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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Flächennutzungsplan einhalten!"
Zwischenüberschrift:
Drei Fragen an: Walter Leineweber
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Drei Fraqen an: Walter Leineweber

" Flächennutzungsplan einhalten!"

Walter Leinweber ist seit sechs Jahren Vorsitzender von knapp 300 Mitgliedern des Bürgervereins Schinkel-Ost.

Frage: Wie würden Sie den Bereich Schinkel-Ost beschreiben?

Anwort: Es handelt sich um einen belebten Stadtteil mit guter bis sehr guter Wohnqualität. Nach dem Krieg sind große Wohngebiete rund um die Rosenkranzkirche entstanden und haben den ehemals dörflichen Charakter des Bereichs grundlegend verändert. Vor allem am Stadtrand sind aber noch immer ländliche Strukturen vorhanden. Hervorzuheben sind die weitläufigen Naherholungsbereiche, vor allem der Schinkelberg und das bewaldete Gebiet zwischen Schinkel und Belm

Frage: Welche Aufgaben erfüllen Bürgervereine heute noch?

Antwort: Sie haben gegenüber Parteien und vielen anderen Verbänden den entscheidenden Vorteil, dass sie politisch und auch konfessionell völlig unabhängig sind. So können sie dem Rat und der Verwaltung die Probleme der Bürger ohne Vorbehalte vortragen. Der Mitgliedsbeitrag ist sehr günstig. Dafür helfen wir dabei, kleine Dinge des täglichen Lebens unbürokratisch zu regeln, wie zum Beispiel die schnelle Beseitigung von nicht behindertengerechten Sperren. Hervorzuheben sind der jährliche Schinkelgang und die Gedenkfeier am Volkstrauertag der beiden hiesigen Bürgervereine.

Frage: Was wünschen sich Ihre Mitglieder aktuell von der Kommunalpolitik?

Anwort: Die Einhaltung des Flächennutzungsplans! Es sollten lieber die Planungen für das darin vorgesehene, aber noch immer nicht bebaute Wohngebiet zwischen Strothmannsweg und Nordstraße vorangetrieben werden, anstatt über eine Besiedlung des Waldrand-Gebietes nachzudenken. Dieser Bereich wird unserer Meinung nach zum Klimaaustausch benötigt und sollte frei bleiben. Weiterhin muss die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets der Nordstraße und die Schaffung einen Kreisverkehr verbessert werden, damit die Lkw nicht mehr an den Wohngebieten vorbeidonnern. Außerdem wäre noch der Lückenschluss der A 33 und der Bau der Mittleren Verbindung Ost zu nennen und unsere Ablehnung einer Sperrung des Neumarktes. Schließlich das hochaktuelle Thema Grünabfallcontainer: Die Standorte Kapellenweg und Strothmannsweg müssen erhalten bleiben.


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