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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Parkplatz über der Hase
Zwischenüberschrift:
Die Raumnot in der Innenstadt könnte so gemildert werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Utopie oder Wirklichkeit?
Parkplatz über der Hase
Die Raumnot in der Innenstadt könnte so gemildert werden

Es hat sich inzwischen auch bis zur allerletzten Instanz herumgesprochen, daß für die Osnabrücker Innenstadt endlich Parkplätze in ausreichendem Maße erstellt werden müssen. Es besteht bei den verantwortlichen Stellen wohl auch die ernsthafte Absicht, dem Parkplatzdilemma ein Ende zu machen. Die Frage ist nur: Wie soll das geschehen? Wo gibt es zwischen Neumarkt und Nikolaiort noch so viel freie Fläche, daß man dort Abstellplätze errichten könnte? Welche Möglichkeit gibt es überhaupt, die Große Straße zu entlasten und dort einen ungehinderten Fließverkehr zu ermöglichen?
Ein im ersten Augenblick phantastisch anmutendes Projekt beschäftigt zur Zeit nicht nur die fachlich Interessierten, sondern auch die um die Lösung des Problems bemühten Ratsherren. Die vorgeschlagene Lösung ist - so stellt sich sehr bald heraus - überraschend einleuchtend und überzeugend. Man müßte - so wird vorgeschlagen - die Hase zwischen Wittekindstraße und Georgstraße einfach überdecken und über dem Flußbett einen Parkplatz errichten.
Nun, dieser Plan ist bestechend. Für die Bautechniker dürfte es kein unlösbares Problem sein, die beiden Haseufer auf dieser Strecke durch eine tragende Eisenbetondecke zu verbinden ... . Bei näherer Betrachtung kann man den Plan noch weitereüberzeugende Seiten abgewinnen. Die Überdeckung der Hase zwischen Neumarkt und Georgstraße ließe sich schließlich auch so anlegen, daß man einem Teil der Anlieger der Großen Straße Gelegenheit geben könnte, von der Flußseite her ihre Grundstücke zu erreichen und von dort aus die Be- und Entladung der Fahrzeuge wahrzunehmen. Der Verkehrswirrwarr auf der oberen Großen Straße ließe sich auf diesem Wege leicht abstellen. Zu bedenken bleibt auch, daß für den " Haseparkplatz" kein wertvolles Gelände in der Innenstadt angekauft und seinem eigentlichen Verwendungszweck als Bauland entfremdet zu werden braucht. All diese Überlegungen sollten den Rat und die Verwaltung der Stadt doch anregen, sich einmal ernsthaft mit diesen zwar etwas utopisch klingenden, aber durchaus ernstzunehmenden Vorschlag zu beschäftigen.


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