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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein paar Cent für die Natur
Zwischenüberschrift:
Museum Schölerberg: Ausstellung über Öko-Landbau
Artikel:
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Originaltext:
" Die Menschen müssen für den ökologischen Landbau sensibilisiert werden und erkennen, dass Qualität ihren Preis hat", sagte Prof. Dr. Robby Andersson von der Fachhochschule Osnabrück bei der Eröffnung der Wanderausstellung " Ökologischer Landbau" Im Museum am Schölerberg.

Auf Initiative des Bundes-Landwirtschaftsministeriums präsentieren die deutschen Volkshochschulen in den kommenden Wochen ausführliche Informationen über die Besonderheiten bei der Erzeugung und der Verarbeitung ökologischer Produkte. Ziel sei es, das Verständnis und das Interesse bei den Verbrauchern für den ökologischen Landbau zu wecken, erläuterte der Direktor der Volkshochschule Osnabrück, Dr. Johannes Hartkemeyer. Die Ausstellung richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche. Mit Hilfe verschiedener Elemente, die ertastet werden können, Frage-Spielen, einem Bio-Flipper und bunten Anschauungsmaterialien soll ihr Sinn für die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft gestärkt werden. Auf kleinem Raum wird anschaulich der Kreislauf des ökologischen Landbaus dargestellt und gezeigt, warum Bio-Produkte zwar kostenintensiver, dafür aber gesünder für Mensch und Natur sind. Die Kinder sind von den spielerischen Möglichkeiten begeistert, mit denen sie viel Neues über die Zusammenhänge in der ökologischen Landwirtschaft lernen. " Klasse", fanden die siebenjährige Louisa Peters und der zehnjährige Gesa Andersson das Frage-Spiel und den Bio-Flipper, bei denen es gilt, die Fragen richtig zu beantworten.

Von erwachsenen Besuchern kam jedoch auch Kritik: " Ich finde es gut, dass das Thema aufgegriffen wird", meinte Ursula Hottong, " allerdings hätte es etwas umfangreicher sein können." Auch Danny Gottschling und Markus Burkowski monierten, dass die Gegensätze zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft besser dargestellt werden könnten, damit die Verbraucher sehen, warum es sich lohnt, ein paar Cent mehr für Bio-Produkte auszugeben.

Die Ausstellung wird noch bis zum 7. März im Museum am Schölerberg gezeigt. Anschließend zieht sie auf die Hofstelle Duling in Wallenhorst, wo sie vom 8. bis 13. März zu sehen ist. Begleitend zu der Wanderausstellung finden verschiedene Veranstaltungen statt. Unter anderem wird am 27. Februar Dr. Friedrich-Wilhelm Graefe zu Baringdorf, MdF.P, in der VHS einen Vortrag halten. (hr)

ZUM ANFASSEN und zum Hören: Die zehnjährige Gesa Andersson lauscht den Tierlauten, die beim Drücken der Felle zu hören sind. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hr


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