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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Verkehrsbuchten" für das Hasetor
Zwischenüberschrift:
Die Linden müssen fallen - Karlstraße wird teilerbreitert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
 "` Verkehrsbuchten` für das Hasetor"

Die Linden müssen fallen - Karlstraße wird teilerbreitert"

Um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten (Aufhebung der Omnibus-Haltestellen am Neumarkt, Kollegienwall, Neuen Graben und Möserstraße) hatte sich - der Platz am Hasetor war neben dem Neumarkt bereits einer der verkehrsreichsten Plätze geworden - vor allem der Omnibusverkehr an den Haltestellen am Hasetorbahnhof konzentriert. Diese Tatsache blieb aus technischen und verkehrsbedingten Gründen bestehen, womit der dortige Omnibusbahnhof der zweitgrößte, neben dem am Hauptbahnhof, war. Doch ein großes Problem stellte damals die schmale Fahrbahn der Karlstraße dar, die für eine derartige Verkehrskonzentration ungeeignet war. Dies sollte sich ändern:
" Auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Dilemma hat die Stadt nun eine Lösung gefunden, die zwar kein Anspruch auf Endgültigkeit erhebt, doch geeignet ist, den Verkehr reibungsloser abzuwickeln und den Gefahrenherd zu beseitigen: Nach dem Muster der Anlage der Obus-Haltestelle am Rißmüllerplatz wird auf der Bahnhofseite der Karlstraße eine etwa 3 m breite und 20 m lange und auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofes eine ebenfalls 3 m breite, jedoch etwa
40 m lange ` Bucht` geschaffen, die die haltenden Omnibusse aufnehmen und von der eigentlichen Fahrbahn trennen sollen.

  So erfreulich die Anlage der ` Verkehrsbuchten` am Hasetor, ..., im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit ist sie leider auch mit einer weniger erfreulichen Tatsache verknüpft:

Bis auf wenige Exemplare muß die äußere Reihe der Lindenallee an der Haseseite der Karlstraße abgeholzt werden.

Das Tiefbauamt der Stadt ist bei der Planung der Verkehrsbuchten mit größter Rücksicht auf die Allee vorgegangen, doch ließ sich die Beseitigung der äußeren Lindenreihe, von denen schon die meisten gefällt sind, nicht vermeiden.

Der Pulsschlag des modernen Verkehrslebens ist heute eben stärker, als jene Generation, die die Linden am Hasetor in ruhigeren Zeiten pflanzte, sich träumen ließ" (aus: siehe oben).


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