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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Längsüberbrückung der Hase
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Längsüberbrückung der Hase
Eine Möglichkeit zur Behebung der Parkplatznot im Stadtzentrum und zur Beseitigung des schienengebundenen Straßenbahnverkehrs

Die immer noch nicht gelösten Parkplatz-Verhältnisse im Stadtzentrum, auch im Hinblick auf die ständige Zunahme an Kraftwagen, sind eine große Sorge der Stadtverwaltung, der Stadtverordneten und aller beteiligten Kreise. Die gleiche Sorge betrifft die allgemeine Verkehrsnot, besonders in der Hasestraße, Großen Straße, Johannisstraße und auch in der Möserstraße sowie am Nikolaiort und Neumarkt. Der Bundesverkehrsminister hat am 11.2. im Bundestag zu den Verkehrsproblemen unter anderem gesagt: "... es sei notwendig, die Straßen von solchen Fahrzeugen zu entlasten, die den Verkehr am meisten behindern."
In unserer Stadt mit den schmalen Straßen im Zentrum betrifft das ganz besonders die schienengebundene Straßenbahn. Als eine mögliche Lösung unserer Verkehrsprobleme, möchte ich die Anregung geben, die Hase von der Schlagvorderstraße bis zur Herrenteichsbrücke durch eine Betondecke befahrbar zu machen. Damit wäre die Möglichkeit gegeben, von dieser neuerstellten, bis zu 25 Meter breiten Fahrbahn
1. die nördliche Seite als Parkplatz für Pkw. und Krad in Schrägstellung mit Zufahrt von jeder Querstraße in etwa nordwestlicher Richtung zu bestimmen; diese umfangreiche Parkmöglichkeit würde fast parallel verlaufen auf der einen Seite zur Möserstraße und auf der anderen Seite zur Großen Straße, zum Neumarkt und Kollegienwall:
2. die südliche Seite für den nicht mehr schienengebundenen städtischen Autobusverkehr in beiden Richtungen zu verwenden mit Haltestellen vor bzw. hinter den Querstraßen. Dadurch würde die bisher schienengebundene und daher verkehrshindernde Straßenbahn in der Hasestraße, Großen Straße, Johannisstraße, Möserstraße sowie am Nikolaiort und Neumarkt in Fortfall kommen.
Zur Aufrechterhaltung der Rechtsfahrt der städt. Omnibusse könnte auch für die Parkmöglichkeit in Schrägstellung die Mitte der Fahrbahn festgelegt werden. Vorschlag 2 setzt voraus, daß die Schienenstraßenbahnen im ganzen Stadtgebiet entweder durch Obusse oder Autobusse, evtl. auch mit Stadtgas fahrend, ersetzt werden, deren Zweckmäßigkeit durch die bewährte Autobus-Ringlinie bewiesen ist.
Wenn es angängig wäre, diese neue Brückenfahrbahn - nicht für Fußgänger, mit Ausnahme der parkenden Pkw.-Insassen - auch für den personenbefördernden Kraftverkehr frei zu geben, so würde dafür auch der bisherige Kraftfahrzeug-Durchgangsverkehr von der Johanniskirche bis zum Hasetor entfallen. Aus anliegender Zeichnung ist mein Vorschlag ersichtlich.
Da die Hase innerhalb der Stadt, mit Ausnahme des Teils am Herrenteichswall, nicht gerade als ein liebliches Gewässer zu bezeichnen ist, um von der Hygiene gar nicht zu reden, wären die bestehenden Nachteile durch die Längsüberbrückung innerhalb des Stadtzentrums gleichzeitig behoben und man könnte, falls erforderlich, für entsprechende Entlüftung Eisenrosten etc. einbauen. Auch käme evtl. eine Kanalisierung dieses Haseteils in Frage. Aus dem Vorschlag ergeben sich viele weitere Probleme zum Vorteile unseres Stadtbildes und unter anderem auch zur besseren und ansehnlicheren Auswertung der an die Hase grenzenden Grundstücke.
Stolzenberg, Osnabrück


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