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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Voxtrup: So geht es nicht!
Zwischenüberschrift:
Eine Gemeinde will nicht das Opfer "höherer Interessen" werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
- e- Voxtrup.— Unsere Ortsplanung konnte bisher noch nicht genehmigt werden, weil zwei Probleme die ganze Planung durchkreuzen oder völlig hinfällig machen: die Umgehungstraße im Zuge der Fernverkehrsstraße 65 und die Erweiterung des Wasserschutzgebietes zugunsten der Stadt Osnabrück.
Die Umgehungsstraße soll von Rahenkamp ab mitten durch Voxtruper Baugelände hindurchgelegt werden. Zunächst war geplant, die Straße südlich am Friedhof verlaufen zu lassen. Jetzt ist beabsichtig, die Straße zwischen Friedhof und Pfarrhaus hlndurchzuführen, nötigenfalls sogar das erst vor wenigen Jahren erbaute Pfarrhaus abzubrecben und an anderer Stelle wieder errichten zu lassen. Die Gemeinde lehnt dies natürlich entschieden ab und wird sich mit allen Mitteln dagegen wehren. Es wurde mit Recht betont, daß man bei dem Bau einer Umgehungsstraße nicht einfach den Voxtruper Ortskern durchschneiden könne, wenn dadurch für die angrenzende Stadt eine günstigere Linienführung erzielt werde. Das ganze Problem soll weiter mit dem Straßenbauamt besprochen werden. Großer Kummer bereitet der Gemeinde ferner die Absicht der Stadt Osnabrück, das Wasserschutzgebiet in Voxtrup wesentlich zu erweitern. Dadurch würde die Bebauung an vielen Stellen nicht mehr möglich sein. Man ist der Ansicht, daß die im Vertrag von 1937 festgelegten Verhältnisse seinerzeit von Fachleuten gutgeheißen sind und den Anforderungen genügen müßten. Auch in diesem Punkt soll in Verhandlungen mit der Stadt eine Klärung versucht werden. Mit Befremden hat man davon Kenntnis genommen, daß entgegen bisher gemachter Angaben doch schon neue Bohrungen vorgenommen werden. Es liegt auf der Hand, daß unter diesen Umständen die Neubautätigkeit nicht belebt wird.

Das Ortsstatut für Müllabfuhr und Straßenreinigung dürfte ab 1. April in Kraft treten. In seinem Jahresbericht legte Bürgermeister Eickhorst dar, daß der Gemeinderat einschließlich Ausschüsse im vergangenen Jahr insgesamt 87 Sitzungen hatte und damit einen vollen Monat Arbeitstage ableistete.


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