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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der Brückenbau an der Vitischanze
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
[Der Brückenbau an der Vitischanze] verzögert sich, wie wir hören, dadurch, daß man noch darüber in Zweifel ist, ob man die Bastion wegfallen oder stehen lassen soll. Soweit uns bekannt, enthält dieselbe Kellerungen, die gegenwärtig als Eiskeller benutzt werden und vom Thurm aus zugänglich sind, - aber auch von unten aus in der Nähe der Hase, wo sich in der Bastion ein Loch befindet. Allerdings wird dieser Eingang nur von Kindern benutzt, welche sich ein Vergnügen daraus machen, in dem Keller herumzukriechen. Die Bastion ist 1631 erbaut und soll sehr baufällig sein, sowohl von außen als die von innen. Ist dies der Fall, so würde es zweckmäßig sein, sie so schnell wie möglich zu beseitigen. Alsdann soll die Straßenanlage von der Bastion beeinflußt werden. Das spräche auch für die Beseitigung. Es wäre recht wünschenswerth, wenn sich über die Angelegenheit ein Sachverständiger vernehmen ließe. Vor allem ist der Bau der Brücke unaufschiebbar. Durch den Verkehr aus den Steinbrüchen und durch den Kohlenverkehr vom Piesberge, von den Ziegeleien und von den Ibbenbürener Steinbrüchen werden die Bierstraße, Hegerstraße, Krahnstraße, Herrnteichsstraße und Hasestraße ganz außerordentlich belastet. Eine Entlastung dieser Straßen kann aber nur durch den Brückenbau herbeigeführt werden. Wie uns mitgetheilt wird, ist einer unserer Mitbürger bereit, 1000 M. herzugeben, wenn die Bastion (es kommt hier wohl nur der im Wege liegende Theil in Frage) fortfällt. Das wäre anerkennenswerth und ist nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht können an die betr. Stelle geschmackvolle Anlagen treten. Doch wie gesagt, es wäre gut, Sachverständige äußerten sich in der Frage.


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