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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Stadt macht Ernst: Bußgeld für Rad-Rowdies
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Kontrollen in den Fußgängerzonen
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Originaltext:
Die Stadt macht Ernst: Bußgeld für Rad-Rowdies

Kontrollen in der Fußgängerzone

" Das Radfahren in den Fußgängerzonen hat in letzter Zeit zugenommen", sagt Rolf Elbracht, Letter des Fachbereiches " Bürger und Ordnung". Mündliche Verwarnungen reichten in der Vergangenheit offenbar nicht aus. Mit der Nachsicht ist es vorbei: Die Stadt wird zukünftig in begründeten Fällen Bußgelder für uneinsichtige Radler verhängen.

Erlaubt ist das Radfahren in der Großen Straße und der Krahnstraße nur von 21 Uhr bis 8 Uhr morgens. " In der übrigen Zeit genießen die Fußgänger dort absoluten Schutz", sagt Rolf Elbracht. Nur halten sich immer weniger Fahrradfahrer an diese Regelung. " Und da müssen wir eben mehr tun, als mit unserem OS-Team alleine möglich ist", macht Elbracht deutlich.

Mit Doppelstreifen, jeweils ein Mitarbeiter des OS-Teams und der Bereitschaftspolizei, werden ab sofort verstärkte Kontrollen durchgeführt. Uneinsichte Radfahrer in der Fußgängerzone, vor allem die Wiederholungstäter, sollen mit einem Verwarnungs oder Bußgeld belegt werden. Zehn Euro werden schon für das Fahren in der Fußgängerzone fällig. Werden Fußgänger behindert, erhöht sich das Verwarnungsgeld auf 15 Euro, und bei konkreter Gefährdung können 25 Euro verhängt werden. Rolf Elbracht: " Uns geht es dabei nicht um das Geld, aber wir haben eben feststellen müssen, dass wir mit freundlichen Hinweisen nicht weit gekommen sind". Wer zur Einkaufszeit in der belebten Fußgängermeile regelmäßig radelnden Menschen ausweichen muss, weiß, was der Leiter der Ordnungsbehörde meint.

Verwarnungs- und Bußgelder für Radfahrer sind keine

An manchen Stellen ist Radeln erlaubt

neue Erfindung der Hasestadt. " Die hat es im bundesweit einheitlichen Katalog für Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten immer schon gegeben", erklärt Elbracht. Nur habe die Stadt bisher davon keinen gezielten Gebrauch gemacht. Gestern haben Kommissar Holger Wermerssen und Heiko Wellmeyer vom OS-Team bereits die ersten Pedal-Sünder zur Kasse beten müssen.

In bestimmten Fußgängerbereichen der Stadt ist Fahrradfahren übrigens erlaubt. Im Heger-Tor-Viertel, am Markt, in der Paul-Oeser-Straße, der Turm-, Mühlen- und Johannisstraße brauchen die Radler keine Bußgelder befürchten. (dm)

KEIN PARDON MEHR FÜR RADFAHREN IN FUSSGÄNGERZONEN: Zehn Euro kassieren Holger Wermerssen von der Bereitschaftspolizei und Heiko Wellmeyer vom OS-Team künftig, wenn sie radelnde Radfahrer auf der Großen Straße erwischen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
dm


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