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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verbreiterung der Straße auf Kosten einer Anlage
Rund 2500 cbm Erde in Bewegung
Zwischenüberschrift:
Im Rahmen der Umgestaltung des Heger-Tor-Platzes - Nach dem Schulauszug wird die Anlage vergrößert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Verbreiterung der Straße auf Kosten einer Anlage
Rund 2500 cbm Erde in Bewegung

Im Rahmen der Umgestaltung des Heger-Tor-Platzes - Nach dem Schulauszug wird die Anlage vergrößert

Im Rahmen des Wallausbaues bildet der Heger-Tor-Platz einen " wunden Punkt", weil hier die Lotter Straße einmündet bzw. abzweigt und dadurch für den Verkehr sowohl in gerader Richtung als auch besonders für die Abbieger mitunter eine gefährliche Lage entsteht. Der Fahrzeuglenker, der an dieser Stelle seine Augen nicht weit genug öffnet, kann unweigerlich die Ursache schwerwiegender Folgen sein. Denn es ist gar nicht so einfach, angesichts einer verwirrenden Regelung die Gesamtsituation mit einem Blick zu erfassen. In den immer wieder zwangsläufig herrschenden Wartezeiten sammeln sich die Fahrzeuge in einer Schlangenreihe, die sich nur schubweise teilt. Das OT hat bereits festgestellt, daß sich die Verhältnisse so lange nicht ändern werden, bis vor dem Heger Tor eine Signalanlage eingebaut ist.

Um überhaupt die Voraussetzungen für eine " verzahnte" und übersichtliche Linienführung zu schaffen, blieb den Planern nichts anderes übrig, als die Anlage zu Stüves Füßen " anzuknabbern". Vor einer Woche purzelten fünf Bäume, und schon greifen Baggerschaufeln in den Parkboden, um eine Fläche zu planieren, um deren Breite - schätzungsweise bis zu acht Metern - die Fahrbahn im Winkel Wall (Richtung Hasetor) und Lotter Straße vergrößert wird. Hinzu kommt dann noch die Anlage des Bürgersteiges, der eine Breite von etwa vier Metern messen soll.
Die Arbeiten gestalten sich insofern besonders schwierig, als es notwendig ist, im Rahmen der Maßnahme quer über die Anlage tiefe Gräben zu ziehen, in denen städtische Versorgungs- und postalische Kabelleitungen " versenkt" werden. So wechselt auch der Standort der Straßenlaternen. Unaufhörlich rollen Lastkraftwagen an, auf deren Ladeflächen der abgetragene Mutterboden geschüttet wird. Man bedenke, daß rund 2500 Kubikmeter Erde zu bewegen sind, um die Verbeiterung des Fahrdammes vorbereiten zu können.
Die Anlage gegenüber dem Heger Tor schrumpft zusammen. Und nicht allein das launische Aprilwetter hat die Bürger vertrieben, die sich an dieser Stelle in der Mittagszeit eine Verschnaufpause gönnen. Auf dem sonst so stillen Fleckchen ist es unruhig geworden. Wie lange die Bauarbeiten andauern werden, läßt sich nicht mit Sicherheit sagen, wenn im Terminkalender auch rund acht Wochen für die Umgestaltung reserviert sind. Die " Beschneidung" der Anlage schafft keinen endgültigen Zustand. Denn nach dem Auszug der Altstädter Volksschule und der Heinrich-Schüren-Schule aus dem früheren Krankenhausflügel liegt der jetzige Schulhof " brach". Die Planung sieht also vor, die von den Kindern lange Jahre als Spielplatz genutzte Fläche mit der Anlage zu vereinigen und das Stüve-Denkmal näher an das Gebäude (das sich......) heranzurücken.

Ganz von der Frage abgesehen, wie sich die Verkehrssituation nach der Umgestaltung des Heger-Tor-Platzes entwickelt (das OT hat sich mit dem Problem am 2. April ausführlich befaßt), bleibt dem Bürger die Gewißheit, daß die Anlage nicht im beschränktem Umfange, sondern in wesentlich weiteren Grenzen erhalten bleibt.


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