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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
2 Straßen über den Westerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der Bürgerverein von 1880 und der Bürgerverein Nordwest bitten um Aufnahme nachstehender Stellungnahme:
Der Westerberg ist nach dem Ankauf der Muesenburg durch die Stadt in den Mittelpunkt vieler Gespräche gerückt. Einmal ist es das Erholungs- und Luftkurgebiet, dann sind es die verschiedenen neuen Wohnhäuser, vom Bungalow über Reihenhäuser zu den gerade nicht schönen Garagenheimen, vor allem aber ist es die " Hoch"- Leistung, die Osnabrücker Luftbrücke (nicht für Mütter mit Kinderwagen und alte Leute geeignet). Als wir früh genug in der Öffentlichkeit schrieben: " 1 bis 1, 5 m zu hoch", wurde das amtlicherseits negiert.
Die " größte Freude" der am Westerberg wohnenden und über den Westerberg wandernden Osnabrücker ist aber die zweigleisige Autobahn ab Schoellerstraße über den Rücken zur Blumenthalstraße mit dem Altersheim und über den Paß bei der Muesenburg zur Caprivistraße mit Frauenklinik. In der Straßenzwilk am Nordhang sind nach dem Bebauungsplan vier Bungalowplätze seitens der Stadt ausgewiesen. Bislang hat sich unseres Wissens ein Käufer nicht gefunden.
Im früheren Beschluß des Rates über die Straßenführung soll nur eine Straße - die neue, vielumstrittene Trasse - über den Berg führen. Hat der jetzige Rat nicht mehr den Mut, die Sperre der alten Albrechtstraße von der Schoellerstraße bis zur Blumenthalstraße durchzuführen oder sieht man nicht ein, daß man selbstgeschaffene Wohnsiedlungen und Erholungsgebiete, wofür doch die Muesenburg angekauft wurde, mit Verkehrsstraßen I. Ordnung durchsetzt? Ist hier einzig und allein der Verkehrsausschuß maßgebend, der, nebenbei gesagt, nur aus PKW.-Fahrern besteht?
Wenn schon nach der Niedersächsischen Gemeindeordnung zweigleisig gefahren wird, die Westerberger bedanken sich für eine Zweigleisigkeit über den Westerberg.
Warum sollen zwei Krankenheime und mehrere Straßenanlieger unter dem Verkehrslärm leiden? Warum erschwert sich die Stadt selbst den Verkauf der Bungalowplätze? Weshalb halten Rat und Bausenator nicht ihr gegebenes Wort? Wir erwarten vom Rat der Stadt eine Antwort in aller Öffentlichkeit. Eine kluge und weise Regierung, hier Selbstverwaltung, steht zu ihren Worten und Beschlüssen.
Alles für Osnabrück!
Der Bürgerverein von 1880

Hans Friedrich Seemann

Vorsitzender

Der Bürgerverein Nordwest

Schneider
2. Vorsitzender


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