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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Was wird aus dem Sommer?
Zwischenüberschrift:
Tief Yorck ist Schuld.
Artikel:
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Originaltext:
Was wird aus dem Sommer?

Tief Yorck ist Schuld

" Wie' s Wetter am Siebenschläfertag, so bleibt es sieben Wochen danach". Diese alte Bauernweisheit hält bislang nicht, was sie verspricht. Obwohl der Stichtag am 27. Juni ein herrlicher Sommertag in Osnabrück war, ist vom schönen Wetter nicht mehr viel zu spüren.

Das Tief Yorck schickt uns jetzt Schauer und heftige Gewitter. Von sieben Wochen Sonne pur war da nicht mehr viel zu spüren. Auch für die kommenden Tage zeichnet sich kein besseres Bild ab, weiß Elke Roßmann vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Das Tief Xanthos wird bis zum Wochenende für weiteren Regen sorgen. Dabei ließ der Siebenschläfertag mit einer Höchsttemperatur von 26, 4 Grad und 14, 6 Stunden Sonnenschein die Herzen der Menschen höher schlagen. " Es ist auf jeden Fall etwas dran an der Bauernregel", versichert Elke Roßmann. " Jedenfalls mehr als an anderen", meint sie. Immerhin treffe die Weisheit im Binnenland zu 61 Prozent zu. Im Alpenvorland liegt die Wahrscheinlichkeit sogar bei 80 Prozent, während an der Küste gar kein Verlass auf die Bauernregel ist.( mho)

WAS BRINGT DER SOMMER? Können wir uns über Badewetter freuen - wie die Kinder im | uni 2002 im Moskaubad (linkes Foto) - oder wird der Schirm uns begleiten - wie die beiden Frauen gestern auf der Großen Straße? (siehe auch den Wetterrückblick auf Seite 10) Fotos: Gert Westdörp / Michael Hehmann

Zur Sache: Siebenschläfer ist eigentlich am 8. Juli

Um das Datum vom Siebenschläfertag ranken sich verschiedene Legenden, doch die wohl am weitesten verbreitete sucht den Ursprung in Vorderasien. Demnach waren die Siebenschläfer sieben Brüder christlichen Glaubens, die sich bei der Christenverfolgung im Jahre 251 nach Christus auf der Flucht vor ihren Häschern in einer Höhle nahe der Stadt Ephesos (heutige Türkei) verbargen. Dort schliefen sie ein. Ihre Verfolger fanden die Brüder jedoch und mauerten sie bei lebendigem Leibe ein. Doch die jungen Männer starben nicht, sondern schliefen fast 200 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie entdeckt und aus ihrem Schlaf aufgeweckt. Noch heute erinnert eine Wallfahrtskirche im niederbayerischen Rotthof an die Geschichte der sieben Schläfer. Die wenigsten wissen jedoch, dass der Siebenschläfertag eigentlich erst am 8. Juli, also am kommenden Montag, ist. Weil 1582 durch Papst Gregor XIII. eine Umstellung vom Julianischen auf den gregorianischen Kalender angewiesen wurde, verschiebt sich das Siebenschläferdatum. Die Zeit wurde zehn Tage vom 4. auf den 15. Oktober vorverlegt, um Schaltjahre zu verhindern. Aus diesem Grund ist der Tag der Wetterbotschaft eigentlich erst am 8. Juli. Für die Meteorologen ist das ohnehin nicht so wichtig. Sie sprechen immer vom Zeitraum Ende Juni / Anfang Juli, in dem sich die Großwetterlage einpendelt. (mho)
Autor:
mho


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