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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für Pflege des Landschaftsbildes
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Für Pflege
des Landschaftsbildes

Gedanken zur Gestaltung
der Westerbergkuppe

Der Wiehengebirgsverband teilt mit:

" Dem Vernehmen nach hat die Stadt Osnabrück einen beträchtlichen Teil des Gutes Muesenburg am Westerberg gekauft. Daran hat sie zweifellos gut getan, weil sie an einer einmaligen Gelegenheit zum Erwerb eines so großen, geschlossenen Gebietes nicht vorübergehen konnte. Die nicht unerhebliche Kaufsumme soll wohl durch Vergabe von Bauplätzen wieder in den Stadtsäckel eingeholt werden, was begreiflich ist.
Hier aber beginnt das Problem, beginnt die Aufgabe, um derenwillen wir uns im Namen der Heimat- und Wanderfreunde zu Wort melden.

Der Westerberg darf nicht zum Tummelplatz von Grundstücksspekulanten werden, aber auch nicht zu einer Baubude für technische Akrobaten! Man suche eine Stadt, die - nicht etwa in den Weichteilen, sondern in den sanften Wölbungen ihres Brustkorbs - über eine solch anmutige Erhebung verfügt. Wenn nun schon die satten Farben der landwirtschaftlichen Nutzfläche dem Grau von Häusergruppen weichen sollen, der befreiende Ausblick in die reichgegliederte Landschaft des städtischen Umlandes eingeschränkt werden muß, lasse man wenigstens bei der Gestaltung dieses für die Stadt Osnabrück einmaligen Zukunftsraumes jene Vorsicht und vornehme Zurückhaltung walten, die sich aus der Pflege des bisherigen Landschaftsbildes ergeben.

Hier können Architekten und Planer zeigen, was sie wirklich können. Hier könnten aber auch die Organe der städtischen und regionalen Bauaufsicht beweisen, ob sie über das für die behutsame und einheitliche Gestaltung eines Entwicklungs- und Erholungsraumes nötige Rückgrat verfügen.

Der Wiehengebirgsverband weiß sich eins mit den Heimat- und Wanderfreunden des Osnabrücker Landes und den Organen des Natur- und Landschaftsschutzes. Hinter ihnen steht zwar keine spekulative Finanzkraft, aber eine anständige, der Vergangenheit und Zukunft verpflichtete Gesinnung!
Dr. Richard Hugle
1. Vorsitzender


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