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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neues Baugebiet: Voxtruper Bürger sind skeptisch
Zwischenüberschrift:
Meinungen bei Anhörung gespalten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Voxtrup (cwi)

Die Bebauungsplane waren schon vor Beginn vergriffen, und gut 80 Anwohner und Bauinteressenten waren zur Bürgeranhörung gekommen, um ihre Meinung zum umstrittenen Plan der Echterhoff Baugruppe zu sagen, direkt an der A 33 in Voxtrup 70 Ein- und Zweifamilienhäuser zu bauen. Bis zum 19. März nimmt die Stadtverwaltung noch Vorschläge und Anregungen entgegen.

Verwaltung und Rat hätten ein großes Interesse daran, die Bürger frühzeitig anzuhören, stellte Eberhard Bartsch vom Fachbereich Städtebau beim Treffen in der Voxtruper St.-Antonius-Schule klar.

Die Fachleute hatten zuvor ihr " Bauchgrimmen" (. Stadtbaurat Jörg Ellinghaus) bezüglich des Echterhhoff-Plans zum Ausdruck gebracht. Ein Schallgutachten habe ergeben, dass auf dem 5, 5 Hektar großen Grundstück zwischen A 33, Mühlenkamp und Eichenallee erhöhte Lärmwerte die Wohnqualität erheblich einschränken würden.

Gespalten zeigten sich die Anwohner aber vor allem bei der Frage nach dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen während und nach der Fertigstellung. " Die Verwaltung empfiehlt den Weg über den Mühlenkamp", sagte Eberhard Bartsch und erntete sofort Zwischenrufe und lautes Gemurmel.

Dieser sei doch ohnehin schon völlig überlastet, konterten einige Anwohner, und schlossen sich damit der Meinung des Voxtruper Ortsrates an. Das Gremium hatte im Dezember empfohlen, den Straßenverlauf über die Eichenallee in Richtung Meller Straße zu wählen.

Einige Teilnehmer sahen " ein noch viel größeres Problem": Schadstoffe. Darüber gebe es noch keine verbindlichen Vorschriften, erklärte Bartsch, und ein Anwohner konterte empört: " Das ist aber ganz schön schwach." Der Stadtplaner entgegnete, dass er " auf jeden Fall Verständnis" für die Bedenken habe, forderte jedoch, " nicht gleich den Weltuntergang zu prophezeien".

Zweifel, dass sich doch wohl ohnehin kaum Bauinteressenten würden finden lassen, versuchte Bartsch mit Hinweis auf die " relativ niedrigen" Grundstückspreise auszuräumen.

Ein potenzieller Käufer meldete sich nach der Versammlung dann auch gleich zu Wort. Er selbst sei vor Ort gewesen und habe sich persönlich von der Lärmsituation überzeugt. Sein Fazit zum Baugebiet: " Das wird alles heißer gekocht als gegessen.
Autor:
cwi


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