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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Anspannung wie vor einer mündlichen Prüfung
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Zehnköpfige Delegation präsentiert Osnabrück als BUGA-Stadt - Fip spricht, Gutachter erklärt und ein Film schwärmt
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Originaltext:
Anspannung wie vor einer mündlichen Prüfung

Zehnköpfige Delegation präsentiert Osnabrück als Buga-Stadt - Fip spricht, Gutachter erklärt und ein Film schwärmt

Es ist wie vor einer Abschlussprüfung: Ein Team aus Osnabrück hat am kommenden Dienstag in Bonn 30 Minuten Zeit, eine 22-köpfige Jury davon zu überzeugen, dass die Stadt die beste Gastgeberin für die Bundesgartenschau 2013 wäre.

Die Jury bilden die 22 Mitglieder des Verwaltungsrates der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Es sind Fachleute aus der Grünen Branche, Gärtnermeister oder Ingenieure, Am Dienstagvormittag präsentieren sich die drei verbliebenen Bewerberstädte dieser Jury: Hamburg, Koblenz und Osnabrück. Karlsruhe hat in der letzten Woche die Bewerbung zurückgezogen, wie der Geschäftsführer der Bundesgartenschau-Gesellschaft, Friedrich Meiberth, sagte.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip steht an der Spitze der zehn köpfigen Osnabrücker Delegation. Außerdem sind dabei: Patricia Mersinger (Referat für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung), Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt, Sven Jürgensen, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit, die Ratsmitglieder Ulf Jürgens (SPD), Josef Thöle (CDU) und Dieter Schwarze (FDP), der ehemalige Hochschullehrer Dr. Hans-Albrecht Dicke und zwei Vertreter des Planungsbüros Heimer und Herbstreit, das die Machbarkeitsstudie zur Piesberg-Buga angefertigt hat.

Der Ablaufplan steht. Fip wird in einer fünfminütigen Einführung erklären, wie die Idee für den " Berg im Aufbruch" entstand. Seine Aufgabe wird es sein, die Jury davon zu überzeugen, dass Stadt und Region hinter der Bewerbung stehen. Fip kann mit breiter Brust auftreten, denn der Stadtrat hat sich fast einmütig für die Buga ausgesprochen. Nur die Fraktion der Grünen lehnt die Gartenschau aus finanziellen Gründen ab. Die regionale Wirtschaft wünscht sich die Buga, weil sie davon einen Schub erwartet. Die Chefs der größten Arbeitgeber Karmann, Hellmann und Piepenbrock drücken Osnabrück auch öffentlich die Daumen. Die SPD-geführte Landesregierung in Hannover hat in der letzten Sitzung vor dem Machtwechsel die Osnabrücker Bewerbung unterstützt. Der neue Ministerpräsident Christian Wulff ist ebenfalls für die Buga, einen formellen Kabinettsbeschluss gibt es aber noch nicht.

In einem sechsminütigen Film sollen die Juroren Lust auf Osnabrück bekommen. Schwerpunkt ist natürlich der Piesberg mit seiner ungewöhnlichen Geschichte. Aber weil fast alle Jury-Mitglieder den Berg schon kennen, zeigt der Film bewusst Osnabrück und das Osnabrücker Land mit all seinen Reizen.

Anschließend stellen die Gutachter des Planungsbüros Heimer und Herbstreit die Machbarkeitsstudie vor. Dabei geht es vor allem um Zahlen, Fakten und um die Finanzierung. 15 Minuten sind dafür vorgesehen.

Das Schlusswort bleibt dem Oberbürgermeister überlassen. Er wird Osnabrücks Erfahrungen mit der Organisation von Großveranstaltungen in die Waagschale werfen, wie die Feiern zum Friedensjubiläum 1998. Außerdem kann sich die Stadt im kommenden Jahr zwei Mal als Gastgeberin profilieren: Der Jugendhilfetag wird 30 000 Menschen in die Stadt ziehen und der DFB-Bundestag die gesamte Fußball-Prominenz Deutschlands.

Die Jury wird voraussichtlich am Mittwoch, 9. April, vormittags den Bewerbern ihre Entscheidung mitteilen. Danach wird die Öffentlichkeit informiert.( hin)
Autor:
hin


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