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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zankapfel Westerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
... Bausenator Cromme diktierte zwei Briefe. Einer wurde dem Bürgerverein von 1880, der andere dem Bürgerverein Nordwest zugestellt. In diesen Briefen wird in Abrede gestellt, daß der Rat sein Wort gegeben habe, die Verbindung der Albrechtstraße mit der Blumenthalstraße aufzuheben. Vielmehr sei im Rat der Beschluß gefaßt worden (abweichend von der zunächst aufgestellten Planung), diese Verbindung zusätzlich zu der Verbindung Albrechtstraße - Caprivistraße aufrechtzuerhalten,, um eine Entlastung der Caprivistraße zu erreichen. Weiter heißt es, daß zwischen den nördlichen und südlichen Stadtteilen eine Verbindung über den Westerberg geschaffen werden mußte, da die Verbindung östlich (innerer Ring) und westlich (Händelstraße / Gluckstraße) nicht ausreichend seien.
Die Stadtbauverwaltung erklärt wörtlich: " Immerhin waren in diesem Bereich zuvor vier Verbindungen, und zwar Mozartstraße / Im Schlehenbusch, Richard-Wagner-Straße / Artilleriestraße, Caprivistraße / Barbarastraße und Blumenthalstraße / Albrechtstraße vorhanden bzw. ausgewiesen, die n unmehr größtenteils eingespart werden." In diesem Zusammenhang weist Bausenator Cromme noch darauf hin, daß die Brücke über die neue Straße (wie die Stadt den Bürgervereinen schon früher bestätigt habe) nicht niedriger gestaltet werden konnte, weil die vorgeschriebene lichte Durchfahrt dann nicht ausreichen würde. Im übrigen, so verlautet, sei der projektierte Teil des Westerberges noch im Umbruch. Das bedeute, daß Sperrungen und sonstige Maßnahmen erst nach Verwirklichung des Planes wirksam werden könnten. Denn zur Zeit müsse der Planer doch sein besonderes Augenmerk auf das gesteckte Ziel richten, zumal sich im Arbeitsablauf immer Hindernisse auftürmen.
Eine Stellungnahme hat die andere ausgelöst. Es ist richtig wenn die Bürger ihre Augen offenhalten und ihre Sorgen zum Ausdruck bringen. Die Stadt Osnabrück hat die Klage der Bürgervereine vernommen und aufklärend gewirkt. Mit anderen Worten: Bausenator Cromme hat die angemeldeten Bedenken zerstreut. Wie lange mag es noch dauern, bis der vor genau 11 Jahren aufgegriffene Gedanke, einen Teil des Westerberges zu bebauen, zur damals schon vielgepriesenen " tragenden Heimatidee" der gesamten Osnabrücker Bevölkerung wird? Noch ist der Westerberg - wer wollte es leugnen? - ein Zankapfel, den bisher keiner pflückte.


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