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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Von zwei auf vier Spuren?
Zwischenüberschrift:
Der neue Neumarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Von vier auf zwei Spuren?

Der neue Neumarkt

Die jahrelange Diskussion um den neuen Neumarkt erreicht eine entscheidende Phase: Verwaltungsspitze und die Fachleute im Rathaus favorisieren eine Variante mit zwei Fahrspuren für den Autoverkehr, " Jetzt ist die Politik am Zug", sagte gestern Stadtbaurat Jörg Ellinghaus.

Die Verwaltung hat sich Ihre Meinung gebildet: Der Neumarkt sollte nicht für den Autoverkehr grundsätzlich gesperrt werden. Aus den derzeit vier Spuren sollen zwei werden, damit Kunden die Innenstadt weiterhin leicht erreichen können. Der Durchgangsverkehr wird dem Plan zufolge über den Wall um die Innenstadt herum geschickt. Damit folgt die Verwaltungsspitze der Empfehlung des GEVAS-Gutachtens, das vor zwei Wochen dem Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt wurde.

Stadtbaurat Ellinghaus sieht darin die Chance, den Neumarkt zu einem " Boulevard" zu machen, der alle Verkehrsarten kombiniert. " Ein Kudamm im Kleinformat gewissermaßen", so Ellinghaus, " mit allen Störungen und Eigenheiten, die eine Verknüpfung aller Verkehrsarten mit sich bringt." Die Variante 3 mit zwei Autospuren und einer städtebaulichen Aufwertung des Platzes könnte nach seiner Einschätzung der Kompromiss in dem Dauerstreit der Parteien sein. " Es müssen sich beide Seiten bewegen und ihre Meinungen überdenken", sagte Ellinghaus.

Die CDU will weiterhin den Autoverkehr zulassen. FDP, Grüne und SPD sind für die Umsetzung des Bürgergutachtens, das eine Sperrung des Neumarktes vorsieht. Das Thema wird auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses am Donnerstag, 27. März, stehen. (hin)

Zur Sache

Die Ingenieurgesellschaft GEVAS aus Essen hat drei Möglichkeiten für die Neuordnung des Verkehrs auf dem Neumarkt vorgestellt. Die favorisierte Variante 3 sieht Bushaltestellen beiderseits des Neumarktes vor. Dadurch würden knapp 8 000 Quadratmeter für die städtebauliche Gestaltung frei. Der Platz könnte dann 450 Fahrzeuge pro Stunde verkraften, zurzeit passieren 1100 Fahrzeuge stündlich den verkehrsreichsten Platz der Stadt. Die anderen Varianten scheiden nach Meinung der Planer aus, weil sie keine Freiräume zur Gestaltung schaffen oder eine untaugliche Verkehrsführung mit Linksverkehr erzwingen.
Autor:
hin


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