User Online: 4 | Timeout: 02:59Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die BUGA ist teuer, aber machbar
Zwischenüberschrift:
Studie: Piesberg ist ein idealer Standort
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Buga ist teuer, aber machbar

Studie: Piesberg ist ein idealer Standort

Der Tag der Entscheidung rückt näher: In sechs Tagen werden die Juroren in Bonn ihr Urteil verkünden und festlegen, welche Stadt den Zuschlag für die Buga im Jahr 2013 und vielleicht auch 2011 erhält, so denn Duisburg seine Bewerbung zurückzieht. Dass eine Bundesgartenschau in Osnabrück Sinn macht, hat eine Machbarkeitsstudie gezeigt, die als Grundlage für die Bewerbung dient.

Diese Machbarkeitsstudie, erstellt vom Umweltplanungsbüro Heimer und Herbstreit, kommt zu dem Ergebnis, dass der Piesberg optimale Voraussetzungen bietet, " um eine erfolgreiche Veranstaltung durchzuführen und auch langfristig eine hohe Aufmerksamkeit zu erzeugen".

Die Gartenschau bietet der Studie zufolge die " einmalige Chance", ein Projekt mit " großer Strahlkraft mit Leuchtturmqualitäten" für Osnabrück und das gesamte Bundesgebiet umzusetzen. Zugleich könnte die Ausstellung Motor eines langfristigen Stadtentwicklungsprozesses am Piesberg und im Hafen sein. Lobend heben die Autoren die frühzeitige Bürgerbeteiligung hervor, die einen bürgerschaftlichen Prozess im Sinne der Lokalen Agenda fördere. Nur die Buga ermögliche es, Kräfte und Visionen für einen Kultur- und Landschaftspark am Piesberg über einen langen Zeitraum zu bündeln. Denn der " faszinierende Ort" fordere besondere Maßnahmen heraus, um die Potenziale in die richtige Richtung zu lenken.

Die Kosten der Buga beziffert das Gutachten auf 179, 85 Millionen Euro. Ein üppiger Betrag, den zusammenzutragen nach dem erhofften Zuschlag einer gewaltige Kraftanstrengung bedarf. Folgt man der Machbarkeitsstudie, lohnt sich der Aufwand aber, da eine Buga einen Imagegewinn für die Stadt bedeuten werde.

Aus der Studie ergibt sich ebenfalls eindeutig, dass der Standort Osnabrück auch für die Buga selbst eine ganz neue Perspektive bietet, da das Ambiente am Piesberg als Veranstaltungsort durch seine Beschaffenheit und Geschichte ganz neue Akzente setzen könne.

Die Vertreter der Stadt hoffen, dass die Juroren dies ebenso sehen und es am Mittwoch kommender Woche heißt: " The winner is... Osnabrück." (dk)
Autor:
dk


Anfang der Liste Ende der Liste