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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Planer mit Arbeit überhäuft
Zwischenüberschrift:
Bis 2010 ausgebucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Planer mit Arbeit überhäuft

Bis 2010 ausgebucht

Die für die Bebauungspläne zuständige Abteilung der Stadtverwaltung hat so viel zu tun, dass sie für die kommenden sieben Jahre ausgelastet ist. Die Grenze der Belastbarkeit ist offenbar erreicht.

Franz Schürings, Leiter des Fachbereichs Städtebau und Chef der 16-köpfigen Abteilung, klagt nicht über die Arbeitsbelastung. Er will aber von der Politik wissen, welche Projekte Vorrang haben. Dazu werden die Planer eine Prioritätenliste erstellen, über die der Rat entscheiden soll.

Zurzeit sind nach seinen Angaben 150 Bebauungspläne in Arbeit. Um diese beschlussreif zu machen, brauchten die 16 Mitarbeiter siebeneinhalb Jahre, teilte Schürings dem Stadtentwicklungsausschuss mit. Der hatte zuvor einen weiteren Bebauungsplan auf den Weg gebracht. Es geht dabei um das Bauen in zweiter Reihe im Bereich Mindener Straße / Ziegeleistraße / Kichenweg / Sandbrink.

Ein typischer Fall, denn die Stadt setzt vermehrt auf die so genannte Nachverdichtung in alten Baugebieten. Doch die erfordert erheblich mehr Planungsaufwand als das Ausweisen eine neues Baugebietes im Außenbereich, wie Schürings erklärt. Beim Bauen in zweiter Reihe müssen in der Regel mehr Bedenken und Anregungen berücksichtigt werden.

Ein neues Bauleitverfahren dauert im Schnitt eineinhalb Jahre, bis es reif für den Satzungsbeschluss ist. Vereinfachte Änderungsverfahren konnten durchschnittlich nach einem halben Jahr abgeschlossen werden, so Schürings.

Die Prioritatenliste soll Klarheit schaffen, welche Bebauungspläne tatsächlich in Angriff genommen werden sollen. " Aufwand und mögliches Ergebnis müssen abgewogen werden", erklärt der Fachbereichsleiter. Das bedeutet: Wer darüber nachdenkt, seinen Kindern im Garten ein Stück Bauland zu überlassen, muss möglicherweise viele Jahre warten, bis die Planungsabteilung sich um einen entsprechenden Bebauungsplan kümmern kann. (hin)
Autor:
hin


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