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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Neues aus den Osnabrücker Anlagen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Neues aus den Osnabrücker Anlagen
Die Stadtgärtner bereiten den Einzug des Frühlings vor.

Mehr als hundert Fuder bester Mutterboden fuhren in den vergangenen Wochen und Monaten zum Hindenburgplatz - die Anlagen, die im Winter 1929/ 30 an Stelle der wenig schönen Kleingärten entstanden, sollen gründlich neugestaltet werden, vor allem wurde Platz geschaffen für neue Blumenbeete und Rasenböschungen. In den letzten Vorfrühlingstagen wurden die Arbeiten beendet, man kann sich bereits, trotz des noch fehlenden Rasens und obwohl Bäume und Blumen noch nicht grünen, ein gutes Bild von dem machen, was hier in der letzten Zeit zur Schönheit des Osnabrücker Stadtbildes geleistet worden ist.
Auf den Böschungen hat das verstreute Gebüsch großen Beeten weichen müssen, die bereits teilweise mit Rosen bepflanzt worden sind, andere werden Stauden und Sommerblumen tragen. Der große runde Mittelteil des Platzes, den bisher nur in seinem Mittelpunkt ein Rosenbeet unterbrach, hat jetzt ein neues ringförmiges Beet an seinem Rande erhalten, das teilweise mit immer grünen niedrigen Gehölzen bepflanzt wurde, außerdem aber bereits im vergangenen Herbst mehrere hundert Tulpen bekam, die nun im kommenden Frühling dort ihre Blütenpracht entfalten werden.
Jetzt werden noch die Wege aufgelockert und dann neu befestigt; die Ligusterhecken an ihren Seiten, die in den letzten Jahren zwar breit und groß gewachsen sind, aber durch den strengen Frost des vergangenen Winters stark gelitten hatten, mußten völlig zurückgeschnitten werden, um dann in den kommenden Monaten wieder gleichmäßig ausschlagen zu können.

Und eine erfreuliche Tatsache kann noch von dem nunmehr zu den schönsten Plätzen unserer Stadt zählenden Hindenburgplatz berichtet werden: die alten, von der Witterung, von Sturm und Regen krumm und schief gewordenen Bänke, die auch im Winter stets draußen standen, werden verschwinden, um durch neue ersetzt zu werden, in der gleichen Art, wie wir sie im letzten Jahr bereits in den Anlagen am Bahnhof und am Herrenteichswall sehen konnten.
Wanderst du dann auf unseren wohlgepflegten Wallanlagen weiter um die Stadt, so siehst du auch hier überall unsere Stadtgärtner schon lange bei der Arbeit; die alten unschönen Eisengitter, die im letzten Jahr verschwanden, werden nun lebende Hecken ersetzen, Liguster werden in langen Reihen gepflanzt, um dann die Rasenflächen vor umherstreichenden Hunden zu schützen.
Ein Blick in die Natruper Straße zeigt seit wenigen Tagen ein etwas verändertes Aussehen: um diese vielbefahrene und vielbegangene Straße übersichtlicher zu gestalten, sind im vorderen Teil die Bäume gefällt worden, so daß der Gehsteig nun in seiner ganzen Breite benutzbar ist. Es ist zwar etwas Grün aus dem Straßenbild verschwunden, aber kaum merkbar, da die hier liegenden Vorgärten ziemlich groß sind und auch alte Baumbestände haben.
Die Osnabrücker Anlagen werden von Jahr zu Jahr schöner und besser gepflegt - da ist es auch eine selbstverständliche Pflicht aller, sie zu schonen und die Arbeit unserer Stadtgärtner zu achten; die Rasenflächen und Blumenbeete liegen nicht mehr hinter Gittern, das heißt aber nicht, daß sie jetzt von den Kindern als Spielplatz benutzt werden können!


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