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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit einer vierspurigen Fahrbahn
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Originaltext:
Mit einer vierspurigen Fahrbahn
Der Ringabschnitt Schnatgang / Rehmstraße soll verbreitert werden - 14, 5 Meter breite, vierspurige Fahrbahn
Wegfall des mittleren Baumstreifens - Dafür verbreiterte Bürgersteige mit neuen Bäumen und Parkbuchten

In Weiterführung der Verkehrserneuerung auf dem Ring ist auch die Verbreiterung und Neugestaltung des Stückes zwischen Schnatgang und Rehmstraße für dieses Jahr vorgesehen. Mit den Arbeiten soll im Spätsommer begonnen werden; die notwendigen Mittel stammen noch aus der Bereitstellung im vorjährigen Haushaltsplan. Für die durch den immer stärker werdenden Fluß des Kraftfahrzeugverkehrs notwendig werdende Verbreiterung bieten sich auf diesem Abschnitt verschiedene Möglichkeiten an.

Unter Aufgabe des mittleren Baumstreifens

Der oben wiedergegebene Plan geht davon aus, daß die Aufgabe des mittleren Baumstreifens die Anlage einer einzigen großen Fahrbahn mit je zwei Spuren in beiden Richtungen bei einer Gesamtbreite von 14, 5 Metern ermöglichen könnte. Er sieht im einzelnen vor, daß die große, alte Baumgruppe zwischen Schnatgang und Martinistraße voll erhalten bleibt und in ihr damit die Kontur der Wallanlage in etwa ausläuft. Bei Aufgabe der mittleren Baumanlage auf dem Stück Schnatgang - Rehmstraße würde die neu anzulegende Fahrbahn in der Mitte nach Überwindung der Kreuzung Rehmstraße - Wall unmittelbar an die dort gleichfalls vorhandene große Fahrbahn Anschluß finden, der ja zum Schloßgarten hin die dortige Baumallee des Walles benachbart liegt. Was also auf dem Abschnitt Laischaftsstraße - Rehmstraße schon naturgegeben vorhanden ist, würde - um aus dieser Richtung zu sehen - bis zum Schnatgang seine Fortsetzung finden.
Die Bürgersteige auf dem in Frage stehenden Abschnitt Schnatgang - Rehmstraße sollen auf 4 Meter verbreitert und an den Rändern wieder mit Bäumen bepflanzt werden, zwischen deren Abständen Parkbuchten neuen Parkplatz schaffen und damit die Fahrbahnübersichtlicher halten sollen.

Bei 5, 5 Meter breitem Mittelstreifen

Für den Fall, daß man die Erhaltung eines Baumstreifens in der Mitte des Abschnittes bevorzugen wollte, müßte nach Ansicht des Bauamtes zu einer Kompromißlösung gegriffen werden, die einerseits den Erfordernissen des Verkehrs durch eine entsprechende Verbreiterung gerecht würde, andererseits aber unter Anschneiden des jetzt vorhandenen Mittelstreifens diesen nur noch in einer Breite von 5, 5 Metern belassen könnte. Man würde diesen mittleren Streifen wieder (wenn auch nur mit einigen) Bäumen besetzen können. Ob ein so schmaler Mittelstreifen noch als sinnvoll empfunden werden kann, erscheint immerhin fraglich.

Wenn es bliebe, wie es ist

Wollte man den heutigen mittleren Baumstreifen in seiner vollen Breite erhalten, bliebe nichts anderes übrig, als der gegebenen Verkehrsintensivität durch eine Verbreiterung zu entsprechen, die ausschließlich auf Kosten der beiderseitigen Bürgersteige gehen müßte. Das würde neben dem Wegfall der heute an den Rändern stehenden Bäume eine Reduzierung der Bürgersteige auf jeweils 2 Meter Breite mit sich bringen. Die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer in der Gestalt der Fußgänger würde über so schmale Bürgersteige, die sie sehr eng mit dem Verkehr in Tuchfühlung brächte, kaum erfreut sein. Auch die Anlieger dürften nicht davon erbaut sein, wenn der Lärmbereich des Verkehrs noch dichter an die Haustüren gerückt würde.
Besondere Bedeutung kommt der gleichfalls für dieses Jahr vorgesehenen Neugestaltung des Ringabschnittes Rolandstraße - Martinistraße zu. (Das O. T. wird in nächster Woche darüber berichten)


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