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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Die Goethestraße erhält ein neues Gesicht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wenn die Friesenbrücke fertig ist...
Die Goethestraße erhält ein neues Gesicht
Erhebliche Verbreiterungen - Bäume müssen fallen - Verbindung mit der Riedenstraße

Mitte April wird die Friesenbrücke, die die neue Verbindung zwischen der Goethestraße und der Bruchstraße herstellen soll, aller Voraussicht nach fertiggestellt sein. In diesem Augenblick wird der Goethestraße eine besondere Bedeutung zukommen, denn zweifellos wird sich der Verkehr mit zunehmender Teilfertigstellung des " inneren Stadtringes" mehr und mehr aus den schmalen Straßen der Innenstadt auf diesen Verkehrsring verlagern. Dieser gesteigerten Bedeutung der Goethestraße tragen die beiden Straßenbauprojekte Rechnung, die zur Zeit an der Goethestraße, links und rechts der Möserstraße, durchgeführt werden und ebenfalls bis Mitte April abgeschlossen sein sollen.
Annähernde Verdoppelung der Fahrbahnbreite
Wer sich einmal der Mühe unterzieht, von der Baustelle der Friesenbrücke einen Blick in Richtung Goethestraße zu werfen, wird die Feststellung treffen, daß die bisher als provisorischer Omnibusbahnhof dienende Anlage nichts weiter darstellt als die erforderliche Straßenverbindung von der Friesenbrücke bis zum Schnittpunkt der Goethestraße und der   Heinrich-Heine-Straße.
Eine zweite Feststellung, die man von diesem Standpunkt aus treffen kann, ist die, daß die Goethestraße im Abschnitt zwischen der Heinrich-Heine-Straße und der Möserstraße durch die jetzt laufenden Straßenbauarbeiten, die mit einem solchen Tempo vonstatten gehen, daß die Fertigstellung dieses Teilabschnittes bereits in Kürze zu erwarten ist, eine annähernde Verdoppelung ihrer Fahrbahnbreite erfährt.
Gefahrenpunkt: Kreuzung Möserstraße
Auf dem zweiten Abschnitt der Goethestraße, zwischen der Möserstraße und der Schlagvorder Straße, erfolgt die Verbreiterung der Straße auf Kosten der Anlagen, von denen etwa ein fünf Meter breiter Streifen der Straße zugeschlagen wird. Leider müssen die Bäume, die hier am Rande der Goethestraße stehen, den Notwendigkeiten der Verkehrsverbesserung dieser Straße weichen.
Eine große Gefahr ist jedoch mit der Verbreiterung der Goethestraße, mit ihrer Einbeziehung in den Stadtring und der sich daraus zwangsläufig ergebenden stärkeren Verkehrsbelastung gegeben: die Kreuzung Möserstraße und Goethestraße, schon heute wegen ihrer aus dem spitzen Winkel des Straßenschnittes resultierenden Unübersichtlichkeit nicht gerade beliebt, wird eine höhere Unfallquote heraufbeschwören, wenn der Verkehr hier nicht durch die Aufstellung einer Lichtsignalanlage gesteuert wird.
Schlauchartige Verengung nicht zu vermeiden
Ein weiteres Problem bei dem Ausbau der Goethestraße zum Stadtring ergibt sich im dritten Abschnitt, und zwar zwischen der Schlagvorder Straße und der Wittekindstraße. Hier verlagert sich die Verbreiterung der Straße nämlich auf die - aus Richtung Möserstraße gesehen - rechte Seite. Der RWE-Neubau an der Ecke Goethestraße und Schlagvorder Straße deutet diesen Übergang durch ein leichtes Zurückschwenken der Fluchtlinien an, während der Neubau von Block & Kaminski deutlich die zukünftigen Fluchtlinien der Goethestraße in diesem Abschnitt erkennen läßt.
Das Problem sind die beiden Geschäfts- und Wohnhäuser, die als einzige erhalten blieben und nun in die vorgesehenen Fluchtlinien hineinragen. Eine schlauchartige Verengung der Goethestraße wird sich hier vorläufig nicht vermeiden lassen.
Die Verbindung mit der Riedenstraße
Noch " undurchsichtig" ist im Augenblick der vierte Abschnitt der Goethestraße, der in fast gerader Fortsetzung der Straßenfluchtlinien über die Wittekindstraße hinaus, zwischen dem Neubau der Oldenburgischen Landesbank und dem Verlagshaus Fromm, eine Verbindung mit der Riedenstraße herstellen soll, damit der Ring zur Karlstraße und damit zum Hasetor hin geschlossen werden kann.
Es hat den Anschein, als ob die seit langem schwebenden Verhandlungen zwischen der Stadt und den Anliegern der Riedenstraße, über deren Grundstücke die Verbindung hergestellt werden muß, zum positiven Abschluß geführt werden konnten; denn die Abbrucharbeiten an den Ruinen, die die zukünftige Straßenverbindung bisher noch " undurchsichtig" machten, haben inzwischen erfreulicherweise begonnen. hr


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