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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Westerberg-Kuppe bleibt erhalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Westerberg-Kuppe bleibt erhalten
Drei Wanderwege und eine maßvolle Bebauung der Randgebiete

Als vor einiger Zeit an dieser Stelle vom Ankauf der Muesenburg mit dem zugehörigen Gelände auf der Kuppe des Westerberges durch die Stadt berichtet wurde, meldeten sich sogleich besorgte Stimmen, die vor einer Bebauung der Kuppe warnten und die Erhaltung der einzigartigen Landschaft für die Erholung der Stadtbevölkerung forderten. Inzwischen sind die verschiedenen Landkäufe abgeschlossen, und das Planungsamt der Stadt hat einen Plan für die zukünftige Gestaltung der Westerberglandschaft im Relief geschaffen, der sich hier in seinem wesentlichen Teil abgebildet findet.
Dieser Plan sieht nun von einer Bebauung der Kuppe völlig ab, so daß nur an den Rändern neue Häuserzeilen entstehen, die die Landschaft in keiner Weise einengen oder gar stören. Die Bebauungen halten sich in gemessener Entfernung (beispielsweise nördlich der Beethovenstraße) und behindern nicht den Blick in die Weite. Lediglich vor den unschönen Anlagen der Von-Stein-Kaserne in Richtung Eversburg sollen einige vier- bis fünfgeschossige Häuser entstehen, die den Zweck haben, die Kasernenanlage zu verdecken. Das weite und flache Land der Kuppe soll - nunmehr im Besitz der Stadt - auch weiterhin in Gestalt großer Äcker landwirtschaftlich genutzt werden. Damit bleiben die landschaftlichen Eigenheiten und Schönheiten voll erhalten.
Der schöne Kammweg über die Kuppe wird ausschließlich als Wanderweg ausgestaltet und für Fahrzeuge gesperrt werden. Auf der Höhe, unweit der Bäume Adam und Eva, ist der Bau einer Sommergaststätte geplant, von der aus der Blick weit über die Stadt schweifen könnte. Die Baulichkeiten sollen niedrig gehalten und dem Ganzen angepaßt werden. Weiter ist die Anlage eines zweiten, ausgedehnten Wanderweges vorgesehen, der etwa in Höhe der Von-Stein-Kaserne verläuft. Ein dritter Wanderweg soll südwestlich etwa von der Beethovenstraße aus in einem Bogen zum alten Kammweg führen. Der Plan kommt den Wünschen der Osnabrücker weit entgegen und macht einen Anfang mit dem organischen Anschluß der Stadt an die umgebenden Landschaftsgebiete, indem er dem Prinzip der Erschließung weiter Wander- und Erholungsräume folgt.


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