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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
2000 neue Rosen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
2000 neue Rosen auf dem Neustädter Platz
Erweiterungsarbeiten beendet - Anlagen von 10 000 qm

Der Neustädter Platz hat ein neues Gesicht erhalten. Durch die Verlegung der Fahrbahn im Zuge des Ringausbaues vor dem Arbeitsamt hat sich die Gesamtanlagenfläche auf 10 000 qm erhöht. Denn die ehemalige, auf die Spindelstraße zulaufende Fahrbahn wurde in die Anlage einbezogen. Um ein einheitliches Bild zu erhalten, war eine Neuaufteilung der Parkfläche mit zahlreichen Neuanpflanzungen notwendig. Diese Arbeiten sind jetzt im wesentlichen abgeschlossen. Das " Osnabrücker Tageblatt" hat zu Beginn der Arbeiten ausführlich über die Neuplanung berichtet.
Die Herrichtung des Platzes war ein saures Stück Arbeit. Große Mengen Schutt mußten aus dem Fundament der alten Anlage fortgeschafft, 250 cbm Mutterboden mußten angefahren und verteilt werden. Hinzu kamen ansehnliche Mengen Torf und Dünger. 2000 Ziersträucher, 2500 Stauden und 2000 Rosen wurde neu angepflanzt. Die alten Linden, Sophoren, Birkengruppen un üppig blühenden Zierkirschen konnten durchweg erhalten werden Neue Koniferen und Zwergkiefern wurden gepflanzt. Auch die Wege sind neu angelegt. Die Anlage hat von allen Seiten Zugänge. Das frühere Rondell in der Mitte des Platzes ist einem großen Mittelbeet gewichen, das noch stärker den eigentlichen Anlagencharakter betont und dem Platz eine gefälligere Note gibt. Die Parkanlage soll nicht so sehr ein Durchgang für Straßenpassanten, sondern vor allem ein Ruhe- und Erholungsort für die Bevölkerung sein. Diesem Gesichtspunkt wurde im Zuge der Neugestaltung Rechnung getragen.
Von der Gesamtfläche entfallen 1100 qm auf Wege, 1440 qm auf Gehölzflächen, 4965 qm auf Rasenflächen, 685 qm auf Staudenflächen und 1900 qm auf den Spielplatz. Die Erd- und Wegearbeiten wurden ausgeschrieben und vom Gartenarchitekten Seeling durchgeführt, während die Pflanzarbeiten und die Ausgestaltung des Kinderspielplatzes das Garten- und Friedhofsamt, das auch die Pläne herstellte, mit seinen Arbeitskräften übernommen hat. Als neue Sträucher wurden rote und gelbholzige Hartriegel, Deutzien, Goldregen Spiersträucher, japanische Zierquitten, Freilandazaleen, Zaubernuß u. a. angepflanzt, während auf den Staudenbeeten Rittersporne, Palmlilien, Phloxe, Primeln, Fackellilien, Prachtspieren sowie Glockenblumen stehen. Ein besonderer Anziehungspunkt der Anlage ist das große Rosenbeet.
Es liegt in der Eigenart von gartenbautechnischen Anlagen, daß nicht sofort nach Abschluß der Arbeiten das Ergebnis deutlich sichtbar st. Es dauert mehrere Jahre, bis die Neuanpflanzungen ihre volle Schönheit entfalten. So macht der Neustädter Platz bis jetzt noch einen toten Eindruck. Der gesäte Rasen gedeiht bei der herrschenden Trockenheit schlecht, die neu gepflanzten Sträucher und Blumen blühen noch nicht, die Hecken und Abpflanzungen schauen kaum aus dem Boden heraus. Aber schon im nächsten Frühjahr wird sich hier ein anderes Bild zeigen.
Augenblicklich sind die Arbeiter noch mit der Herrichtung des Kinderspielplatzes beschäftigt. Er wird durch Abpflanzungen von der übrigen Anlage getrennt und hat in Zukunft keinen direkten Zugang mehr zur Straße. Sandkasten, Wippen und Spielgeräte werden diese Fläche zu einem Paradies für die Kleinen machen, währen die Mütter von den Bänken das Treiben ihrer Kinder überschauen können. In der neuen Anlage wurden in den letzten Tagen bereits zwölf naturfarbige Bänke aufgestellt. Weitere 13 Bänke kommen in den nächsten Wochen hinzu, ebenso einige gleichfarbige Papierkörbe.
Der Neustädter Platz ist ein Schmuckstück im Anlagengürtel der Stadt. Möchten alle Bürger und alle, die dort einige Stunden der Muße und Erholung suchen, sich mitverantwortlich fühlen, daß es so bleibt. - r-


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