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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Angst vor Spinnen? Da ist auch Spiderman machtlos
Zwischenüberschrift:
Naturkunde-Museum: Ausstellung mit Gänsehaut-Effekt
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Originaltext:
Angst vor Spinnen? Da ist auch Spiderman machtlos

Naturkunde-Museum: Ausstellung mit Gänsehaut-Effekt

Spiderman ist wohl das bekannteste Spinnen-Wesen. Aber was nützt es? Auch der Held konnte durch seine Menschen rettenden Aktionen das eher angespannte Verhältnis zwischen Menschen und Spinnen nicht entkrampfen. Vielleicht kann eine Ausstellung im Museum am Schölerberg mehr bewirken.

Die Ausstellung über Spinnen und andere kleine Krabbler wurde gestern im Museum für Natur und Umwelt am Schölerberg eröffnet. Museumsleiter Dr. Dietmar Gröle war von dem großen Besuherzuspruch überrascht. Der Ausstellungsraum war voll besetzt, und viele große und kleine Besucher verfolgten, zwischen den Terrarien stehend, die Eröffnung.

Spinnen. Seit frühster Zeit treibt allein die Anwesenheit von Spinnen viele Menschen in die Flucht. Spinnen rufen vor allem bei Frauen Ekel und Angst hervor und gelten, meist grundlos, als gefährlich und böse. Die acht behaarten Beine, mit denen Spinnen feinste Erschütterungen wahrnehmen können, sowie die bis zu acht Augen, über die einige Spinnenarten verfügen, lassen viele Betrachter bei näherem Hinsehen erschaudern.

Die Ausstellung, die bis zum 27. April rund 40 Tiere aus 36 Arten zeigt, wurde von Jacek Pacyna aus dem polnischen Breslau bestückt. Der Spinnen-Experte widmet sich seit 15 Jahren allen Arten überwiegend tropischer Spinnen. Seit acht Jahren zeigt Jacek Pacyna auf Ausstellungen in ganz Europa eine kleine Auswahl seiner rund 300 Spinnen und Krabbeltiere, die er zu Hause beherbergt. " Ich habe die Ausstellung von Jacek Pacyna in einem anderen Naturkunde-Museum gesehen und war begeistert", erklärte Dr. Dietmar Grote. Nach seiner Begrüßung hielt der Spinnentier-Experte Professor Rainer Ehrnsberger von der Hochschule in Vechta einen umfangreichen Vortrag über verschiedene Spinnenarten und deren Lebensgewohnheiten und Verbreitungsgebiete.

In den gesicherten Terrarien sind unter anderem zu sehen: eine bis zu fünf Zentimeter große giftige Kugelspinne, die als " Schwarze Witwe" gefürchtete Malmignatte, der gefährlichste Skorpion Nordafrikas, der Sahara-Dickschwanz-Skorpion, ein 25 Zentimeter langer Riesenskolopender, die durchschnittlich 30 Zentimeter große Riesen-Vogelspinne aus Venezuela und der einzige Vegetarier unter den Spinnen dieser Ausstellung, ein pechschwarzer, mit 288 Beinen ausgestatteter Tausendfüßler. (GG)

KEINE ANGST VOR SPINNEN: Eine Ausstellung, die gestern im Museum am Schölerberg eröffnet wurde, zeigt das Leben der achtbeinigen Tiere. Keine Sorge: Die Tiere sind in Terrarien sicher verwahrt. Nur für das Foto durfte die Kraushaarvogelspinne vorübergehend ihr Heim verlassen. Foto: Michael Hehmann
Autor:
GG


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