauverhältnisse immer wieder gehemmt waren. Jetzt steht fest, daß der mittlere Ring von der Narupstraße auf die Weberstraße führen soll, so daß die Schinkelbergstraße von dieser Maßnahme nicht berührt wird und daher kanalisiert und ausgebaut werden kann. Als weiteres Problem stand die Mindener Straße, die von der Unterführung bei Holte bis zur Stadtgrenze einen Engpaß bildet und sich in schlechtem Zustand befindet, im Vordergrund.

Einige Bürger forderten das Fällen der dort stehenden Bäume, die anderen wollten zuerst die Kanalisationsfrage geklärt wissen. Eine Abstimmung ergab, kein Provisorium so schaffen, sondern in diesen Abschnitt den Kanal zu legen (Summe über 300 000 DM) und dann einen ordentlichen Straßenbau vorzubereiten.

WÜNSCHE UND ANTRÄGE

Es war die Absicht der Bundesbahn, den schienengleichen Fußpfad am Wellmanns Weg und Boltenweg aufzuheben. Nach Antragstellung Ist es gelungen, eine Fußgängerbrücke genehmigt zu erhalten. Dieser Punkt fand seine Ergänzung in einer Reihe von Anfragen und Anregungen. Der eine wünschte sich die Einrichtung einer Sauna in öffentlicher Hand, der andere hielt die Verlängerung der Linie 41 über Düstrup hinaus bis zum Lüstringer Bahnhof für vorteilhafter. Schließlich wollen die Verkehrsbetriebe zwei Doppel Wartehallen auf dem Bahnhofsvorplatz errichten. Abschließend stimmte die Versammlung einer Eingabe zu, drei Straßen in Schinkel-Ost nach verdienten Bürgern zu benennen. Die Entschließung verzeichnet die Rektor-Kohstall-Straße, dto Benno-Grothaus-Straße und die Pfarrer-Ellerhorst-Straße. So wurden alle im Verlauf der Versammlung erreiehtea Beschlüsse in Anträgen zusammengefasst.
Autor:
Wes.


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