User Online: 4 | Timeout: 02:13Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Soll der Westerberg bebaut werden?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Soll der Westerberg bebaut werden?

Nach dem Generalbebauungsplan ist vorgesehen, daß sich etwa vom Wasserturm auf dem Westerberg bis zum Heger Holz ein Grüngürtel hinziehen soll. Dieser Plan wurde bereits vor einigen Jahren gefaßt. Er läßt sich aber heute schon nicht mehr durchführen, nachdem an der Gluckstraße eine Siedlung entstanden ist. Man hat aber auch an keiner Stelle einen Anfang gemacht. Schon mehrfach ist angekündigt worden, daß der Kammweg über den Westerberg mit Bäumen bepflanzt werden soll. Bisher ist es bei der Ankündigung geblieben.
Neuerdings sind aber Pläne bekanntgeworden, wonach am Westerberg weiteres Gelände zur Bebauung freigegeben werden soll. An der Mozartstraße wurden Kleingärten gekündigt und auf der anderen Seite auch Bauplätze verkauft. Rückfragen bei den zuständigen Behörden ergaben, daß eine Ausrundung des bebauten Geländes erfolgen solle und auch müsse.
Ohne Zweifel hat eine solche Maßnahme vieles für sich. Aber es besteht doch die Gefahr, daß zuletzt das Ergebnis einer Ausrundung eine volle - wenn auch lockere - Bebauung sein wird. Und dies dürfte zumindest nicht wünschenswert sein. Der Westerberg bietet auf die Stadt mit ihrer Umgebung einen so schönen Ausblick, der nicht verbaut werden darf, so daß als letzte Rettung dann ein Aussichtsturm erstellt werden müßte.
Gegen eine Ausrundung des bebauten Geländes ist nichts einzuwenden. Es erscheint zum Beispiel ohne weiteres möglich, die Beethovenstraße bis zur Caprivistraße zu verlängern oder an der Nordseite die Schoellerstraße bis zur Gluckstraße durchzuführen. Die Bebauung sollte auf jeden Fall aber nur in der gleichen Weise erfolgen, wie es in den genannten Straßen bisher auch der Fall ist. Ein weiterer Ausbau von Straßen am oberen Hang parallel zum Edinghäuser Weg darf nicht erfolgen, weil dann die Sicht bereits beeinträchtigt wird. In diesem Zusammenhang soll nochmals die Bitte an die Stadtverwaltung wiederholt werden, den Edinghäuser Weg auf den westlichen Teil auch an Werktagen für den Kraftverkehr zu sperren. Es liegt wirklich kein Grund vor, daß Kraftfahrer den Kammweg benutzen und damit die zahlreichen Fußgänger behindern.


Anfang der Liste Ende der Liste