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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Dem Bauamt ruhig die Zähne zeigen...
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Dem Bauamt ruhig die Zähne zeigen...

Sprechen wir einmal darüber. Osnabrücker Bürger wählten 41 Männer und Frauen als ihre Sprecher in den Rat der Stadt. Sie verbanden damit die Hoffnung, daß diese Ratsherren alles tun würden, um Osnabrück den Osnabrückern zu erhalten und das Wohl der Stadt zu mehren. Dieses Gremium der 41 hat auch die letzte Entscheidung darüber zu fällen, wann und in welchem Ausmaß sich das Gesicht der Stadt verändern soll. Erst der Beschluß des Rates gibt der Verwaltung die Möglichkeit des Handelns. Das gilt für das Abholzen des Walles im vergangenen Jahr. Das gilt für den bereits begonnenen Wiederaufbau der Ecke Markt - Krahnstraße. Das gilt schließlich auch für den gestern begonnenen neuen Baumeinschlag am Heger Tor. Zu all diesen unverständlichen Maßnahmen hat der Rat der Stadt sein Ja gegeben. Und daher muß die Kritik, die der Bausenator der Stadt zu hören bekommen wird, auch auf den Rat der Stadt bezogen werden. Die nächste Wahl wird zeigen, ob die Bürger nicht aus all diesen bürgerschaftsfremden Handeln ihrer gewählten Vertreter die Konsequenz ziehen und neue Männer in den Rat der Stadt wählen werden. Männer und Frauen, die sich nicht mit jedem Vorschlag aus dem Büro des Bausenators einverstanden erklären. Die Bürgerschaft wünscht sich Vertreter im Rat, die als Ratsherren auch einmal den Mut aufbringen, dem Bauamt die Zähne zu zeigen. Die Osnabrücker Bürger möchten, daß Osnabrück auch weiterhin Osnabrück bleibt. Sie lehnen es mit aller Entschiedenheit ab, daß die Hasestadt eine Wüste aus breiten Betonbändern und artfremden Bauwerken wird. Der Wall, die jüngste Marktplanung und die Vorhaben am Heger Tor sind der Bürgerschaft eine deutliche Warnung für die Zukunft. W i l l i b a l d


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