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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zweite Wall-Etappe in Angriff genommen
Zwischenüberschrift:
Vor der Regierung wurde das Pflaster entfernt - Fallen die Bäume wieder in der Nacht?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die zahlreichen Zuschriften an das Osnabrücker Tageblatt stellen nur den geringeren Teil der Willensäußerungen aus der Bürgerschaft dar. In ungezählten Anrufen, bei vielen Besuchen und buchstäblich bei jeder sich bietenden Gelegenheit bringen Bürger der Stadt (nicht nur Alteingesessene, sondern auch viele Zugezogene, nicht nur Fußgänger, sondern auch viele Kraftfahrer!) ihren Wunsch nach Erhaltung der Wallanlagen in der noch bestehenden Form zum Ausdruck, wobei immer neue Argumente und Motive angeführt werden, weshalb man auf eine Änderung verzichten könne.
In den letzten Tagen erhoben sich dabei auch einige Stimmen, die glaubten, der so deutlich gewordene Wille zur Erhaltung der Wälle könne den Rat, den Verwaltungsausschuß, den Verkehrs- und Bauausschuß oder wer nun die Initiative ergreifen würde, veranlassen, diesen Willen zum wenigsten durch einen Aufschub des zweiten Abschnittes der Verkehrserneuerung auf dem Wall (zwischen Rolandstraße und Martinistraße) so lange zu respektieren, bis dieses Problem noch einmal gründlich beraten wäre.
Man hat sowohl auf eine Stellungnahme wie auf eine Respektierung der bürgerlichen Willenskundgebung verzichtet, was nur zwei Gründe haben kann: Entweder hielt man Willensäußerungen der Bürgerschaft für nicht beachtenswert, oder man war um stichhaltige Gegenargumente verlegen. Am gestrigen Tage hat man nun - wie unser Bild zeigt - die zweite Wall-Etappe in " Angriff genommen", indem zunächst das Pflaster vor der Regierung entfernt wurde. Wahrscheinlich werden die Anwohner in einer der nächsten Nächte aus dem Schlafe fahren, weil draußen die großen Bäume krachend zu Boden gingen.
Es ging bei diesem Problem um die prinzipielle Klärung der Frage, welche Forderungen der Verkehr an den Bestand einer Stadt stellen kann und von welcher Grenze an er auf Ausweichmöglichkeiten angewiesen ist bzw. welche Bedeutung einem Stadtbild auch heute noch eingeräumt werden muß. Vollendete Tatsachen sind nicht mehr zu ändern. Es ist das einzige, womit der Rat nebst Bauverwaltung recht behalten hat .....

Bildtext:
Beginn auf dem Abschnitt Rolandstraße - Martinistraße: Das Pflaster vor der Regierung wurde aufgerissen.
Aufnahme:
Köhne


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